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Energiewende: McKinsey prophezeit Kostenexplosion beim Ökostrom

DPADie Unternehmensberatung McKinsey rechnet mit deutlich steigenden Energiekosten. Ende des Jahrzehnts könnten Verbraucher bis zu 21,5 Milliarden Euro pro Jahr für Okostrom zahlen. Strom würden dadurch um rund drei Cent teurer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830843,00.html
  1. #350

    ...

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Das ist widersprüchlich.
    85 MW sind wesentlich weniger als 6%.
    6% sind mit einer Sicherheit von 99% zur Jahreshöchstlast verfügbar. Übers Jahr (und zur Jahreshöchstleistung mit einer Wahrscheinlichkeit von 1%) können auch tiefere Werte erreicht werden.
  2. #351

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Eigentlich eher Sie, da Sie sich gegen das S-Wort sträuben. Egal ob das Geld vom Staat kommt oder vom Stromkunde; Steuerzahler und Stromverbraucher sind doch zwei sich stark überlappende Mengen.
    nein eindeutig Sie sind der Winkeladvokat, das zeit sich am unredlichen Versuch Stromverbraucher und Steuerzahler gleichzusetzen.

    Ich weiß ja, dass es Ihnen unangenehm ist, dass Ihre Atomkraft mit staatlichen Mitteln gefördert wurde/wird und die EEs mit privaten, deshalb versuchen Sie ja beide Förderungen permanent gleichzusetzen.

    Aber die Frage bleibt, warum ist Ihnen diese Tatsache eigentlich so unangenehm?
  3. #352

    Schwankung = Eigenschaft der Verfügbarkeit

    Zitat von christian-h Beitrag anzeigen
    Naja, 02.04.2012.

    Windstromeinspeisung 0:00Uhr etwa 16.000MW
    Windstromeinspeisung 20:00 Uhr etwa 1.000MW
    Mit diesen Zahlen zeigen sie sonnenklar worum es geht.

    Die Windkraftproduktion zum Zeitpunkt t kann mit der Qualität der Wettervorhersage für einen engen Zeitraum mit einer statistisch beschreibbaren Sicherheit vorhergesagt werden.

    Weiterhin kann die Windkraftproduktion für bestimmte längere Zeitintervalle (Tage, Wochen, Monate) in der Zukunft prognostiziert werden.

    Die tatsächliche Produktion zu einem Zeitpunkt, der jenseits der unmittelbaren Prognose für die nächsten Stunden - ausnahmsweise bei bestimmten Wetterlagen auch Tage - liegt, ist nur statistisch beschreibbar, kann aber zwischen 0 und 100% liegen.

    Der notwendige Windstrom muß daher jederzeit schneller dauerhaft kompensierbar sein, als er ausfallen kann.

    Die Frage ist, wie man das sinnvoll bewerkstelligt.

    Zwischenspeicher wie Akkus oder Schwungräder oder Pumpspeicher sind besonders gut geeignet für sehr kurzfristige differenzen zwischen Angebot und Bedarf.

    Windkraft fällt jedoch garnicht so überraschend weg, i.d.R. sind die Prognosen für die nächsten Stunden und Tage meistens recht genau und die Unterproduktion kann weitaus länger bestehen als Pumpspeicher oder vergleichbare Anlagen es auszugleichen vermögen.

    Sinnvoll ist daher, von vornherein eine Kooperation zwischen Windkraft, Sonnenkraft, Biomasse und Gaskraftwerken zu harmonisieren.

    Der unviverselle Energiespeicher ist das Gas (Methan), das solange notwendig auch fossil ergänzt werden kann um die nötige Sicherheit zu geben.

    Es gibt ein gutes Transportnetz und sehr große regionale Speicher, es gibt die Option internationalern Transportes zur gegenseitigen Unterstützung bei Problemen.

    Es gibt die Option, aus Strom beliebige Mengen Gas zu erzeugen, es gibt die Option, aus Gas beliebige Mengen flüssigen Treibstoff zu erzeugen (GTL - Diesel) für Verkehrswesen.

    Weiterhin sind Gaskraftwerke modern, abgasfreundlich, als Heizung mit nutzbar und relativ schnell und einfach skalierbar überall montierbar.

    Ein weiteres Plus ist, daß man Bahnen, Busse, LKW, PKW problemlos mit Erdgas antreiben kann und die Technik sehr ausgereift optiniert ist.

    Im Prinzip ist alles da.

    Gewinner sind:

    Alle, die einen sinnvollen Masterplan für die Umwelt wollen

    Alle, die keine Wohlstandsverluste wollen

    Alle, die aus der sicherheitskritischen AKW Technik rauswollen

    Alle, die eine effektive Integration des Mittelstandes wollen

    Alle, die eine gesteigerte Versorgungssicherheit wollen

    Alle, denen die Abhängigkeit von weltpolitischen Willkürlichkeiten als Sicherheitsrisiko erscheint

    Alle, die ein Konzept mit Beispielcharakter an der Wirklichkeit beweisen wollen
  4. #353

    Achtung - Konflikt mit Ölmultis droht

    Den internationalen Energiemultis ist eine erfolgreiche Energiewende ein Graus, die werden alles tun, um über Beeinflussung von Wissenschaft, Wirtschaftsverbänden, Politikern, Beratern, Medienleuten die Umsetzung zu behindern.

    Es werden alle möglichen Gerüchte und Behauptungen gestreut, die eine Umsetzbarkeit auf vielerlei Weise blockieren sollen.

    Richtig ist: Wir brauchen weit mehr und weit mächtigere Windkraftanlagen

    Die Antwort ist: Die Technik kann Menschen zum Mars befördern, sie kann ein ipod nano bauen, sie kann eine sichere A380 bauen.

    Also wird die Technik sich auf den Hosenboden setzen und entsprechende Windkraftwerke an geeignete Standorte zu Land und Wasser bauen.

    Ich erinnere mich noch an den GROWIAN, der hatte 3MW und war beeindruckend. Damals hieß es, diese Geräte seien zu instabil. Ich wusste aber intiutiv, daß das eine Lüge ist.

    Die Luftfahrttechnik kann einen Eurofighter bauen, also kann sie auch einen funktionierenden GROWIAN bauen, und sie kann es, wie wir überalll sehen.

    Man wird gewiss Wege finden, die Anlagen noch ein Stück zu vergrößern, den Aufbau weniger störend zu gestalten und auch die Montage im Meer zu vereinfachen.
  5. #354

    15 MW ist schon in Arbeit

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich noch an den GROWIAN, der hatte 3MW und war beeindruckend. Damals hieß es, diese Geräte seien zu instabil. Ich wusste aber intiutiv, daß das eine Lüge ist.

    Die Luftfahrttechnik kann einen Eurofighter bauen, also kann sie auch einen funktionierenden GROWIAN bauen, und sie kann es, wie wir überalll sehen.

    Man wird gewiss Wege finden, die Anlagen noch ein Stück zu vergrößern, den Aufbau weniger störend zu gestalten und auch die Montage im Meer zu vereinfachen.
    GE setzt neue Massstäbe, 15 MW-Größenklasse für Windenergieturbine | www.windkraft-journal.de

    Über 20 MW werden sich auch schon Gedanken gemacht.
    http://www.forwind.de/forwind/files/...eas_reuter.pdf
  6. #355

    ...

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    ...
    Sinnvoll ist daher, von vornherein eine Kooperation zwischen Windkraft, Sonnenkraft, Biomasse und Gaskraftwerken zu harmonisieren.
    ...
    Biomassekraftwerke haben normalerweise einen nur mässigen elektrischen Wirkungsgrad, von daher wären sie wahrscheinlich am sinnvollsten als KWK-Kraftwerke in der Heizperiode einzusetzen.
  7. #356

    Zu kleinkariert

    Das ist Alles noch viel zu unambitioniert für ein Projekt so enormer langfristiger Bedeutung für den Wohlstand in der Zukunft.

    Was hat man in andere Projekte für einen Aufwand gesteckt.

    Windkraft / Sonnenkraft / Konvertierung Strom-Gas wird nach wie vor auf Hobbyniveau betreiben und entwickelt.

    Mit 10GW Nennleistung 2020 ist nichts gewonnen, denn das erstezt nichtmal den zerrinnenden AKW - Ertrag.

    Was wir brauchen, was uns interessiert, das sind nicht die 10GW in 2020, das sind eher die 100 oder 200 GW, die wir in 2025 haben sollten.

    Mit dieser Schläfrigkeit bedient man die Interessen der Ölmultis sowie die Renaissance der Atomkraftwerke.

    Man wird in 10 Jahren daherkommen können und sagen: Seht, ihr doofen Deutschen, da habt ihr 100 Milliarden in den Wind geschossen und trotzdem importiert ihr genauso viel Energie wie 2012.
  8. #357

    Das ist kompliziert

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Biomassekraftwerke haben normalerweise einen nur mässigen elektrischen Wirkungsgrad, von daher wären sie wahrscheinlich am sinnvollsten als KWK-Kraftwerke in der Heizperiode einzusetzen.
    Das gibt es verschiedene Konzepte, das hängt alles stark von den verwendeten Substraten, Wassergehalt, Verfügbarkeiten etc. ab. Da muß man genau hinschauen und einen Rahmen unterstützen, in dem sich die besten Lösungen evolutionär an der Wirklichkeit reiben können.

    Was sicher keinen Sinn macht ist die Ausnutzung irgendwelcher internationalen Rohstoffquellen.

    Überspitzt: Am Ende fliegen wir mit Emirates-A380 Kamelfladen ein, weil das so schön billig ist und die Scheichs dann auch glücklich werden.
  9. #358

    ...

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    ...
    Was sicher keinen Sinn macht ist die Ausnutzung irgendwelcher internationalen Rohstoffquellen.
    ...
    Nutzen kann man sie doch - sie sollten "sauber" sein und man sollte sich nicht von ihnen abhängig machen.
  10. #359

    Was hat man sich für die Energiewende ins Zeug gelegt

    Grüne, Massenmedien, Publizisten:

    All die Jungs haben unheimlich viel Papier beschrieben und TV-Stunden gefüllt mit steter Wiederholung von Argumenten zum Atomausstieg in Deutschland.

    Gleichzeitig wurde der Ausbau von Wind/Sonne versprochen als Ausgleich.

    Ich war da immer skeptisch, weil von den Ausstiegsfreunden nur im Punkt der AKW Abschaltung transparente nachvollziehbare Termine genannt wurden.

    Klarheiten bzgl. des Ausbaus der Windkraftanlagen gab es nie, sondern nur recht vage Ansagen und sehr viel offensichtliche Unkenntnis.

    Meine Skepsis hat den Grund daß ich glaube, daß es den Lobbyisten hinter dem AKW Ausstieg primär darum ging, Deutschland die Atomkraft an und für sich zu entziehen.

    Weder Wohlstand noch Klima noch noch Gesundheitssorge noch Umweltschutz oder Versorgungssicherheit waren je die Hauptgründe, das wurde eher vorgeschoben.

    Also: Der deutsche AKW Ausstieg hat nach wie vor den sehr fahlen Geschmack der Sabotage zugunsten internationaler Energiehändler.

    ***

    Das Gegenteil kann nur die Realität beweisen: Glasklare transparente Ausbaupläne für Windkraft&Co mit dem eindeutigen Ziel, gegen alle Proteste ca. im Jahr 2025 90% des deutschen Primärenergiebedarfs mit Eigenproduktion im Land zu decken, einschlißelich Heizen, Verkehr, Strom, Industrie und Versorgung der chemischen Industrie mit Rohstoffe.

    Es geht, die Tragik ist, daß es leider unter den Teppich gekehrt wird, um sich nicht mit Russland, Frankreich, GB, USA anzulegen.








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