Energiewende: McKinsey prophezeit Kostenexplosion beim Ökostrom

DPADie Unternehmensberatung McKinsey rechnet mit deutlich steigenden Energiekosten. Ende des Jahrzehnts könnten Verbraucher bis zu 21,5 Milliarden Euro pro Jahr für Okostrom zahlen. Strom würden dadurch um rund drei Cent teurer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830843,00.html
  1. #320

    ...

    Zitat von dr.u. Beitrag anzeigen
    Das EE Konzept sieht keine Versorgung mit 100%Windstrom vor. Es geht um einen Mix. Und ja, man muss die entsprechende Kapazität (weniger als die installierte WKA Leistung) als Nicht-Wind-Kraft vorhalten. Das kann ein konventionelles, fossiles KRaftwerk sein, aber auch Biogas + KWK, oder Pumpspeicher, oder Druckspeicher, oder Schwungrad, oder, oder, oder...
    Nehmen SIe doch mal die Scheuklappen ab und schauen auch ein bisschen nach links und rechts; könnte sich als interessant erweisen.
    Leider sind die Speichermöglichkeiten sehr begrenzt. Bleibt das Konventionelle und Biogas, beides mit entsprechenden ökologischen Bedenken.
  2. #321

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Und ein Netz welches europaweit ausgleichen kann nicht existent.
    erst jammern Sie rum, dass Ihnen der Umbau hin zu EE viel zu schnell geht und jetzt geht er Ihnen nicht schnell genug, können Sie sich vielleicht mal entscheiden.
  3. #322

    Die Frage ist

    Zitat von christian-h Beitrag anzeigen
    Naja, 02.04.2012.

    Windstromeinspeisung 0:00Uhr etwa 16.000MW
    Windstromeinspeisung 20:00 Uhr etwa 1.000MW
    15.000MW Leistungsabfall innerhalb von 20 Stunden ist nicht gerade ohne.

    Transparency in Energy Markets - Tatsächliche Produktion Wind
    Die Frage ist, wie gut ließ sich diese Entwicklung vorhersagen (Wind- / Wettervorhersage) und einplanen. Wen ein AKW schnell-abgeschaltet wird (aus welchem Grund auch immer) fehlen in Minuten 1.000-1.500 MW.
    Bezogen auf 20h wären das 1.200.000MW (Faktor 80) und oftmals nicht planbar. Ich weiß dieser Rechnungsvergleich hinkt nicht nur, der braucht schon einen Rollstuhl und einenBufdi.
  4. #323

    ...

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Jurist und kann von daher nicht sagen, was der Begriff Vorschrift hier genau bedeutet, klar ist hingegen, dass das Gesetz Subventionsbetrug heißt und unter (7) wird eben erklärt, was der Gesetzgeber unter Subvention versteht, Ihr Rumreiten auf dieser "Vorschrift" ist somit irrelevant und dient einzig dazu abzulenken und um ja nicht zugeben zu müssen, dass Sie sich geirrt haben, damit scheinen Sie ein dickes Problem zu haben;.-).
    Es geht darum im Sinne des Gesetzes zu definieren was dort als Subvention verstanden wird, d.h. es wird der Rahmen der Anwendung festgelegt.

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Menschen machen Fehler
    und demjenigen, der diesen Pressetext herausgegeben hat ist ein solcher unterlaufen
    Es wird von staatlichen Stellen oft von Subvention gesprochen.

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil
    Und was lesen wir hier?
    Wir lesen:"1.1.1 Beihilfebegriff
    Der Beihilfebegriff des EG-Vertrages zeichnet sich durch fünf Elemente aus:
    · Gewährung aus staatlichen Mitteln:
    In diesem Zusammenhang ist es ausreichend, wenn die betreffende Maßnahme
    dem Staat zugerechnet werden kann
    .

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Aber ich baue Ihnen eine Brücke;-), wenn Sie die Definition von Subvention und Förderung nicht akzeptieren, dann können wir auch in Zukunft von staatlichen oder privaten Mitteln reden.
    Wie wäre es mit "staatlich initiierte Umverteilung von arm nach reich"?
  5. #324

    noch

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Leider sind die Speichermöglichkeiten sehr begrenzt. Bleibt das Konventionelle und Biogas, beides mit entsprechenden ökologischen Bedenken.
    In 8 Jahren kann das schon etwas anders aussehen
  6. #325

    Auf Ihre Mathematikkünste bin ich gespannt

    Zitat von christian-h Beitrag anzeigen
    Netzintegration in Deutschland (3)
    gesicherte Leistung:


    gesicherte Leistung = 6%.
    Können Sie mir bitte vorrechnen, wie ein Windpark, der mit 4500 Vollaststunden läuft auf eine gesicherte Leistung von 6% kommen soll.
  7. #326

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    ...
    Eindeutige prüfbare Pläne mit klaren Meilensteinen und mit dem Ziel, mindestens 100% des Primärenergie bedarfes zu erzeugen, sind sorgfältig auszuarbeiten und schrittweise weiterzuentwickeln.

    Es ist so durchaus machbar, den wegfallenden Ölimport und letztlich auch den Gasimport innerhalb von 1-2 Jahrzehnten vollständig mit Eigenproduktion zu ersetzen.
    Wie geschrieben: Das hat man ab 1933 auch versucht. Ihre Sympathie für diese "nationale" Isolation ist verdächtig.

    Zu hohe Kosten? Nein. Es sind Investitionen in eine Zukunft ohne Ölrechnungen und ohne Ölkriegstote, in ein langfristig tragendes Geschäftsmodell für regionale mittelständische umweltfreundliche Industrie.
    Klar. Ein Hydrierwerk ist ein "mittelständisches" Unternehmen:
    Deutsches synthetisches Benzin: Leuna-Werke, Destillationsanlagen in der Treibstofferzeugung, 1959..
  8. #327

    Zitat von christian-h Beitrag anzeigen
    Wo hätte ich dieses in Frage gestellt?
    Ständig. Weil für Sie Energiesparlampen "böse" sind - weil Quecksilber drin ist. Ist in Leuchtstofflampen auch, seit 1938.

    Wann kapieren Sie es endlich, ich hatte im Privathaushalt vor der Weitverbreitung der Energiesparlampe keine Leuchtstofflampe, sondern nur Glühlampen. Jetzt habe ich diese gegen Energiesparlampen ausgetauscht.
    Selber schuld. Es besteht kein Zwang dazu - und Glühlampen sind immer noch im Handel:

    Glühlampe: Derzeit sind herkömmliche Glühlampen in den Effizienzklassen D, E und F verfügbar; Halogenlampen (230 Volt) erreichen teilweise die Effizienzklasse C.
    Sie sollten sich vor großem Lamento sachkundig machen.
    Sie sollten an Ihrer Lesekompetenz arbeiten. ich habe in dem Beitrag keine Frage gestellt, sondern nur eine Feststellung.
    Ach herrjeh, die übliche Beleidigung, die Lesekomptenz betreffend. Wenn Sie nicht in der Lage sind, in Ihren eigene Statements die Frage oder die Feststellung zu unterscheiden.
    Wo ich mich als großen Umwelt- und Verbraucherschützer hingestellt habe, dürfen Sie auch Belegen :).
    Sie sind es doch, der auf der enormen Gefahr der angeblich exorbitanten Verunreinigung mit Quecksilber durch die bösen Leuchtstoff - pardon - Energiesparlampen herumreitet.

    Zitat von christian-h Beitrag anzeigen
    Tut mir leid. Ich habe leider nicht die Zeit mich mit diesem komplexen Thema ...intensiver zu beschäftigen. ....
    Dann sind Sie auch nicht in der Lage, dieses Thema zu beurteilen bzw. den derzeitigen Sachstand.

    Aber da sind Sie - wie so oft - nicht alleine:

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Und ein Netz welches europaweit ausgleichen kann nicht existent.
    Es wird ausgebaut, noch nicht mitbekommen? Darüberhinaus gibt es das europäische Verbundnetz nicht erst seit gestern:

    Stromnetz: m Bereich der Höchstspannungsnetze sind die Netze der einzelnen Übertragungsnetzbetreiber über Hochspannungsleitungen zum nationalen Verbundnetz zusammengeschlossen.

    Sie schreiben sich hier schwindelig...
  9. #328

    ...

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    erst jammern Sie rum, dass Ihnen der Umbau hin zu EE viel zu schnell geht und jetzt geht er Ihnen nicht schnell genug, können Sie sich vielleicht mal entscheiden.
    Wo jammer ich denn?
    Dass es durch die EE Probleme bei der Verteilung selbst innerhalb Deutschlands gibt ist doch weithin bekannt (s. z.B. hier: Netzausbau kommt nur schleichend voran - SPIEGEL ONLINE )
  10. #329

    ...

    Zitat von dr.u. Beitrag anzeigen
    In 8 Jahren kann das schon etwas anders aussehen
    Schon möglich. Dann wäre in 8 Jahren der EE-Ausbau zumindest etwas sinnvoller als heute.