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Energiewende: Kartellamt warnt vor Machtballung*bei großen Versorgern

Die Energiewende*könnte den Wettbewerb auf dem Strommarkt gefährden. Davor warnt das Bundeskartellamt. Die Macht der großen Versorger könnte durch den Atomausstieg weiter steigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...777233,00.html
  1. #1

    Kartellamt warnt...

    Uuuups, wer hat denn die Beamten des Kartellamtes so unsanft aus dem Schlaf gerissen?
    Nicht so schlimm, schlaftrunken werden sie, wie bei Preisabsprachen der Ölmultis, ihr müdes Haupt wieder auf das weiche Kissen des höheren Beamtentums betten und dem Schlaf der Selbstgerechten frönen.
  2. #2

    Ach...da droht doch nicht " plötzlich "

    Ein Monopol???
    Was für ein Amt hat sich da gerade seine Sprechblasen geleert ???
    Das schlimmste Kartell hier sind nach aller Erfahrung Beamte, die in ihren teuren " Diagnosen" der Lebenswirklichkeit der Bevölkerung regelmaessig um Jahre hinterherhinken!
    Es wird ja gerade kolportiert,dass diese Herrschaften an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt seien...ist wohl eher ein Definitionsstreit: Einatmen und Ausatmen wird in der freien Wirtschaft auch nicht als Arbeitsleistung gewertet....
  3. #3

    Titel

    Puh, also ehrlich, ich finde die übertreiben es schon ein bisschen im Kartellamt. Neulich erst haben sie die gewagte Theorie aufgestellt, dass es zwischen den Tankstellenkonzernen unter Umständen unerlaubte Preisabsprachen geben könnte (also bitte, wer glaubt denn _sowas_), und jetzt behaupten sie gar, es könne eine Machtballung bei den Energieversorgern geben...was für Schwarzmaler...

    *lach* was für Leuchten sind denn da am Werk?
  4. #4

    Profitieren von der Öko-Wende nicht die Kleinen?

    Vor allem die Grünen meinten, die Konzerne wären bei der Energiewende schlecht dran. Vor allem die Kommunen und dezentrale Strukturen würden profitieren. Wie passen diese Schreckensmeldungen auf einmal in die grüne Wirklichkeit?

    Kann es vielleicht sein
    - das die Kommunen klamm sind, gar keine Kohle zum investieren haben?
    - das die großen Energiekonzerne Know-How haben, das kleine Versorgern nun einmal nicht haben?
    - das es auch auf kommunaler Ebene Ineffizienz und Vetternwirtschaft gibt - vielleicht sogar mehr als in der professionalisierten Arbeitsumgebung eines Großkonzerns?

    Kann es sein das die großen dt. Energiekonzerne durch die Energiewende angeschossen sind und jetzt russische Oligarchen in Deutschland die Energiewende übernehmen?

    Es scheint, die Energiewende ist ein Roulette mit offenem Ausgang - weit weniger ist sicher als Merkel und die Grünen versucht haben vorzugaukeln!
  5. #5

    .

    Ach, es könnte zu einer Machtballung der Energielieferanten geben wenn die Energiewende vollzogen ist? Und die die wir jetzt haben ist natürlich OK, oder wie soll ich das jetzt verstehen?

    Wofür haben wir das Kartellamt eigentlich? Es wird ein bisschen gewarnt und mit dem Finger gezeigt, aber nie wird etwas getan was dem Verbraucher mal zugute käme.
  6. #6

    Kann der nicht rechnen?

    Welche Interessen hat Mundt, dass er sich binnen weniger Wochen schon zum zweiten Mal auf diese Weise zum Atomausstieg äußert? Und dann gegen jede Rechenlogik: Selbst wenn der Atomstrom der 4 Oligopolversorger zu 100 Prozent von den 4 Oligopolversorgern ersetzt würde (was ja nicht der Fall ist), würde deren Marktanteil maximal gleich bleiben und nicht steigen.
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende*könnte den Wettbewerb auf dem Strommarkt gefährden. Davor warnt das Bundeskartellamt. Die Macht der großen Versorger könnte durch den Atomausstieg weiter steigen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...777233,00.html
    Es wäre schön wenn das Kartellamt nicht nur waren sondern auch mal langsam etwas unternehmen würde. Ich kann mich noch daran erinnern, wie die beim DFB und bei der DFL eingeritten sind weil die beiden Verbände sich untereinander abgesprochen haben sollen. Dabei ging es um ...... Fußball verdammt. Hier geht es um die Macht von 4 Großkonzernen die aber in Deutschland nichts zu befürchten haben und sich auch deßhalb weiterhin ungestört vergrößern können.
  8. #8

    Die Energiewende - ein Déjà-vu Erlebnis.

    Die Energiewende wird teuer, wie teuer das werden die kommenden Jahre zeigen, Fakt ist allerdings, dass das vollmundige Geschwafel von Frau Merkel und Co., dass das kommende Zeitalter der EE so gut wie nichts kosten wird, schon ein Lüge war, bevor diese Statements den Mund der Kanzlerin verließen.

    Es ist ein Déjà-vu Erlebnis mit Parallelen zu den markigen Sprüchen anlässlich der Deutschen Einheit, dieser "Spaß" der ebenfalls im Schweinsgalopp durchgezogen wurde, kostet uns bis heute ca. 1,5 Billionen Euro (Ende offen), etwa die Summe, mit der die Bundesrepublik derzeit verschuldet ist!

    Ähnlich Volumina werden auf den Stromkonsumenten und Steuerzahler im Rahmen der Energiewende und des Netzausbaus zu kommen.

    Fast 20 Jahre Transferleistungen von West nach Ost, entsprechen etwa dem, was dem Stromverbraucher allein durch die Solarenergie blüht, hier darf der Konsument zum Wohle der Besitzenden und der Solarbranche zwanzig Jahre lang für deren Rendite bezahlen, nunmehr ca. 100 Milliarden €, Tendenz stark steigend.

    Wie damals 1989, als besonnene Warner die Bundesregierung aufforderten, die Wiedervereinigung gelassen anzugehen, werden heute, wie damals kompetente Warner gegen diese, im Schnelltempo verabschiedeten Energiewende, als Vaterlandsverräter und Brunnenvergifter angegriffen und stigmatisiert.

    Das Ende der Geschichte „Wiedervereinigung“ kennen wir, die Transferzahlungen sind nunmehr schon eine feste Einnahmequelle der ostdeutsche Länder und werden auf die eine oder anderen Art ewig weiter entrichtet werden.

    Bei den Kosten für die Energiewende, stehen wir gerade an dem Punkt, an dem sich erahnen lässt welcher finanzielle Tsunami auf die Bürger der Bundesrepublik zukommen wird.

    Eine der größten Umverteilungen von Kapital in der Nachkriegsgeschichte, was aber weder die Sozis noch die Linken an ficht, denn es ist ja für einen guten GRÜNEN Zweck?!
    Nämlich der Befriedigung von Lobbyisten, der Solarbranche mit besten Verbindungen in die Politik,einen Haufen Wut- und hysterischer Bürger, sowie den machtgeilen Wendehälsen in den Parteien.
  9. #9

    wow

    das Kartellamt hat mal gearbeitet indem es eine Warnung rausgegeben hat

    Der eigentliche job wäre aber genau das zu verhindern und grosse Unternehmen zu zerschlagen.
    Ich bin eher dafür das Kartellamt zu zerschlagen, nutzlos und kostet nur Steuergelder. Diese Weicheibeamten kriegen schon lange nichts mehr gebacken und auf solche Warnungen können wir verzichten, das wissen die meisten Bürger selbst, das ein Monopol schlecht ist, dazu brauchen wir kein Kartellamt. Also zumachen den Mist!








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