dapdMillionen Verbraucher müssen sich auf höhere Energiekosten einstellen. 240 Stromversorger haben die Preise für 2013 erhöht - im Schnitt um 11,6 Prozent. Für einen Vier-Personen-Haushalt bedeutet das zusätzliche Ausgaben von rund 110 Euro pro Jahr.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-867482.html
Oh, da sind Sie der Atomlobbypropaganda aber voll auf dem leim gegangen was?
Studie - Ökostrom ist günstiger als Kohle- und Atomenergie - Wirtschaft - Hamburger Abendblatt
zum Finanzierungsmodell.
Eigentlicht sollte die öffentliche Hand aus Steuern finanziert werden, die der
"(Steuer-) Progression der Leistungsfähigkeit"
entspricht.
Der Wandel wälzt sämtliche Kosten nach dem Verbrauchsmodell ab.
Der ARME, der alles ausgibt, zahlt viel.
Der Reiche, der seine Villa mit "genauso -wenig-" Strom beleuchtet zahlt relativ weniger.
Nicht nur das, bekommt ER sein luxusauto auch aus der Fabrik, die von ARMEN, die "relativ viel" zahlen , subventioniert.
Das ist eher feudalistisch als grundgesetzwidrig.
Nur ein kleiner Teil des Stroms geht an Privathaushalte, die aktuell rund 20% ihrer Stromrechnung für die Subventionierung von Windrädern und Solarzellen ausgeben (und jedes Jahr wird es mehr). Siehe auch http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-66404-5.html.
Die meisten Unternehmen wie ALDI und der Bäcker von nebenan müssen auch die EEG-Umlage zahlen. Die reagieren dadurch, dass die Produkte teurer, die Löhne niedriger und/oder weniger Steuern wegen der höheren Ausgaben gezahlt werden. Das Meiste zahlt somit die Allgemeinheit nicht über ihre Stromrechnung. Noch teurer wird es für die Deutschen, wenn wegen der hohen Energiekosten ein Arbeitsplatz ins Ausland wandert, wodurch ein Steuerzahler zu einem Hilfeempfänger wird. Energieintensive Unternehmen zu entlasten ist somit sinnvoll.
Dazu kommen die Kosten für die zusätzlich erforderlichen Leitungstrassen und Stromspeicher.
Das Argument, dass die Umlage so groß ist, weil die Großindustrie befreit und der Börsenpreis gesunken ist, passt nicht. Beide Effekte zusammen machen weniger als 1 ct/kWh aus.
Würde man die Deutschen, die ich kenne, sachlich über diese Kosten aufklären, würde auch die Zustimmung in den Keller gehen. Warum geschieht dies aber nicht? Vielleicht, weil ein Großteil der Journalisten schlicht und ergreifend nicht die Zeit oder die Fähigkeit hat, komplexere Dinge zu ermitteln oder weil sie schlicht und ergreifend Handlanger der mittlerweile einflussreichen Solar- und Windlobby sind.