Benjamin DürrDas Unternehmen Better Place will die Probleme von Elektroautos lösen. Statt den Akku stundenlang aufzuladen, wird er an Wechselstationen in wenigen Minuten vollautomatisch ausgetauscht - der Fahrer muss dafür nicht einmal aussteigen. Taugt das Verfahren wirklich? Der Test.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-883105.html
werden im grosser Menge für die Herstellung der Stromer und der Tankstelleninfrastruktur benötigt und sind hauptsächlich in China zu finden und niemals in ausreichender Menge vorhanden. Das größte Problem ist allerdings der Nachschub an Stahl, Alluminium und Kunstoff für die Millionenfache Herstellung der Stromer. Denn es wäre absoluter wirtschaftlicher Wahnsinn a la Charly Chaplins "Moderne Zeiten" völlig intakte und bezahlte Fahrzeuge zu verschrotten. Also werden sie in die KFZ - hungrige 2. 3. Welt verkauft. Die Probleme für die Umwelt die sich daraus ergeben kann sich jeder ausrechnen. Bei uns würden die Rohstoffpreise extrem ansteigen!
Wenn man überlegt wenn ein akku 8h braucht zum laden, täglich nur 100 leute zum tauschen kommen.. Wie viele akkus allein dann schon vorrätig sein müssen, dass immer ein voller verfügbar ist... Und wer soll die alle zahlen.... Sehr unwahrscheinlich, dass sich das durchsetzt... So schön es auch wäre...
Ich fahre jetzt seit 3 Wintern ein Elektroauto und zum Scheibe frei heizen und fahren hat es bisher noch immer gereicht. Erst heute bin ich 80 km über die Autobahn gefahren. OK, zum Schluß habe ich die Heizung abgedreht, weil ich doch am Anfang schnell gefahren bin. Aber im Winter ist ja nicht das Fahren das Problem, sondern der Stillstand. Beim Fahren wird die Heizung nämlich warm, beim Stillstand friert sie ein, wenn das Auto nicht an der Ladestation hängt. Aber das sind ja nur "störende" Details, die Ihrer These widersprechen ...
Vor 120 Jahren gab es schon billige Tankwagen, zuverlaessige Pumpen, Strassen und sichere Tanks.
Benzin war auch schon erfunden.
So eine Tankstelle am Strassenrand erforderte frueher wohl eine Investition von, sagen wir mal, maximal 50.000 Euro in todays money.
Das war ein absoluter Selbstlaeufer.
Kaum Investition, bisschen Arbeit, serviceorientiert.
Das hat NICHTS mit der Aufgabe gemein, eine Akkutauschstation mit Material im Wert von wohl 10 Millionen Euro pro Station aufzubauen und unter irrem logistischen Aufwand Akkus im Wert von mehreren zehntausend Euros pro Stueck an wildfremde Leute zu verleihen.
Um mal bei der Tankstelleninfrastruktur zu bleiben.
Autos hatten damals sowieso ein Alleinstellungsmerkmal und jeder wollte eins haben.
Die Autoindustrie war wohl ein noch groesseres Beispiel eines Selbstlaeufers als die Tankstelleninfreastruktur.
Das ist bei den Elektroautos eben nicht so.
Sie verstehen die Problemetik offensichtlich nicht.
Es war die Rede von Batterien für 30km Reichweite mit parallel laufendem Minimotor als universal austauschbarer Massenartikel.
Den kann man dann einfach wie ein kleiner Notstromgenerator in den Kofferraum stellen.
Das ist vielleicht noch leichter als ein 60 kg-Tank mit Benzin, bei viel grösserer Reichweite.
Mit 30km Reichweite werden bestimmt viele Stadtfahrten sogar ohne den Zusatz-Motor möglich.
Wenn es aber weiter gehen soll, läuft der Motor einfach immer auf Vollgas mit, um die Batterie immer optimal aufzuladen.
Der Fahrspass eines kraftvollen Fahrzeugs bleibt so immer voll erhalten, bei minimalem Verbrauch.
Aber das ist zu billig, das will keiner, sonst gäbe es das schon.
Als Rennwagenstudie ist so etwas vor vielen Jahren mal gelaufen, mit zusätzlichem Schwungrad und/ oder statt Batterie.
...bin kein Esoteriker, aber die allgemeine Tendenz gibt Anlass zur Sorge. Hatte mal vor Jahren ein Gespräch: Fazit war: die eine Hälfte der Gesellschaft macht Urlaub und die andere Hälfte bedient sie. Nach einem halben Jahr wird das ganze umgedreht. So kann das endlos weitergehen..... ;-)))