Forum: Blogs
Energiewende für Elektroautos: Tauschen statt Tanken
Benjamin DürrDas Unternehmen Better Place will die Probleme von Elektroautos lösen. Statt den Akku stundenlang aufzuladen, wird er an Wechselstationen in wenigen Minuten vollautomatisch ausgetauscht - der Fahrer muss dafür nicht einmal aussteigen. Taugt das Verfahren wirklich? Der Test.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-883105.html
- #210 24.02.2013 15:03 von
- #211 24.02.2013 15:07 von
ja, Zustimmung
man kann kein Elektroauto bauen, indem man ein Benzier "klont" (siehe Chevy Volt oder Opel Ampera). Das sind Ladenhüter. Elektroautos müssen extrem auf Wirkungsgrad getrimmt sein. Der Aptera (Aptera 2 Series) hätte mir gefallen, den hätte ich mir vllt.sogar gekauft. Die Firma ist leider pleite gegangen.
Was auch noch dazukommt: etwas abspecken von Fahrer und Beifahrer(in) ist ebenfalls hilfreich, um die Reichweite zu verlängern :-))) - #212 24.02.2013 15:19 von
Re: bedient nur eine teure Nische
Ich glaube, das ist ein Irrtum, denn hierzu müsste irgendwie feststellbar sein, wer die elektrische Energie denn entnommen hat, wem man sie in Rechnung stellt. Ich zieh zwar nicht so oft um, aber wo ich jetzt wohne und wo ich vorher wohnte gab es eben keine Steckdosen in der Tiefgarage. Vielleicht gibt es auch irgendwelche Brandschutzvorschriften, die Starkstromanschlüsse in den (angeblichen) Benzindämfen einer Tiefgaragen verbieten.
--
Bin online duzbar. - #213 24.02.2013 15:27 von
- #214 24.02.2013 15:29 von
Nun
Sie werden immer jemanden finden, der mit dem Auto mehr als 100 km täglich Arbeitsweg hat. Aber auf einen kommen eben Hunderttausende, die kürzere Strecken zurücklegen. Und ich würde es nicht als Ignoranz bezeichnen, wenn sich ein Autobauer um die Bedürfnisse der Hunderttausend Pendler kümmert als um den einen Exoten. Wer nämlich im Jahr 200.000 km Arbeitsweg hat, ist besser beraten seinen Wohnort zu wechseln als sein Fahrzeug. Der braucht eh jedes Jahr ein neues Auto.
Wir hatten bei uns im Betrieb bei knapp 1000 Pendlern gerade mal 2, die während der Probezeit um die 100 km pendelten. Nach der Probezeit haben beide sofort den Wohnort gewechselt. Die hätten im Jahr fast 50.000 Euro Fahrtkosten an der Backe gehabt, und wenn Sie mich fragen , das wäre noch schöngerechnet gewesen. Denn diese Entfernungen im Jahr fahren Sie nicht mit einem 500er Fiat. - #215 24.02.2013 15:38 von
- #216 24.02.2013 15:45 von
Arbeitsweg
Unbestritten.
Bei 100 km und 240 Arbeitstagen kommen allerdings nur 24.000 km zusammen statt 200.000 ;-) und das haben sehr viele.
Schauen Sie sich mal in München um, welche Massen da aus Augsburg /Landsberg / Ingolstadt / Landshut / Regensburg / Rosenheim / Garmisch angekarrt kommen. Das sind deutlich mehr als einer von Hunderttausend und bei allen denen wären 100 km Reichweite entweder zu wenig oder wären zumindest so eng bemessen, dass Sie sich keinen Stau oder Umweg von 10 km leisten könnten. - #217 24.02.2013 15:57 von
Genau!
[QUOTE=trader_07;12096235]Unbestritten.
Bei 100 km und 240 Arbeitstagen kommen allerdings nur 24.000 km zusammen statt 200.000 ;-) und das haben sehr viele. [QUOTE]
anderes Beispiel: die vielen Saarländer, die täglich in die Mannheimer Genend pendeln... - #218 24.02.2013 16:05 von
Es ist überhaupt kein Problem, die genaue Kapazität eines Batteriepacks zu bestimmen. Das machen die Modellbauer schon lange. Darüber hinaus kann man das Modell problemlos erweitern, in dem man nur die verbauchte, also entnommene Energie aus den Packs abrechnet. Ein Identifikationschip im Auto und an der Batterie sowie eine Datenbank und die Sache läuft. Diese Idee war schon lange gebohren, es mußte sie nur mal jemand umsetzen...
- #219 24.02.2013 16:07 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

