Benjamin DürrDas Unternehmen Better Place will die Probleme von Elektroautos lösen. Statt den Akku stundenlang aufzuladen, wird er an Wechselstationen in wenigen Minuten vollautomatisch ausgetauscht - der Fahrer muss dafür nicht einmal aussteigen. Taugt das Verfahren wirklich? Der Test.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-883105.html
Sicherlich ein sinnvoller Schritt von vielen in Richtung E-Mobilität. Wäre doch mal ein Versuch wert!
Leider haben wir Deutschen uns zu sehr in 150%ig technologisch perfekte Systeme verbissen - entsprechen das Feedback hier um Forum zu diesem Ansatz: Zu teuer, zu einfach, zu klein, keine ausreichende Kapazität. Wohin das führt sehen wir bei den großkopferten Größenwahnsinnsprojekten wie S21, BER und Elb-Philo. Vor lauter Anspruch und Perfektion kommt alles zum erliegen oder noch schlimmer: Wenn die Kosten sich nicht mindestens verdoppeln tun wir es nicht.
Daher begrüße ich solche Innovationen die für einen Grossteil der deutschen Autofahrer durchaus funktionieren könnte. Wenn man es denn testen würde. Bevor man es zu Tode redet.
"Typische Nutzerprofile wie der Berufspendler können
schon heute mit den Reichweiten
durchschnittlicher Elektrofahrzeuge beantwortet wer
den: An über 80 % der Tage eines Jahres werden
weniger als 40 km zurückgelegt. Die Hälfte aller un
ternommenen Wege in Deutschland ist kürzer als
fünf Kilometer. Das durchschnittliche Automobil steht an rund 23 Stunden am Tag. Befindet sich in
der Nähe des Parkplatzes eine Ladestation, d.h. konventionelle Steckdose, besteht ausreichend Zeit
für das Beladen der Batterie. Ein haushaltsüblicher
Anschluss benötigt rund vier Stunden, um 12
Kilowattstunden Strom zu laden, womit ein Elektro-Smart unter optimalen Bedingungen rund 100 km
weit fährt.
Quelle: Studien zur Markteinführung von Elektromobilität
denke erneuerbares Methan/Erdgas aus Ökostrom und C02(Power to gas) ist ein richtiger Schritt. Batteriebetrieb wird in der Stadt erfolgreich sein, z.B. bei solchen
Entwicklungen:
Vernetzte Fahrzeuge: Elektrohausauto | Auto | ZEIT ONLINE
Wenn ich als Motorradfahrer, der noch nie ein Auto hatte, das emotionslose unpersönliche Verhältnis der meisten Autofahrer zu ihrem Fahrzeug betrachte frage ich mich worin denn für einen typischen Autofahrer der Unterschied zwischen zwei Alternativen bestehen sollte:
- Man besitzt einen persönlichen Elektro-PKW nur teilweise, nämlich ohne Batterie, und mietet dauernd irgendwelche Batterien, die schon andere benutzt haben und die andere benutzen werden oder
- Man besitzt überhaupt kein eigenes persönliches Fahrzeug, sondern wenn die Batterie zur Neige geht fährt man zur Tausch-Station und holt sich ein anderes.
Ich kann diesem Einerlei aus immer denselben einheitlichen PKW, die keine Unikate sind, nicht auffallen, in deprimierenden Lackierungen herumfahren und nicht das geringste Anzeichen von Geschmack und Individualismus erkennen lassen keinerlei Anzeichen dafür entnehmen, dass es einem typischen Autofahrer wichtig sei, sein eigenes persönliches Fahrzeug zu genießen.
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