Energiewende: E.on-Chef fordert Strom-Zuschuss für Geringverdiener

dapdDie Strompreise steigen und steigen, E.on-Chef Johannes Teyssen begründet das mit dem Atomausstieg. Die Energiewende dürfe Elektrizität nicht zum Luxusgut machen, sagt er. Notfalls müssten Geringverdiener Zuschüsse aus dem Sozialsystem bekommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...824431,00.html
  1. #240

    Nun ja

    Zitat von apst Beitrag anzeigen
    RWE/EON usw. existieren erst seit 15 Jahren. Aha.
    Ich wußte die bescheißen uns wo sie nur können. Vor ein paar Jahren hat RWE den 100. Geburtstag gefeiert. Selbst da lügen die.
    Also EON wurde 2000 gegründet.
    Vor 1998 gab es regionale Anbieter die eine Monopolstellung hatten und meist im Besitz der Kommunen waren.
    Mit was hat das mehr Ähnlichkeit? Staatlicher/Kommunaler Produktion oder freier, privater Marktwirtschaft?
  2. #241

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Das verweise ich ins Reich der Fabel.
    Je weniger Solarstrom eingespeist wird, desto billiger wirds.
    Solarstrom zu Spitzenlastzeiten ist auch nicht guenstig, da die 'Schattenkraftwerke' trotzdem laufen muessen. Die tatsaechliche Einsparung von Brennstoff ist nicht wirklich relevant.
    Die Fakten geben Ihrer Theorie nicht recht.
    Es wurden letzes Jahr 7,5 GW allein PV zugebaut, dannoch stagniert die Umlage.
    Börsenpreis ist gesunken.
    Nicht verbrannter Brennstoff ist für Sie vielleicht kein Vorteil, für alle, denen etwas an guter Luft liegt, schon.
    Transparency in Energy Markets - Gesetzliche Veröffentlichungspflichten der Übertragungsnetzbetreiber
  3. #242

    Zitat von realist01 Beitrag anzeigen
    Es gibt keine "Solarsubventionen" in Deutschland.
    Es gibt die EEG-Vergütung, die garantiert, dass der STROM von dem Solarbesitzer, zu festgelegten Preisen abgenommen wird. Sehr transparent die Geschichte. Anders als bei AKW´s oder Kohle-Folgen.
    Es gibt keine "Solarsubventionen" in Deutschland ?
    Komisch dass man 10000 Einträge ergurgeln kann.
    zB
    Schatten auf Solarsubvention - Wallstreetjournal.de
    Wenn ich das 'politisch korrekte' nicht so verachten würde, könnte ich auch schreiben:
    Diskriminierung derer, die kein Haus haben und da nix abzocken können.

    Ich wette, >95% aller Solaristen haben nur wegen der Brieftasche so Zeugs aufm Dach. Ich kenn nur solche.
    Da ist staatliches Geld ja für irgendwelche Rettungsschirme sinnvoller rausgeschmissen - und das will was heissen.
  4. #243

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das Einzige was an EE noch teuer ist ist Photovoltaik - aber da fallen die Kosten seit Jahren kontinuierlich.

    Und von Kinderkram kann nicht die Rede sein. Allein von PV auf Dachflächen können mindestens 15% des Strombedarfs gedeckt werden - bei den Wirkungsgraden nach heutigem Stand der Technik im kommerziellen Einsatz.
    Pro MW Windkraft pro Quadratkilometer landwirtschaftlicher oder forstwirtschaftlicher Nutzfläche würden etwa 70% des Strombedarfs gedeckt.

    EE SICHERN(!) den Wohlstand mittelfristig und erhöhen ihn langfristig.
    wenn Energieeinsparung und Strompreiserhöhung im selben Zug propagiert wird (weil sonst die Menge nicht ausreichen würde, wegen geringer Energiedichte) ist eine zukünftige Entwicklung neuer Anwendungen für die Masse, da verbunden mit steigendem Energiebedarf, nicht mehr möglich und Wohlstand stagniert bestenfalls.
  5. #244

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Das verweise ich ins Reich der Fabel.
    Je weniger Solarstrom eingespeist wird, desto billiger wirds.
    Solarstrom zu Spitzenlastzeiten ist auch nicht guenstig, da die 'Schattenkraftwerke' trotzdem laufen muessen. Die tatsaechliche Einsparung von Brennstoff ist nicht wirklich relevant.
    Auf Transparency in Energy Markets - Gesetzliche Veröffentlichungspflichten der Übertragungsnetzbetreiber
    kann man sehr gut beobachten, dass die Wind/Sonnen-Prognosen sehr gut sind, es lässt sich also relativ gut planen wann welcher Bedarf besteht, fossil zuzusteuern.

    Geben Sie doch einmal konkrete Zahlen an wieviel Schattenkraftwerke wieviel Brennstoff brauchen im Standbybetrieb, am besten einmal in Monatsübersicht, am besten natürlich in Jahresübersicht, dann wissen wir endlich worüber wir reden und müssen uns nicht dauernd mit Ihrem "Schattenargument" rumschlagen.
  6. #245

    Zitat von Finnländer Beitrag anzeigen
    Ich suche und suche, kann aber beim besten Willen kein Argument in ihrem Beitrag finden. Eher erinnert der letzte Satz an die Trotzreaktion eines kleinen Kindes...
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil, aber nur wer das gelesene auch versteht, kann es zu seinem Vorteil nutzen.
  7. #246

    ...

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Und was hat Tschernobyl mit uns zu tun? Sie wissen wohl nicht das wir gar keinen solchen Reaktor haben!
    Fukuschima ist ein Schnäppchen verglichen mit dem was Japan in den letzten Jahren nicht zuletzt dank Kernenergie verdient hat.
    Es spielt keine Rolle ob wir einen Reaktor wie Tschernobyl haben oder nicht.
    Ein GAU ist nicht kalkulierbar, das ist der Punkt.

    Und ob Fukushima so ein Schnäppchen war wird sich noch rausstellen. Sie können ja mal grob kalkulieren, was der Spaß die nächsten 500 Jahre noch kostet.
    Fakt ist, Kernenergie ist derzeit die teuerste Form Energie zu gewinnen. Rechnen tut sich das nur, weil die Energieversorger bisher die groben Kosten an die Steuerzahler abwälzen konnte, während sie die gewinne behalten durften

    Rechnen sie mal durch, was Atomstrom für den Verbraucher kosten würde wenn der Energiekonzern, für die komplettem Entsorgungskosten aufkommen müsste inkl. Rücklagenbildung in die Staatskasse zur Abfall-lagerung, falls der Konzern einmal in die Insolvenz geht und seine End-lager nicht mehr unterhalten kann, inkl. Versicherung die für alle Schäden eintritt sollte es zu einem GAU oder einem Austritt von Radioaktivität in einem Endlager kommen.

    Würden die Konzerne ein Atomkraftwerk versichern, wäre ein Aufschlag für eine Kilowattstunde von 4 Euro nötig.
    Risiko Atomkraft: Forscher errechnen horrende Haftpflicht-Kosten für AKW - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Da soll noch einer behaupten Atomstrom wäre günstig
  8. #247

    Hier könnte Ihre Werbung stehen

    Zitat von soulbrother Beitrag anzeigen
    Es ist keine Subvention, es ist Geld gegen Ware (kwh). Zum Fixpreis.
    Ach? Wie nennt man denn das, wenn man jemandem etwas abkauft (bzw. abkaufen muß), was auf dem freien Markt viel billiger ist? Zumindest früher (TM) sagte man dazu Subvention.

    Zitat von soulbrother Beitrag anzeigen
    Der Erfolg des EEG spricht für sich. (Umlage stagniert, EE-Anteil steigt, keine Brennstoffkosten - das Geld bleibt in D)
    Wovon träumen Sie nachts?

    1. Klar erlebt die Fotovoltaik einen Boom, wenn man sich dank Subvention eine goldene Nase verdienen kann. Gäbe es die extrem hohe Subvention nicht, wäre Fotovoltaik zumindest in Deutschland überhaupt kein Thema.
    2. Die EEG-Umlage stagniert keineswegs. Sie steigt nicht nur weiterhin, weil trotz (viel zu langsam) sinkender Subvention immer mehr Fotovoltaikanlagen in die Landschaft gepflastert werden, an denen wir noch in 20 Jahren zu zahlen haben, sondern auch deshalb, weil man nun erkannt hat, daß man wegen EEG auch noch das Netz ausbauen muß.
    3. Das Geld bleibt nicht in Deutschland sondern wandert nach China. Oder was glauben Sie, wo die Solarmodule herkommen?

    Ich hoffe, die letzte deutsche Solarklitsche macht bald pleite, damit auch die Politik erkennt, daß die Solarförderung absoluter Schwachsinn ist.

    Zitat von soulbrother Beitrag anzeigen
    Lehnen Sie auch ab, dass die Kosten für Solarstrom "mal eben" halbiert werden? Und günstiger Solartrom zu Spitzenlastzeiten den Börsenpreis senkt?
    Daneben sehen Kohle, Atom und Erdgas alt aus. Da wird bald niemand mehr investieren.
    Billiger Solarstrom? Können Sie mir verraten, wo ich den finde?

    Nichts ist teurer als Solarstrom! Glauben Sie nicht? Warum muß er dann so hoch subventioniert werden?

    Zitat von soulbrother Beitrag anzeigen
    Börsenpreis ist gesunken.
    Ja, zu manchen Zeiten sogar unter Null, d.h. man kriegt Geld dafür, daß man den überschüssigen Strom verbraucht, weil man die schöne regenerative Energie nicht regeln kann. Was glauben Sie denn, wer diese Zeche zahlt?

    Und noch was: Wenn der Börsenpreis angeblich so schön gesunken ist, wieso sinkt dann nicht der Endkundenpreis? Und wieso macht Eon Miese? Offenbar profitieren also weder private Endkunden noch Stromkonzerne davon.
  9. #248

    Ergänzung

    Zitat von gegenrede Beitrag anzeigen
    Geben Sie doch einmal konkrete Zahlen an wieviel Schattenkraftwerke wieviel Brennstoff brauchen im Standbybetrieb, am besten einmal in Monatsübersicht, am besten natürlich in Jahresübersicht, dann wissen wir endlich worüber wir reden und müssen uns nicht dauernd mit Ihrem "Schattenargument" rumschlagen.
    Etwas ganz wichtiges habe ich vergessen, natürlich sollten Sie, wenn Sie schon die Schattenkraftwerke in den Ring werfen, auch die Zahlen der Kraftwerke vor der EE-Zeit angeben, sodass wir überprüfen können, ob sie heute durch EE mehr Sprit verbrauchen, denn das ist doch Ihr Argument.
  10. #249

    Wird Strom zum Luxus?

    Zitat von ArnoNym Beitrag anzeigen
    Billiger Solarstrom? Können Sie mir verraten, wo ich den finde?
    Vielleicht bei der Südhessischen Energie AG (HSE), Darmstadt ? :-)

    Dazu für alle, die es im TV life verpasst haben :

    hr-Fernsehen | Hessischer Rundfunk | hr-online.de

    Talkshow
    Ökoreaktionärer Fritz Vahrenholt in Zwietracht mit zwei per Konsens gesellschaftlich gleichgeschalteten grünen Schwafel-Tanten:

    Christine Scheel (Vorstand der Südhessischen Energie AG (HSE), Darmstadt und ehem. Bundestagsabgeordnete B‘90/Die Grünen.

    Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit, Hertie School of Governance Berlin)

    im Hessischen TV moderiert von Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche.

    Have fun !