dapdDie Strompreise steigen und steigen, E.on-Chef Johannes Teyssen begründet das mit dem Atomausstieg. Die Energiewende dürfe Elektrizität nicht zum Luxusgut machen, sagt er. Notfalls müssten Geringverdiener Zuschüsse aus dem Sozialsystem bekommen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...824431,00.html
Frage mich Grade warum man die dann unter die Erde bringen will, wenn die doch für die nächsten 100.000 Jahre bei ihnen so sicher sind.
Können ja immer noch kleine Scheiben abschneiden, dann können sie die als Pinkelsteine im Badezimmer verwenden, dann ist das Bad auch warm. So wie sie das sehen, können sie da auch Spielzeuge draus machen und vertreiben, wäre für sie bestimmt ein Geschäftsidee.
Ich stimme Ihnen teilweise zu. Aber das ganze Gezeter wer für die aktuellen Preise verantwortlich ist und diese teuren Ersatzkonflikte weil man die grossen Stromkonzerne aus politischen Machtgründen mittels einer dezentralen Energiestrategie zerstören will kann man nur durch Verstaatlichung dieser Konzerne zu lösen versuchen.
Dann kann jeder genau identifizieren wer für unsoziale Preise verantwortlich ist und eine Querfinanzierung ist einfacher zu regeln. Ich finde es inakzeptabel wenn bestimmte Gruppen diesen Konflikt bzgl. Machtmonopolen wegen der Verkettung dieser mit den Parteien auf Kosten der Bevölkerung durchziehen.
Eine Besoldung nach öffentlichen Dienst sollte den Machteinfluss auf die Parteien dann auch eingrenzen. Keine netten Besoldungen für die Zuträger der Parteienlandschaft.
Bis genau dahin, und weiter brauch man sich den Schwachsinn nicht mehr antun. Es ist also ein Naturgesetz, das Staatsbetriebe unproduktiv wären? Definieren Sie erst einmal unproduktiv! Vergessen Sie dann allerdings auch nicht die gresamtgesellschaftliche Komponente, denn die wird ja von den Marktanbetern immer so gerne unter den Tisch gekehrt.
Glauben Sie ensthaft irgendwer klaut einen 117 Tonnen schweren Castor oder bricht den in Monate langer Arbeit auf? Wissen Sie was die aushalten?
Castor (Kerntechnik)Aufprall aus 1 m Höhe auf einen 15 cm dicken Stahldorn
Feuer (30 Minuten bei 800 °C)
Druck von 20 m Wassertiefe über acht Stunden
Druck von 200 m Wassertiefe über eine Stunde (nach IAEO-Empfehlungen ergänzend)
Zusätzlich werden zu den vorgeschriebenen Tests weitere durchgeführt. So zum Beispiel:
Sturz eines Behälters von einer Autobahnbrücke aus 40 m Höhe,
Sturz eines auf −40 °C durchgekühlten Behälters aus 9 m Höhe,
Explosion eines Flüssiggastankwagens mit 5 t Propan direkt neben einem Behälter,
Feuertest mit 1200 °C für 30 min,
Abwurf eines maßstabsgetreuen Behälters von einem Hubschrauber aus 800 m Höhe,
direkter Anprall eines Personenzuges mit 130 km/h an die Längsseite eines Behälters,
Beschuss eines Behälters mit einer 1000 kg schweren Nachbildung einer Flugzeugturbinenwelle mit 292 m/s (1050 km/h).
Wo ist das Problem, ob das Kochen nun 15 oder 30 Cent kostet? Das Essen selbst ist viel teurer, sodaß die Energiekosten hier kaum ins Gewicht fallen.
Wenn Sie die Kosten für das Wasser diesen Kosten gegenüberstellen, bekommen Sie Tränen in die Augen. Waschpulver ist ebenfalls nciht kostenlos.
Damit hab' ich absolut kein Problem: Wäsche auf der Leine aufhängen und dort trocknen kostet garnichts.
Auch hier kosten Kaffebohnen und Teeblätter Geld, und auch Wasser schlägt mit rund 1 Cent pro Liter zu Buche.
Wenn man jeden Tag die Waschmaschine und den Trockner laufen läßt, dann ja. Das ist aber nur für eine Großfamilie realistisch, und auf den Trockner kann man sehr leicht verzichten, was die Kosten drastisch senkt.
Bei Singles geht man von 1500 kWh im Jahr aus. Das macht in Summe 375 €, also rund 31 € pro Monat sprich 1 € pro Tag. Ohne Frage ist in Deutschland Strom objektiv gesehen (z.B. im Vergleich zu anderen Staaten) schon jetzt überteuert, aber andererseits: Wem tun 1 € pro Tag wirklich weh? Hinzu kommt, daß man nur die Differenz zwischen überteuertem Preis und angemessenem Preis bewerten darf. Wenn der angemessene Preis die Hälfte des heutigen Preises wäre, sind das lediglich 0,50 € an Mehrkosten pro Tag.
Die Geringverdiener zahlen die Wucherpreise übrigens nicht nur direkt, sondern auch indirekt etwa weil der Bäcker die höheren Energiepreise über den Brotpreis weiter gibt.
Solange die Erneuerbaren derart unsozial sind, war der Atomausstieg ein schwerer Fehler.