Energiewende: E.on-Chef fordert Strom-Zuschuss für Geringverdiener

dapdDie Strompreise steigen und steigen, E.on-Chef Johannes Teyssen begründet das mit dem Atomausstieg. Die Energiewende dürfe Elektrizität nicht zum Luxusgut machen, sagt er. Notfalls müssten Geringverdiener Zuschüsse aus dem Sozialsystem bekommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...824431,00.html
  1. #90

    Wenn die Stromabzocker jetzt staatlich geförderte Sozialtarife fordern, könnten ja auch alle Produkte die für die Daseinberechtigung unumgänglich sind, - Benzin, Wasser, Strom, Grundnahrungsmittel, Müllabfuhr staatlich bewirtschaftet und nur als Gebühr abgerechnet werden. Gegen die Höhe kann man dann schön vor den Verwaltungsgerichten klagen. Der Staat muss die Preisgestaltung offen legen und sozialverträglich wirtschaften.

    Mit der aktuellen Abzocke kann es so nicht weitergehen. Die Menschen sind besonders beim Tanken am kochen. Und wenn der Kessel überkocht ist Schuss mit Lustig!
  2. #91

    Liebe

    Die Strompreise steigen und steigen, E.on-Chef Johannes Teyssen begründet das mit dem Atomausstieg. Notfalls müssten Geringverdiener Zuschüsse aus dem Sozialsystem bekommen.

    Energiewende: E.on-Chef fordert Strom-Zuschuss für Geringverdiener - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Energieversorger! Schuld am Preisanstieg sind immer die anderen, richtig?!
    Nachgelegt:
    Jetzt wollen Sie auch noch Steuergelder!? Ich bin sprachlos. Mir fällt dazu nichts mehr ein. Von den gefühlten Trillionen € Gewinn sehen Sie sich nicht in der Lage ein Stück vom Kuchen abzugegen? Richtig! Sie sind ja nicht schuld am Strompreis.
    Diese Leute gehören eingesperrt!
  3. #92

    Warum

    in Gottes Namen müssen die Gewinne der Stromerzeuger und -verteiler durch den Staat aufgepeppt werden. Ein Unternehmen trägt unternehmerisches Risiko und das sollte der Staat nicht übernehmen. Leider verhalten sich diese Konzerne wie jene, die sich in der sozialen Hängematte unseres Sicherungssystems bequem machen. Und die Unternehmenslenker kassieren Erfolgsprämien dafür, daß sie den Staat erpreßt und Zuschüsse kassiert haben.
    Gerne gestehe ich aber zu, daß der Staat auch einigermaßen zuverlässige Rahmenbedingungen schaffen muß, will er die Energiesicherheit für seine Bürger gewährleisten. Durch das Hickhack beim Atomausstieg und der undurchsichtigen Politik bei dem Aufbau alternativer Energieen ist das Vertrauen für Zukunftsinvestitionen schwer geschädigt.
    Aber der einmalige ausgewiesene Verlust - nach Jahren hoher Milliardengewinne - basiert im Wesentlichen durch einmalige Mrd.-Abschreibungen in Italien (siehe diverse Artikel zu E.on). Das Spiel wird gerne betrieben. In 2012 werden wahrscheinlich wieder schöne Gewinne geschrieben, wenn man nicht wieder unternehmerisch versagt.
  4. #93

    Zwar bietet er einkommensschwachen Haushalten keine Vergünstigungen an - dafür schlägt er vor, der Staat solle einspringen.
    Damit er die Preise noch weiter erhöhen kann. Tolle Idee. Also wenn der Staat eh zahlen soll, kann man die Stromkonzerne auch wieder verstaatlichen. Wäre sowieso an der Zeit...
  5. #94

    Noch ein Beweis für enorme Leistung der Konzernvorstände

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Strompreise steigen und steigen, E.on-Chef Johannes Teyssen begründet das mit dem Atomausstieg. Die Energiewende dürfe Elektrizität nicht zum Luxusgut machen, sagt er. Notfalls müssten Geringverdiener Zuschüsse aus dem Sozialsystem bekommen.

    Energiewende: E.on-Chef fordert Strom-Zuschuss für Geringverdiener - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Dieser durchaus lobenswerter Vorschlag verlangt außergewöhnliche Anstrengung und Verantwortung der Führungseliten der Energiekonzernen.
    Jeder sollte dafür mit 50 Millionen € extra jährlich belohnt werden. Selbstverständlich alle bisherige Bezüge und Bonuszahlungen bleiben erhalten.
    Planwirtschaft der absolut privatisierten Gesellschaft, privatisierter Politik, privatisiertes Staates.
    Der Geringverdienter ist eigentlich zum Sklaven erniedrigter Mensch. Ist nicht die Folge der "notwendigen Reformen" sonder ersehntes und strebendes Ziel der Veränderungen letzten Jahren.

    Und es läuft nach dem Plan, es ist eine gewollte Projektion hinter undurchschaubarer Maske der gegenwärtigen Prozessen.
  6. #95

    Update

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Beiträge hier so lese, könnte man glatt auf den Gedanken kommen, das Spiegel Forum wäre die Heimat der PDS.....
    Die PDS gibt es nicht mehr, das ist jetzt eine gesamt Deutsche Partei und nennt sich Linke.
  7. #96

    Mal in die Vergangenheit schauen ...

    Zitat von nic Beitrag anzeigen
    darüber sollte man nachdenken. In jedem Fall sollte man Energiekonzerne verstaatlichen, zumindest solange, solange es keine echte Konkurrenz gibt. Vielleicht fordern ja die Öl Multis auch bald staatliche Unterstützung für ihre Gewinnmaximierung. Geht's noch?
    Alle Staatsbertriebe in der ganze Welt arbeiten unproduktiv, das ist von Natur aus so. Endweder Sie machen Verluste und werden mit Steuermitteln unterstützt oder Sie haben ein Monopol und werden einfach immer teurer. Die Oligopole beim Strom und Benzin sind zwar privat (teils gehören Sie Bund und Ländern) und versuchen produktiv zu arbeiten aber durch die fehlende Konkurenz müßen Sie es nicht übertreiben und können einen Teil über den Preis reinholen. Also diese Oligopole mit einer Verstaatlichung zu verbessern ist Schwachsinn, es den Sie haben viel Steuergeld übrig. Der Staat gibt die Regeln im jeweiligen Markt vor und achtet darauf das es keine Monopolbildung gibt, das ist die effektivere Lösung.

    Zu Herrn E.on-Chef: Vielleicht ist es den meisten Lesern entgangen, E.ON macht Verlust trotz Preiserhöhung. Da es ein Privatbetrieb ist kann es uns Steuerzahlern egal sein. Muß er halt bessern managen.

    Zu seinem Hinweis des Geldzuschuß bei sozial Schwachen. Falsch ist es nicht, zeitlich begrenzt einen Zuschuß während der Energiewende zu zahlen. Aber gleichzeitig ist vom Staat darauf zu achten das mit der Energiewende wieder ein fairer Wettbewerb entsteht mit vielen Anbietern (Stärkung des Kartellamt). Die Regeln sollten aber für alle Energieformen gleich sein, mit der Besonderheit das alle die CO2 produzieren, Strafzahlungen leisten. Denn übermäßige Förderung einer Energieart gegen den Markt führt zu Mitnahme-Effekten und somit zu einer Blasenbildung, siehe Solarenergie
  8. #97

    Zitat von nic Beitrag anzeigen
    der deutsche Staat muss auch über Stromsteuern seinen Haushalt finanzieren, weil er die Einnahmeseite zu gunsten der großen Vermögen zurück gefahren hat. Nur ein Beispiel: in den USA beträgt die Erbschaftssteuer bis 55%. Da kann man gerne auf ein paar Prozentpunkte Stromsteuer verzichten.
    Von vorne bis hinten voelliger Bloedsinn was Sie da schreiben!
  9. #98

    und wenn die dummheit

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    das Korn zu teuer ist, verstaatlichen wir die Landwirtschaft. Ist das Auto zu teuer, verstaatlichen wir die Automobilkonzerne, und so weiter und so weiter und so weiter
    zu groß wird - entmündigen wir die bürger.
  10. #99

    Die Dreistigkeit der Blutsauger...

    .... wird immer unerträglicher. Jetzt wollen sie ihre unermesslichen Gewinnsteigerungen sogar noch aus dem Sozialetat bestreiten.

    Enteignen und ggfls. vor Gericht stellen ist da die passende Antwort.