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Energiewende: Deutschen Stromnetzen droht der Kollaps
dapdDie Energiewende birgt offenbar hohe Risiken für die Stromversorgung in Deutschland. Immer häufiger kommt es zu kritischen Situationen bei den Netzen, heißt es in einem Bericht von Bundesnetzagentur und Kartellamt. Die Schuld geben die Experten den unsteten erneuerbaren Energien.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-869463.html
- #1 27.11.2012 09:39 von
Wer hätte das denn gedacht?
Das passiert, wenn man unstete Stromerzeuger mit ständig wechselnder Leistung ins Energienetz einbindet, ohne gleichzeitig Pufferspeicher im großen Maßstab ebenfalls einzubinden. (Kein Vorwurf an die Industrie, es gibt noch keine vernünftig realisierbaren Speicher dieser Größenordnung.)
Die Energiewende wurde einfach übers Knie gebrochen und ist nach jetzigem Stand eine gefährliche Öko-Spinnerei. Die unsägliche Einpeisevergütung wäre besser in die Forschung nach geeigneten Speichermöglichkeiten geflossen. - #2 27.11.2012 09:39 von
Das war aber absehbar. Wir überschätzen uns hier einfach maßlos. Das Problem ist eigentlich ganz simpel: Während die fossilen Brennstoffe in den Kraftwerken lagern, und auf Anfrage verfügbar sind, so weht ein Wind, oder eben nicht. So scheint die Sonne, oder eben nicht. So toben die Gezeiten, oder eben nicht. Und selbst eine vielschichtige Versorgung über regenerative Energien wird keine kontinuierliche Energiezufuhr in das Netz gewährleisten können. Bis zu einer stabilen Versorgung über regenerative Energien müssen daher mehr Möglichkeiten zum Transport und zur Speicherung von Energie geschaffen werden doch wie man sieht ist das genau so anspruchsvoll wie die Erschließung neuer Quellen.
Ich bleibe dabei: Die Idee ist gut, aber die Realisierung noch in weiter Ferne. - #3 27.11.2012 09:39 von
Sicherer Strom
immer und an jeder Stelle ist das Ziel und dabei Nordseestrom nach Bayern leiten, ist das sinnvoll? Bringt es etwas, süddeutschen Betrieben den Norden zu empfehlen, damit die Produktion sicher mit Strom beliefert werden kann? Ich bin da Laie, aber Betriebe ändern ja aus unterschiedlichsten Erwägungen ihre Standorte. (Schubert Helme plötzlich von Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt)
- #4 27.11.2012 09:40 von
optional
Die mehrheit will die Energiewende und dies schon lange. Da hätten die Stromversorger die Pflicht gehabt vor zu sorgen. Sie Sonne geht ja schliesslicht nicht erst seid gestern am Abend unter...
Man hat aber lieber gegen die Energiewende gearbeitet und die Verbraucher betrogen in dem deren Kostensenkungspotenzial nicht weiter gegeben hat.
Weiter sind kleine dezentrale Kraftwärmekopplungsanlagen schon seid langen am Markt. Diese sind effizienter als Grosskraftwerke und können sehr schnell aufgebaut werden und die Netzte dezentral stützen.
Aber die grossen Versorger haben daran kein Interesse, weil sie dann weniger verdienen. - #5 27.11.2012 09:40 von
da lobe ich mir China
meistens pünktlich fertiggestellt werden da Großprojekte und nicht auf jeden Rücksicht genommen.
- #6 27.11.2012 09:41 von
Grundlegender Irrtum
Politik unterliegt dem grundlegenden Irrtum, dass Naturgesetze durch parlamentarische Mehrheiten verändert werden können.
Da auch die "Wissenschft" inzwischen völlig von der Politik korrumopiert ist, wagt auch kaum einer den Widerspruch.
Am Ende wird alles teurer, schlechter und für die Umwelt ist auch nichts gewonnen worden. - #7 27.11.2012 09:41 von
aufwachen!
Sagt mal liebe SPON-Redakteure. Merkt ihr eigentlich nicht, das euch fast keiner mehr diesen Blödsinn glaubt?
Jedes Jahr im Winter droht der Kollaps und schuld sind wie üblich die bösen erneuerbaren Energien. Jedes Jahr im Frühjahr stellt sich dann raus, das das deutsche Energie-Oligopol soundsoviel Megawatt im Winter ins Ausland vertickt hat und wenn tatsächlich mal ein Engpass in Deutschland auftritt, liegt das wohl eher daran, das da einer an der Strombörse sich ein wenig verzockt hat. - #8 27.11.2012 09:42 von
unstete Energieversorgung
Hört sich doch noch sehr schmeichelhaft an. Die dafür in Reserve zu haltenden Kraftwerke werden auch noch zu subventionieren sein. Dann wird der erneuerbare Strom so richtig teuer.
Können wir unsere Industrien auf unstete Stromversorgung ausrichten ? Wahrscheinlich wird eine Regierung aber erst dann Handlungsbedarf haben, wenn die Steuereinnahmen auch unstet werden.
Der Privatverbrauch beträgt nämlich nur 15 % und da nützt ein neuer Kühlschrank leider nicht allzuviel ( wenn der alte dann in den Keller wandert noch weniger).
Solange also keine ´´Stromspeicher´´ zur Verfügung stehen, solange ist unstete Energie ein Fluch.
Welche wirtschaftlichen Möglichkeiten Energie zu speichern existieren zur Zeit ? Keine ? Dann sollten vielleicht dort Forschungsmittel eingesetzt werden, denn Elbe oder Rhein mit Stauwerken zu versehen ist wohl nicht durchsetzbar. - #9 27.11.2012 09:42 von
Ich finde nein ... Schon seit Jahren werden wir vor einem stromtechnisches Disaster gewarnt und nichts ist passiert. Natürlich birgt der Wandel von Atomstrom zu regenerativen Energiequellen Risiken, aber die Risiken von Atomstrom sind ungleich höher. Wozu also die unnötige Aufregung? In fünf Jahren spricht eh keiner mehr darüber und bis dahin werden wir alle Überleben.
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