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Energiewende dank Wasserstoff: Wind im Tank

Der Wind bläst, wann er will - für die Energiewende ist das ein Problem. Eine Lösung bieten Hybridkraftwerke: Sie wandeln Ökostrom in Wasserstoff um, und der lässt sich speichern. Bei Berlin geht eine solche Anlage nun in Betrieb, Energiemanager*prognostizieren der Technik eine große Zukunft.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...793840,00.html
  1. #90

    Teurer, teurer, Wahnsinn

    Windstrom, der ohnehin schon zu teuer ist, wird noch teurer gemacht.

    Bei der Umwandlung in Wasserstoff geht Energie verloren und bei der Rückwandlung in Strom wieder.

    Egal, wie billig die Dinger mal werden - die Versuchsanlage bringt ja kaum mehr Energie als 10 Inder auf Tretfahrrädern -, es wird immer zu teuer bleiben. Während der Rest der Welt fröhlich Kohle für wenig Geld verballert, brechen wir unserer Industrie das Genick für --

    N I C H T S.
  2. #91

    Effizienz?

    Sicher dass das die beste Methode ist?
    20-40 % Wirkungsgrad?
    Klingt armselig... sicher dass es nicht besser ist, mit dem Strom in z. B. Bayern Wasser den Berg hochzupumpen?
    Fragt sich

    //M
  3. #92

    Schlagzeilenwissen

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Und eine on-shore WKA kommt so auf 17% Jahrevollaststunden!
    Das ist 7 % weniger als ihr (falsches) Autobeispiel.
    Und damit gegen wir dann in einen Wandlungsprozess mit 42% Wirkungsgrad!
    Irrsinn! aber politisch mehrheitsfähig in Deutschland....
    Wie gesagt der Wirkungsgrad ist völlig unerheblich.
    Dieser ist nur innerhalb einer Technologie und dort nur unter bestimmten Bedingungen überhaupt aussagekräftig.


    Aber das ist das, was der Durschnittsbürger mit etwas technischem Verständnis am einfachsten nachvollziehen kann und daher immer eine Schlagzeile wert.


    Der Sinn des Kommentars vom Foristen Crom ist daher auch gewesen, dass eine universelle Betrachtung des Wirkungsgrades nur für endlich zur Verfügung stehende Primärenergieträger überhaupt sinnvoll ist. Da Kohle,Gas,Uran endlich sind, ist der Wirkungsgrad hier wichtig ( wenn auch nicht vergleichbar).
    Bei einem primärenergieträger wie Wind ist die frage , wieviel Prozent wir von dieser Energie wirklich ausbeuten udn wieviel wir verschwenden völlig nachrangig.

    Im übrigen ist zwischen 25 % und 17% eine Differenz von 7 Prozentpunkten und nicht von 7%. ;-)
  4. #93

    Na !

    Zitat von kleinerhobit Beitrag anzeigen
    Das man mit erneubaren Energien Wasserstoff oder auch Methangas herstellen kann. Das Frauenhofer-Institut beispielsweise arbeitet schon länger zu diesem Thema:
    http://www.fraunhofer.de/de/presse/p...-speicher.html
    Nun kann niemand mehr sagen, das erneuerbare Energien nicht speicherbar sind. Als Steuerzahler würde ich die Steuergelder lieber in solche Projekte stecken anstatt Unsummen in die Kernfussion, bei der nicht abzusehen ist, in wieviel Jahren sie ordentlich funktioniert.
    Recht so, aber:

    Chance verpasst, hier hätten z.B. gut die Kosten des ITER hingepasst.

    Quelle: Wikipedia
    Im Mai 2010 teilte die Europäische Kommission mit, dass laut einer aktuellen Kostenschätzung ihr Anteil an den Baukosten von ehemals geplanten 2,7 Milliarden Euro auf 7,3 Milliarden Euro steigen wird. Daraus errechnen sich Gesamtkosten in Höhe von 16 Milliarden Euro.[3] Die EU deckelte daraufhin ihren Anteil bei 6,6 Milliarden Euro. Sie will die Kostensteigerungen durch Umschichtungen aus dem Agrar- und dem Forschungsetat decken.
    Ein Pappenstiel im Vergleich zu den 21 Mio, oder ?

    (Und es soll aus dem Forschungs-Etat umgeschichtet werden, ich brüll mich noch weg.)

    Gruß
    der gestiefelte Kater

    PS:
    Der ITER ist noch lange nicht fertig.
  5. #94

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Ho = 142 MJ/kg
    Energiebedarf für
    Elektrolyse: 30 MJ/kg
    Kompression: 13 MJ/kg
    Verluste = 30%
    Verstromung mit 60% Wirkungsgrad:
    0,70 x 0,60 = 0,42
    ~ 60% der Energie sind verloren!

    So viel zur "grossen Zukunft" des "Windgases".
    Hier wird ein Ökomärchen unter die Leute gebracht, um kräftig Subventionen abgreifen zu können....
    Wie hoch ist denn Ihrer Meinung nach der Wirkungsgrad eines Kernkraftwerks? Da kommen Sie auch nicht über 35 oder gar 40%, selbst wenn Sie die Tempertatur im Dampfkreislauf noch etwas erhöhen könnten, wovon man aber aufgrund derzeit noch fehlender Werkstoffe noch weit entfernt ist. Von dem knapper werdenden Rohstoff Uran mal ganz zu schweigen.

    Viele Grüße
  6. #95

    Sehe ich auch so

    Zitat von foristenprekariat Beitrag anzeigen
    1. Es handelt sich hierbei um eine PILOTANLAGE bzw. um einen Verbund von vielen Einzelanlagen (Windkrafträder, Wasserstofferzeuger, etc.) die in dieser Kombination noch nie miteinander in Betrieb waren.
    2. In dieser Pilotanlage soll der ÜBERSCHÜSSIGE Strom in H2 umgewandelt werden. Überschüssiger Strom entsteht dann, wenn sich Angeot und Nachfrage nicht decken was der Fall ist wenn es z.B. nachts einen Sturm gibt. In diesem Fall wird der erzeugte Strom zur elektrolyse verwendet.
    3. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung bei einer Pilotanlage durchzuführen ist genauso hirnrissig wie Ihre Annahmen dazu. Die drei Windkraftanlagen besitzen zusammen eine Nennleistung von 6 MW und erzeugen damit hauptsächlich STROM und nicht H2!

    4. Die Grundidee dieser Pilotanlage ist eine sehr gute, denn es wird so versucht die Unstetigkeit der Windkraftanlagen und den benötigten Bedarf (PV nehm ich mal aus, da quasi nicht relevant bei der Stromerzeugung) zu kompensieren. Dieser gewählte Ansatz ist mit Sicherheit nicht der Königsweg, aber er ist einer von vielen den man gehen muss wenn man mehr erneuerbare Energien in Deutschland haben will.

    5. Es wird in den nächsten 40 - 50 Jahren nicht DIE umweltfreundliche Lösung für die Energieprobleme der Welt geben, sondern es wird immer eine Kombination aus vielen Lösungen sein. Leider ist es in vielen fachfremden Medien zur Normalität geworden Inovationen und neue Ideen als den neuen heiligen Gral der Energieerzeugung zu preisen, obwohl die Entwickler selbst niemals den Anspruch dazu hatten.
    Vielen Dank für Ihren Beitrag.
  7. #96

    Ausgleich

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Wofür wird sie dann gebaut?
    Für kurze lastausgleich, wie gesagt in der Größenordnung von Stunden bis einem Tag und für die Gewinnung von treibstoff, vcielelicht auch längerfristigen Lastausgleich , dann aber über den Umweg des Methans.
    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Wird im Artikel dem Publikum aber als solche verkauft....
    ..nö es gibt nur Teile des Publikums die eine sehr spezielle Interpretation dem Artikel abkaufen wollen.
  8. #97

    nicht so doll

    Zitat von fuzzi-vom-dienst Beitrag anzeigen
    Nochmalige, besonders höfliche Bitte:
    Bitte NICHTS schreiben, wenn man keine Ahnung hat. Was soll denn "HHO" sein? Etwa Wasser?
    Auch der Transport über eine Rohrleitung ist eine Art Speicherung! Und die Rohrleitung für H2, die wirklich dicht ist, muss erst noch erfunden werden. Es gibt kein Werkmetall, das bezüglich H2 wirklich "dicht" ist!
    Geben Sie doch mal zum Spass bei Google ein "wasserstoff diffusion platin"!

    Und jetzt bitte: Ende der Daniel-Düsentrieb-Diskussionen!
    Na ganz so schlimm ist das mit dem Wasserstoff nicht. Es gibt Firmen die verdienen sogar Geld damit.
    http://gas-service.de/loesungen/prod...h-lieferformen
  9. #98

    Zitat von foristenprekariat Beitrag anzeigen
    1. Es handelt sich hierbei um eine PILOTANLAGE bzw. um einen Verbund von vielen Einzelanlagen (Windkrafträder, Wasserstofferzeuger, etc.) die in dieser Kombination noch nie miteinander in Betrieb waren.
    Also nur sinnfreie Spielerei zur Ökounterhaltung?
    Zitat von foristenprekariat Beitrag anzeigen
    2. In dieser Pilotanlage soll der ÜBERSCHÜSSIGE Strom in H2 umgewandelt werden. Überschüssiger Strom entsteht dann, wenn sich Angeot und Nachfrage nicht decken was der Fall ist wenn es z.B. nachts einen Sturm gibt. In diesem Fall wird der erzeugte Strom zur elektrolyse verwendet.
    Wodurch dem Konzept von Anfang an jede Wirtschaftlichkeit abhanden kommt. Wieviele Sturmnächte mit Windstromüberschuss gibt es denn in Deutschland?
    Zitat von foristenprekariat Beitrag anzeigen
    3. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung bei einer Pilotanlage durchzuführen ist genauso hirnrissig wie Ihre Annahmen dazu. Die drei Windkraftanlagen besitzen zusammen eine Nennleistung von 6 MW und erzeugen damit hauptsächlich STROM und nicht H2!
    Wozu denn das ganze? Um zu beweisen dass man Wasser mittels Strom in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten kann? Weis man schon seit 100 Jahren...
    Zitat von foristenprekariat Beitrag anzeigen
    4. Die Grundidee dieser Pilotanlage ist eine sehr gute, denn es wird so versucht die Unstetigkeit der Windkraftanlagen und den benötigten Bedarf (PV nehm ich mal aus, da quasi nicht relevant bei der Stromerzeugung) zu kompensieren.
    Was aber nur zu astronomischen Kosten für verschwindend kleine Strommengen in Frage kommt.
    Zitat von foristenprekariat Beitrag anzeigen

    Dieser gewählte Ansatz ist mit Sicherheit nicht der Königsweg, aber er ist einer von vielen den man gehen muss wenn man mehr erneuerbare Energien in Deutschland haben will.
    Aktionismus ohne Ende wird es mit Sicherheit geben. Besagten Projekt beweist es ja...

    Zitat von foristenprekariat Beitrag anzeigen
    5. Es wird in den nächsten 40 - 50 Jahren nicht DIE umweltfreundliche Lösung für die Energieprobleme der Welt geben, sondern es wird immer eine Kombination aus vielen Lösungen sein. Leider ist es in vielen fachfremden Medien zur Normalität geworden Inovationen und neue Ideen als den neuen heiligen Gral der Energieerzeugung zu preisen, obwohl die Entwickler selbst niemals den Anspruch dazu hatten.
    Die Entwickler können daran ihren Spieltrieb befriedigen, und die Betreiber kassieren staatliche Gelder.
    Alle fühlen sich gut dabei, denn man tut ja was für die Umwelt.....
  10. #99

    Zitat von everhard Beitrag anzeigen
    Auch dieser Prozess kostet Geld, hat Verluste und das CO2 fällt auch nicht vom Himmel.
    Doch, genau das tut es, das CO2.


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