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Energiewende: Behörde schließt Atomkraftwerk als Kaltreserve aus
Das Aus der acht alten Atomkraftwerke*in Deutschland ist besiegelt: Die Bundesnetzagentur hat sich dagegen ausgesprochen, einen der Altmeiler*für die Notfall-Stromversorgung*bereit zu halten. Statt dessen werden konventionelle Kraftwerke als Reserve genutzt.**
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...783495,00.html
- #1 31.08.2011 09:55 von Tastenhengst
Nicht ganz sinnvoll
Leider ist das Ereignis eines besonders kalten Winters mit einer Unterbrechung der Kohleversorgung korreliert, nämlich wenn Rhein und Landverkehrswege zufrieren. Ein AKW hingegen kann recht lange arbeiten, ohne einen LKW mit neuem Uranbrennstoff (entspricht mehreren Hochseefrachtern voll Kohle) zu benötigen. Aber ganz viele technikkritische Deutsche werden jetzt beruhigt sein.
- #2 31.08.2011 10:39 von
- #3 31.08.2011 10:42 von
Jede Technologie hat eine Achillesferse, manche sogar ein paar mehr als Füße ...
Leider ist das Ereignis eines besonders kalten Winters mit einer Unterbrechung der Kühlwasserzufuhr korreliert, nämlich wenn die Kühlmittelspeiseflüsse so weit zufrieren, dass die Ansaugpumpen durch Schollen blockiert werden.
Ganz viele technikkritische Deutsche kennen diese (in Fukushima fatale) Abhängigkeit der thermisch nuklearen Reaktoren von stabiler Kühlung, dass so ein AKW eben aufgrund der Zerfallswärme nur reaktiv aber nicht thermisch zügig heruntergefahren werden kann. Einige Deutsche lesen über die nötige Drosselung auch regelmäßig in heißen Sommern in der Zeitung, wenn die Kühlwasserzufuhr durch Niedrigpegel reduziert ist. - #4 31.08.2011 10:45 von
de facto sind alle 8 AKWs in "Kaltreserve"
Auch als AKW-Gegner muss ich einfach mal feststellen, dass es dabei nicht umn technische Fragen geht, sondern das das rein politisches Geplänkel ist.
De facto sind alle 8 stillgelegten AKWs noch auf Jahre hinaus in der "Kaltreserve". AKWs lassen sich nämlich nicht von heute auf morgen stillegen. Die Brennstäbe sind noch drin, und sie werden noch auf Jahre in den "stillgelegten" AkWs gelagert werden. Dazu muss die ganze Technik des Akws betriebsbereit gehalten werden. Es müssen sogar noch beispielsweise Notstromaggregate in den "stillgelegten" AKWs durch nagelneue ersetzt werden, wenn der TÜV-Stempel der alten abläuft. - #5 31.08.2011 10:51 von
Waaaas!?
Kohlekarfwerke als "neue Technik" zu verkaufen ist jetzt der beste Witz des Tages. Block 3 des Krafwerks Mannheim ist nun auch nicht der neueste und dient schon seit 2006 nur noch als Reserve. Auch wenn ich von einem KKW als Kaltreserve ebenfalls nichts halte, so muß ich bei dem zitierten Eintrag doch ein bisschen den Kopf schütteln.
- #6 31.08.2011 10:54 von
...
Ich frage mich eher wie man das überhaupt machen soll mal für 2 Wochen ein AKW anwerfen. Oder man schmeißt es im Winter einfach immer an, egal ob man es brauchen würde oder nicht.
Die FDP hat auf die Frage wie ein AKW als Kaltreserve funktionieren soll immer gesagt, dass das ein Vorschlag der Bundesnetzagentur war und die das schon wissen werden... und die scheinen zu wissen, dass das nicht funktioniert. - #7 31.08.2011 10:55 von
- #8 31.08.2011 10:59 von dasgibtesdochnicht
Das ist auch gut so,
denn wenn die Menschen wieder anfangen nachzudenken, wird es ihnen dämmern, dass die Abschaltung der KKW´s ideologischer Unsinn war und das gleiche tun, was alle anderen Länder, auch Japan, tuen, auf CO2-arme Technologien setzen. Es ist einfach sträflich Kohle und Oel für die Energieerzeugung zu verbrennen. Die EE sind hierzulande ausgedrückt - teure Kinderreien.
- #9 31.08.2011 11:36 von Harald E
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