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Energiewende: Altmaiers neuer Dienstplan

REUTERSAtomausstieg, Kampf gegen CO2-Ausstoß, Solar-Reform: Kanzlerin Angela Merkel hat nach Fukushima die Energiewende zum wichtigsten Projekt der Regierung gemacht. Jetzt muss der designierte Umweltminister Peter Altmaier die Baustellen von Norbert Röttgen übernehmen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833684,00.html
  1. #1

    Merkels Walze

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    (...) Jetzt muss der designierte Umweltminister Peter Altmaier die Baustellen von Norbert Röttgen übernehmen.

    Künftiger Umweltminister Peter Altmaier muss Energiewende stemmen - SPIEGEL ONLINE
    So wie es aussieht wurde er ausgewählt, weil er die Baustellen alle persönlich niederwalzen kann.
  2. #2

    Am Dienstplan hat sich nichts geändert: täglich Merkel huldigen....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Atomausstieg, Kampf gegen CO2-Ausstoß, Solar-Reform: Kanzlerin Angela Merkel hat nach Fukushima die Energiewende zum wichtigsten Projekt der Regierung gemacht. Jetzt muss der designierte Umweltminister Peter Altmaier die Baustellen von Norbert Röttgen übernehmen.

    Künftiger Umweltminister Peter Altmaier muss Energiewende stemmen - SPIEGEL ONLINE
    Ich gönne dem Mann seine Karriere. Er hat es schon schwer genug, morgens in den Spiegel zu schauen. Was er da sieht........

    Weitere Gründe für seine Ernennung zum Minister fallen mir leider nicht ein.
  3. #3

    Nun..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Atomausstieg, Kampf gegen CO2-Ausstoß, Solar-Reform: Kanzlerin Angela Merkel hat nach Fukushima die Energiewende zum wichtigsten Projekt der Regierung gemacht. Jetzt muss der designierte Umweltminister Peter Altmaier die Baustellen von Norbert Röttgen übernehmen.

    Künftiger Umweltminister Peter Altmaier muss Energiewende stemmen - SPIEGEL ONLINE
    ...hat herr Altmaier die einmalege Chance als ersten Schritt Herrn Rösler den "Gnadenstoß"zu versetzten,indem er diesen bei der blödsinnigen Kürzung der Photovoltaik Vergütung entschieden in die Schranken weist!Ein "Wirtschaftsminister"der sich in die Kompetenzen eines anderen Resort einmischt und augerechnet damit mehrere 10.000 Arbeitsplätze in D vernichtet.Unglaublich!
  4. #4

    Altmaier?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dass Peter Altmaier solche Fragen durch den Kopf gehen, darf man getrost unterstellen, schließlich ist der 53-Jährige keiner von diesen kritikresistenten Überzeugungstätern, die frei von Selbstzweifeln durchs Leben gehen. Seine Sucht nach dem politischen Diskurs, seine Bereitschaft zum Zuhören und seine Offenheit für die Perspektive seiner Gesprächspartner kennzeichnen ihn als einen Mann, der gelegentlich innehält und selbstkritisch reflektiert.
    Ich habe während der Wulff-Affäre einen Peter Altmaier in einigen Gesprächsrunden reden hören. Die Attribute "selbstkritisch" und "nicht kritikresistent" kann ich ihm nicht zuordnen, dann schon eher bedingungslose Loyalität, die sich in unreflektiertem Daherreden äußert. Aber ich lasse mich immer wieder gerne vom Gegenteil überzeugen....
  5. #5

    Gebt endlich zu, dass die Energiewende gescheitert ist

    Anders als der Autor Michael Kröger bin ich der Meinung, dass Altmaier ins Amt gehoben wurde, um jetzt eine geordnete Abwicklung der bisherigen planlosen Energiewende einzuleiten. Angesichts der vielen offenen Baustellen und der nicht vorhandenen Lösungen kann man eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Die Energiewende ist bereits gescheitert.

    Röttgen ist das Bauernopfer einer fehlgeleiteten Politik, die letztendlich an den Gesetzen der Physik scheitert.

    Und auch die Bundesregierung wird spätestens im Herbst in Erklärungsnot geraten. Hatte man doch bislang felsenfest behauptet, die Einspeisevergütung würde nicht über 3,5 Cent steigen. Wenn dann, wie vorauszusehen ist, die Einspeisevergütung in Regionen von 5 Cent klettert, muss dieses Gebäude zwangsläufig zusammenfallen.

    Es ist also Zeit für die Regierung einen Masterplan für den Ausstieg vom Ausstieg zu erarbeiten. Ich bin gespannt, wie dieser aussehen wird.
  6. #6

    "Angela Merkel hat nach Fukushima die Energiewende zum wichtigsten Projekt...

    ... der Regierung gemacht" Zitat
    Das heißt, Merkel steht voll dahinter? Oh Gott, jetzt habe ich wirklich Angst um die Energie.
  7. #7

    Dienstplan …

    … da wird wohl als erstes draufstehen „den Hals nicht zu weit zu recken“, sonst ist der schneller ab als man glaubt. Das Bild finde ich irgendwie bezeichnend, sieht ein wenig aus wie „Klein-Kohl“. Sicherlich hat die Bundesmutti diesmal drauf geachtet keinen hyperattraktiven Volksliebling zu inthronisieren, weil das doch die letzten Male so schief gegangen ist. Fast hätte sie jetzt selber Pech gehabt. Normalerweise eine Meldung für den 1. April, aber in Verbindung mit dieser Personalie durchaus angebracht:
    QPress | Rauswurf Merkels durch Kanzlerin knapp vereitelt … schließlich brauchen wir endlich auch mal - neben der Energiewende - die Personalwende in der „Waschmaschine“, was ja in Berlin nicht mehr bedeutet als das Kanzleramt. Mal sehen bei welchem Schleudergang Merkel dann endlich selbst aus der Trommel rausfliegt … Altmaier wird ihr jedenfalls nicht gefährlich werden … (°!°)
  8. #8

    Frau Merkel holt sich ...

    Sieht für mich aus wie kurz vor dem Ende der Amtszeit von Merkel.

    Nun auch noch den ar...krie... Altmaier mit so einem wichtigen Ministerposten zu beglücken, welcher sich schon in den Talkshows (Wulffaffäre) so richtig schön blamiert hat. So abwegig finde ich das gar nicht, daß da die Atomlobby im Falle Röttgen mächtig Druck gemacht hat.

    Gehts noch Frau Merkel???
  9. #9

    Fast getroffen ist auch daneben ...

    "Seine Sucht nach dem politischen Diskurs [...]"
    =>
    Sucht ist etwas krankhaftes - ein Drang nach politischem Diskurs etwas gesundes. Altmaier macht dahingehend einen eher gesunden Eindruck!

    "Auch bei Speichern und Netzen ist viel zu tun. Die Technologie, die benötigt wird, um den unsteten Strom aus erneuerbaren Quellen zu speichern, steckt noch in den Kinderschuhen. [...]"
    =>
    Leider entspricht das so nicht den Tatsachen. Die Netz-Technologie ist da, sie hat schon die Schuhe eines jungen Erwachsenen. Die Speichertechnologie ist IMHO noch nicht einmal gezeugt worden. Es gibt bisher keine Technologie, die durch schiere Weiterentwicklung auf einen gebrauchsfähigen Stand gebracht werden könnte.
    Das ist ein Fehler aller Regierungen der letzten 4 Jahrzehnte, die seit dem ÖlPREISschock Anfang der 1970er Jahre gewarnt waren, was auf uns zukommt. Keine der Regierungen hat nennenswerte Summen in die Hand genommen, Stromspeicher für die Größenordnung Milliarden Kilowattstunden (ca. 16 Stunden Leistungsbedarf Deutschland überbrückbar) zu entwickeln, die prinzipiell realisierbar UND energetisch sinnvoll sind.








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