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Energiewende: Altmaiers neuer Dienstplan
REUTERSAtomausstieg, Kampf gegen CO2-Ausstoß, Solar-Reform: Kanzlerin Angela Merkel hat nach Fukushima die Energiewende zum wichtigsten Projekt der Regierung gemacht. Jetzt muss der designierte Umweltminister Peter Altmaier die Baustellen von Norbert Röttgen übernehmen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833684,00.html
- #70 17.05.2012 18:34 von
- #71 17.05.2012 18:37 von
Der selbstlose CDU Verteidiger
Hervorragend wie sich dieser Macher in Talkshows für gefallene Glaubensgefährten eingesetzt hat. Mann/Frau durfte wahrnehmen, dass Wulff wohl nur einen einzigen Freund hatte. Das war schon abstossend widerlich. Ein typischer Speichellecker. Nach oben ducken, nach unten treten.
Schon beschämend welche Typen die CDU noch zur Verfügung hat. - #72 17.05.2012 18:42 von
- #73 17.05.2012 18:52 von
- #74 17.05.2012 18:56 von
Ich bin absolut kein Fan von Altmaier !
Auf mich wirkt er einfach wie ein zuverlässiger guter Parteisoldat. In dieser Rolle kann er nicht besser werden als seine Dienstherrin, von der ich nichts halte.
Aber wer ihn aber wegen seinem äußeren angreift, ist ein geistiger Dünnbrettbohrer.
Demjenigen würde ich erst recht keine politische Verantwortung anvertrauen! - #75 17.05.2012 19:03 von
...
Da sitzen Sie einem Scheinargument der Kraftwerksbetreiber auf. Wenn der Bedarf da ist dann steigt eben der Preis zu dem die Kraftwerksbetreiber ihren Strom verkaufen müssen. Der wahre Grund für die nicht-Rentabilität der konventionellen Kraftwerke ist das Überangebot von konventionell erzeugtem Strom, wobei der geringere Bedarf schon seit 10 Jahren abzusehen war. Da versuchen die Kraftwerksbetreiber Stimmung gegen Windkraft und Solarstrom zu machen um ihre Pfründe zu sichern.
- #76 17.05.2012 19:16 von
Planbare Schwankungen
Und ganz genau auf diese (planbaren) Schwankungen war unser Kraftwerkspark auch bislang ausgerichtet. Kohlekraftwerke werden meist nur an Wochentagen betrieben, also montags morgens hochgefahren und freitags abends wieder herunter.
Gaskraftwerke gleichen die Tag-Nacht-Schwankungen aus und für die Spitzen mittags und früh abends gibt es Pumpspeicherkraftwerke. Kernkraftwerke sind hierbei bis auf Wartungsintervalle im Dauerbetrieb und können im Bereich von 50-100% Vollast schnell geregelt werden.
Hierbei ist entscheidend, dass die Stromproduktion auf die Nachfrage abgestimmt ist. Und gerade das ist bei Strom aus Wind und Sonne eben nicht der Fall. Es ist vielmehr genau umgekehrt. Hier müssten sich entweder die Verbraucher der Produktion anpassen, also nachts um 3 kochen oder am Wochenende zur Arbeit gehen, weil dann gerade der Wind weht.
Oder man braucht gigantische Speicher. Nur haben wir für die hierfür benötigten Dimensionen noch nicht einmal theoretische Konzepte.Zumindest keine, die nicht eine gewaltige Verschwendung an Ressourcen und Energie darstellen. - #77 17.05.2012 19:30 von
Überangebot?
Dieses "Überangebot" an Strom hat wohl auch dazu geführt, dass im letzten Winter ein uraltes Öl-betriebenes Kraftwerk in Graz wieder ans Netz genommen werden musste, um in Deutschland die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können.
Dieses Überangebot hat sicher auch den grünen Kretschmann dazu veranlasst zum Energiegipfel im Kanzleramt der Kanzlerin vorab in einem Brief mitzuteilen der Atomausstieg und die Stilllegung konventioneller Kraftwerke könnten die Versorgungssicherheit in "relevantem Umfang gefährden" und zugleich anzuregen, auch über finanzielle Anreize zum Bau neuer Kraftwerke zu diskutieren. - #78 17.05.2012 19:35 von
- #79 17.05.2012 19:49 von
Das stimmt so pauschal nicht! Es gibt in D ein riesiges Erdgasnetz das schon viele Jahrzehente als riesiger Energiespeicher benutzt wird (weit über 200 TWh). Mit dieser Energie fangen Erdgaskraftwerke heute schon Leistungsspitzen auf.
Wo Ich Ihnen rechtgeben kann, ist Ihre Aussage, dass zuwenig getan wurde auf diesem Gebiet. Allerdings sind längst mehrere Methanisierungsanlagen in (Probe)Betrieb (...allerdings noch im kleinen Maßstab), die das Zuviel an Stromenergie in Methan (=Erdgas) verwandeln.
Also ganz so schwarz sollten Sie das nicht sehen.
MfG
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