Warum sollen Wasser, Strom, Wärme, Mobilität, also Grundlagen des menschlichen Alltagslebens in unseren Breitengraden, eigentlich "dem Markt" überlassen sein ?
Es wird behauptet, nur der Markt bringe Fortschritte, etwa technologische Qualitätsverbesserung. Weil solcherlei seit Jahrzehnten behauptet wird, weil die Neoliberalen den Sharholder-value-Parameter als sakrosanktes oberstes Gebot ihrer Heilslehre verkünden, heisst das noch lange nicht, dass die Geschichte auch stimmt. Die sogenannte Privatisierung hat vielmehr Versorgungsprobleme geschaffen, welche eigentlich nicht zu übersehen sind, die aber am laufenden Band gerade auch in der veröffentlichtern Meinung hingenommen werden. Was beispielsweise in Großbritannien mit den Bahnen passiert ist, was die Berliner S-Bahn demonstrativ jeden Tag ihren Benutzern zumutet: Es ist die Folge der ausschliesslich auf Rendite zielenden Privatisierungsorgie. Staaten werden zu Hilfsorganen der "globalisierten"Marktdiktaturen missbraucht, Politik wird der lähmenden Erfolglosigkeit ausgesetzt (siehe Banken und Griechenland oder Lehman Brothers - Folgen usw.), anstelle von Transaprenz wird auf Kosten der zwangsweise als "Marktteilnehmer" erklärten Kunden im Namen irgendwelcher "Aktionärsinteressen" gezockt. Über allem schwebt nur eines: Die Rendite für Wenige.



