Im Artikel stand noch:
"Auch im Konsum steckt großes Potential. ...Dazu müssten sich die Menschen allerdings in erster Linie Dinge kaufen, die langlebig sind. Bei der Ernährung könnte der Wert um mehr als 500 Watt sinken, wenn die Deutschen beispielsweise ihren Fleischkonsum stark einschränken und auf lokal angebaute und produzierte Lebensmittel umsteigen."
Irgendwie erinnert mich das an vergangene Zeiten, von Leuten empfohlen, die immer alles nach Bedarf kaufen konnten.
Das Foto eines ökologisch vorbildlichen Geschäfts mit ausschließlich saisonalen lokal erzeugten Produkten finden wir hier (erstes Bild) http://www.mdr.de/damals/archiv/7002339.html
Und überheizen muss man eine Wohnung auch nicht. siehe hier: http://web.ard.de/galerie/content/no...1081_7642.html
Unabhängig davon, ist es heute aus ökologischen Gründen kaum noch möglich langlebige elektronische Produkte herzustellen. Durch das bleifreie Löten ist die Gerätelebensdauer nachweislich einige Jahre geringer (nicht umsonst dürfen die Industriezweige, wo es auf Sicherheit und Langlebigkeit ankommt, bleihaltig löten). Glücklicherweise sind manche Dinge sozusagen Modeartikel und da fällt das nicht mehr auf. Da kann man wieder so schön über die Industrie und die nächste Handygeneration meckern. Zudem ist dadurch der Energieverbrauch in der Elektroindustrie um etwa 1/3 gestiegen. Interessiert nur keinen. Und nach der Ursache zu fragen, warum heute mehr Geräte abbrennen, interessiert auch niemanden.

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