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Energierevolution: Wie Deutschland zur 2000-Watt-Republik wird

Strom, Heizung, Verkehr, Konsum: Im Schnitt benötigt jeder Bundesbürger rund um die Uhr 6000 Watt - zu viel, klagen Experten. Sie wollen den Energieverbrauch der Deutschen dritteln. Nötig wären rabiate Einschnitte in den Lebensstil.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...718467,00.html
  1. #230

    Jau...

    Zitat von thomasb1312 Beitrag anzeigen
    Diese ganzen 2000W-Spinner sollen einfach nach Nordkorea auswandern, dort können Sie dann bis ans Ende ihrer Tage 2000 W je Tag verbrauchen (oder auch weniger, wie es dem "Lieben Führer" gerade beliebt).

    Es ist erschreckend, in welche Richtung sich dieses Land entwickelt. Da war ja selbst die DDR ein echter Hort der Freiheit.
    ...irgendwie muss man doch seinen Unmut gegen das Linke loswerden, und sei es noch so ohne Bezug.
  2. #231

    Seid selber bloed, sry

    Zitat von coriolanus Beitrag anzeigen
    Heizung, Verkehr, Konsum, tägl. Strom, der Gasherd, Wohnung oder Haus, am besten die ZH weg und den Kanonenofen wieder her, Duschen könnt ihr wieder kalt oder laßt es besser ganz bleiben (Umwelt, Umwelt!), der 40 Watt-Mann in Afrika wird es euch danken. Radieschen: züchten wir....
    Deshalb lebe ich in Rio. Meine 3 Klimaanlagen laufen auf Hochtouren (alte energieinefiziente Geraete..) Meine 5 Fernseher und 2 Computer sind fast den ganzen Tag an. Mein Freezer kuehlt mein Bier wie Sau.
    Achsooo..... Ich lebe in einer Bretterbude in Favela Arará...

    Viel Spass beim energiesparen (ihr Trottel...SRY)
  3. #232

    Ginge auch in einer Mietwohnung

    Zitat von n01 Beitrag anzeigen
    Es war heute abend zufällig ein kleiner Film im Fernsehen, da hatte ein Hausbesitzer quasy einen Keller im Garten gebaut. So eine Art Kühlkeller. Danach kommt Erde drüber, und man hat dann einen Lebensmittelraum. ist doch eine gute Idee, oder? Die Kühlschrankhersteller wirds nicht so freuen.

    War auf WDR http://www.wdr.de/tv/servicezeit/woh...aturkeller.jsp


    Wieso muss man auch immer , vor allen Dingen im Winter, der Kühlschrank laufen lassen? Die moderne Wohnkultur macht es nötig. Früher gab es auch oft Speisekammern in der Wohnung, mit Luftaustausch nach draußen. Im Sommer nicht so ideal, aber im Winter wars da auch immer kühl drin.

    Dieser Kühlkeller, aber auch die Speisekammer könnte auch so einige Watt am Tag einsparen. Allerdings hat auch nun mal leider nicht jeder ein Haus mit Garten.

    n01
    Daran denke ich jedes Mal, wenn es draußen frostig ist und ich trotzdem meinen Kühlschrank gegen die Heizung antreten lasse. Ein dünnes gut isoliertes Luftrohr, das durch die Außenwand geführt wird, an dessen Ende ein Luftfilter und ein kleiner Ventilator - das würde schon ausreichen, um einem Kühlschrank von November bis März zum großen Teil abschalten zu können.
  4. #233

    Bitte auf Primärenergieverbrauch umrechnen!

    Zitat von xrmb Beitrag anzeigen
    Ich habe nur Strom an meinem Haus, kein Gas, Wasser irgendwas... 240m2, fuenfkoepfige Familie... monatlicher Strombedarf 1000kwh im Sommer, 1500kwh im Winter.

    Also 1250kwh / 30 tage / 24h = ~1700 watt

    Wenn man vielleicht noch Auto dazurechnet 2000 watt. Und wir leben echt verschwenderich... altes Holzhaus, keine Isolierung, Computer/TV immer an, 20 Jahre alter Kuehlschrank...

    D.h. also der Staat und die Industrie verbrauchen im Moment die restlichen 4000 fuer mich?
    Bitte bedenken Sie, dass für die Erzeugung der elektrischen Energie weit größere Energiemengen erforderlich sind als das, was letztlich bei Ihnen aus der Steckdose kommt. Vermutlich bin ich schon sehr optimistisch, wenn ich den Wirkungsgrad unseres Kraftwerkparks inklusive Verlusten durch Leitungen und Umspannwerke mit durchschnittlich 40% schätze. Das wäre für Ihre 2000 Watt dann ein Aufwand an Primärenergie von 5000 Watt. Leider geht der Artikel hierauf nicht so deutlich ein. Der Wirkungsgrad ließe sich durch eine dezentrale Stromerzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung drastisch steigern. Da die massenhafte Verbreitung dieser Technologie jedoch die Macht unseres hiesigen Strom-Oligopols brechen würde, kann man sich deren Chancen leicht ausrechnen.
  5. #234

    Erst informieren - Dann berichten - Artikel falsch!

    So, so 6000 Watt braucht also der Bundesbürger rund um die Uhr - Also pro Tag...

    Das sind dann jedoch nicht 6000W, sondern 24 Stunden * 6000 Watt = 144000 Wattstunden oder so wie es auf dem Stromzähler (auch diese Bezeichnung ist falsch, denn es müsste Arbeitszähler heißen) steht gleich 144 kWh.

    Welch ein blödsinn - Zitat "Ein Leben mit 2000 Watt ist machbar, Herr Nachbar."

    Natürlich ist das machbar - Ich schalte nur meinen Wasserkocher an, denn der hat 2000 Watt. Frage nur wie lange ich dies tue??? 1 Sekunde, 1 Stunde oder 24 Stunden???

    Um es auf dem Punkt zu bringen:

    Die Einheit Watt gibt die aufgenommene Leistung eines Gerätes an. Sie allein gibt kein Aufschluss über die benötigte/verbrauchte (wobei verbraucht auch wieder falsch ist, da nach dem Energieerhaltungsgesetz Energie weder erzeugt, verbraucht noch vernichtet werden kann - Sondern nur umgewandelt) Energiemenge.

    Hab ich eine 100 W Glühlampe 1 Stunde eingeschaltet, so habe ich 0,1 kWh elektrische Energie "verbraucht" (zu 95% in Wärme und zu 5% in Licht umgewandelt)

    Hab ich die selbe Glühbirne 24 h (also rund um die Uhr) eingeschaltet, so habe ich 24h*100W=2400Wh oder 2,4kWh "verbraucht"

    Aber in keinem Fall habe ich 6000W oder wie hier 2400W "verbraucht", sondern ich habe dem Stromnetz eine ARBEIT von 2,4kWh entnommen, die in Form von chemischer Energie z.B. in einem Kohlekraftwerk inkl. Zwischenschritte (Chemische Energie, Wärme und oder Druckenergie z.B. die Dampf, Bewegungsenergie Turbine/Generator...) aufgewendet werden mussten.

    Es wurde Arbeit geleistet!
    Arbeit ist das Produkt aus Leitung mal Zeit!
    Habe ich etwas lange in Betrieb was sehr viel Leitung hat, dann wird sehr viel Energie benötigt, um dies zu ermöglichen. Dadurch wurd z.B. in einem Kohlekraftwerk viel CO2 freigesetzt, da mehr Kohle verbrannt werden muß.

    Also erst über grundlegende pysikalische Eigenschaften und der dazugehörigen Mathematik befassen und dann einen "Mensch denk mal nach was Du jeden Tag schlimmes der Erde zumutest Artkel schreiben"!
  6. #235

    Super Idee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nötig wären rabiate Einschnitte in den Lebensstil.
    Soll wo so aussehen:
    -Einfamilienhaueser weg!
    -Pendler weg!
    -Individualverkehr weg! Nur noch zu Fuss, Fahrrad sollte auch weg, wegen Energieverschwendung bei der Herstellung.

    Also schlafen am Arbeitsplatz fuer die, die noch einen haben. Gabs ja ganz frueher schon mal, feine Sache.
    Gemeinschaftsunterkuenfte fuer den nicht arbeitenden Teil der Bevoelkerung. Gern auch Unterirdich, da beser zu isolieren.

    Wird eine schoene Sache werden.
  7. #236

    kein titel

    Zitat von tomthebaker Beitrag anzeigen
    Nur eine kurze Frage: 2000 Watt pro Tag, das wird in diesem Artikel immer wieder heruntergebetet. Aber in Watt ist bereits die Zeit enthalten, denn Watt bedeutet Leistung bedeutet Energie pro Zeit. Was dann Watt pro Tag sind, ist mir schleierhaft. Ansonsten ein netter Artikel, aber wie fast immer, kennt sich der Autor nicht mit Leistung und Energie bzw. deren Unterschieden aus.
    Nichts für ungut. :)
    Energie = Leistung pro Zeiteinheit

    Ich habe in dem Artikel Seltsamerweise keinen Bezug zu einer Zeiteinheit gefunden. Also koennen wir nur spekulieren, ob wirlich von einem Energieverbrauch von 83 W/h ausgegangen wird. Das waehre extrem niedrig! Wahrscheinlich ist eher das von 2 KW/h die rede ist.
  8. #237

    Genial

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Strom, Heizung, Verkehr, Konsum: Im Schnitt benötigt jeder Bundesbürger rund um die Uhr 6000 Watt - zu viel, klagen Experten. Sie wollen den Energieverbrauch der Deutschen dritteln. Nötig wären rabiate Einschnitte in den Lebensstil.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...718467,00.html
    Genau, wir können uns auch einen Stein um den Hals binden und ins Wasser springen, das senkt den Stromverbrauch ungemein. Uganda und Haiti simnd ja auch tolle Beispiele, jedem seine persönliche Hungersnot.

    Vielleicht fangen diese sogenannten 'Forscher' einfach mal mit dem Sparen an und stellen ihre Computer ab? Ich versuche Energie sinnvoll zu nutzen, lasse mich aber nicht in die Steinzeit zurückversetzen.
  9. #238

    so gehts auch

    Bevor wir unser Land mit diesen abstrusen Vorgaben ruinieren könnten wir das doch auch anderst machen:
    Wir weisen 2/3 unserer Bewohner nach Uganda o.ä. aus, ich denke da hauptsächlich an Rentner, Arbeitslose, Kranke, Paralell-Weltler, religiöse Fanatiker aller Couleur und, ganz wichtig, die Spinner, die das umsetzen wollen.
    Dann würde unser Durchschnitt passen und wir hätten die Welt gerettet!
    Hurra, es lebe die ÖKO-Diktatur!
  10. #239

    mit ohne titel

    einfach mal bei den arbeitslosen abschauen. die grossen energiepunkte konsum und mobilitaet fallen da weg...
    arbeit=energie, so ist es, wer arbeitet, verbraucht energie.








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