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Energiepolitik: EU-Staaten wollen Subventionen für Atomstrom

REUTERSDeutschland will raus aus der Atomenergie - Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien setzen völlig andere Akzente. Die vier Länder dringen laut "Süddeutscher Zeitung" auf einen Ausbau der Nukleartechnik. Brüssel solle die Atomkraft subventionsfähig machen, so wie Wind- und Solarenergie.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827295,00.html
  1. #170

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    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Das Schöne ist, jetzt sind auch die Ratingagenturen darauf gekommen, dass die Stromerzeugung aus Atommeilern eine zu riskante Unternehmung ist und den EVUs mit einer Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht, falls sie sich in Atomprojekten engagieren. Das ist der wahre Grund, warum sich E.ON und RWE aus dem britischen Abenteuer zurückgezogen haben, trotz massiver Subventionen die von der verzweifelten Regierung in London angeboten wurden. Das Urteil der Ratingagenturen hat einige Staaten und auch die ganze die EU schon einige Male in die Knie gezwungen. Für die ist das Durchsetzen des Atomausstieges ein Kinderspiel. Bravo!
    Dann bitte auch den Grund hinter der Risikobewertung nennen: Das Risiko seine Milliardeninvestitionen jederzeit durch populistisches Verbotsgesetz abschalten zu müssen.

    Das ist der Grund wieso jedem abgeraten wird in sowas zu investieren
  2. #171

    Zitat von Trollfrühstücker Beitrag anzeigen
    Die Fluglinien überleben nur durch Subventionen, vor allem die Steuersubvention, nämlich die totale Befreiung von Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Das führt zu der absurden Situation, daß ein Autofahrer mit seinem schadstoffarmen Wagen ....
    Beim Fliegen kommt allerdings noch hinzu dass es sich traditionell um zwischenstaatliche Verbindungen handelt.
    Man kann im Inland jeden Unsinn mit den eigenen Bürgern veranstalten. Also auch 5 DM für den Liter Benzin fordern.
    Versucht man ausländischen Airlines die eigene Ideologie aufzudrücken fliegt man eventuell bald nur noch inländische Flugplätze an und Interkontinenatlflüge beginne für Deutsche dann eventuell ab Prag oder Amsterdam.
  3. #172

    Risiken?

    Zitat von ip- Beitrag anzeigen
    Als ob andere Energieformen keine Risiken ...
    Welche? Kosten? Beschaffung von Brennmaterial? Entsorgung der Ueberreste, ob Brennstoffe oder Karftwerke? Versorgungssicherheit? Stromgestehungskosten? Energietransport?

    Also bitte keine so pauschalen "Statements" abliefern, sondern "Butter bei die Fische".
  4. #173

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Die paar Kilo, die anteilig anfallen koennen Sie gerne bei mir im Keller verbunkern. Kein Problem.
    Ich wuerde mir (wie vermutlich auch alle anderen, die der Atomkraft neutral gegenueberstehen) auch sofort einen Castor in den Hof stellen und damit mein Haus heizen.
    Bevor Sie so eine leichtfertige Antwort geben, würde ich Ihnen vorschlagen nach Fukushima zu fahren. Dann könnten Sie sehen was Atomkraft für Schäden und Leiden anrichtet. Erklären Sie dann den Japanischen Familien, die Ihre Häuser und Grundbesitze durch die Strahlung verloren haben, dass Sie bereit wären Ihren Müll abzunehmen. Eigentlich könnten Sie wirklich behilflich sein. Die japanische Regierung sucht nach Lagerungsmöglichkeiten für die verstrahlte Erde, Sie könnten Ihren Keller zu Verfügung stellen.
  5. #174

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    kann für den anderen nur billig sein.
    Eine wirklich gute Konsequenz wäre, generell alle Subventionen zu streichen, für ALLE.
    Dann würden auch endlich marktwirtschaftliche Regeln greifen.
    Marktwirtschaft funktioniert aber nunmal im Energiesektor nicht. Hat sie noch nie. Hätte die Marktwirtschaft schon von Anfang an alle neuen Wirtschaftsbereiche beherrscht, hätten wir niemals ein flächendeckendes Stromnetz, flächendeckende Wasser- und Abwasserversorgung, einen flächendeckenden Postdienst Straßennetz usw. bekommen, denn rein betriebswirtschaftlich rechnet es sich einfach nicht, das flache Land und jede kleine Stadt an all diese Dienste anzuschließen. Das hat es schon damals nicht. Nur wenn man die jeweilige Infrasturktur als Ganzes betrachtet, rechnet es sich und macht auch Sinn.
    Sie können ja ma schauen, was die Marktwirtschaft mit unserer Infrastruktur gerade macht. In den Großstädten werden die DSL-Kabel gleich in 5-facher Ausfertigung von 5 verschiedenen Konzernen verlegt, sodass sich eigentlich keines der Netze richtig lohnt und rechnet und auf dem Land oder kleineren Städten wird überhaupt nichts investiert. Die Straßen, Stromleitungen und Wasserinfrastruktur verfallen, weil nix investiert wird, sondern nur Gewinne abgesaugt werden.
    Die Infrastruktur eines Staates, quasi seine Lebensadern, gehören in staatliche Hand. Sonst funktioniert das alles nicht. Die Betreiber können und sollen ja gerne Privatunternehmen sein, aber die Netze aller Art gehören in Staatshand, da sie ein natürliches Monopol darstellen und sowieso keine Marktwirtschaft zulassen, wenn sie nicht vom Staat reguliert werden.
  6. #175

    "Wasserdampf Schwaden"

    Zitat von Franky W. Beitrag anzeigen
    Vor Allem die gefährlichen Wasserdampf Schwaden die dort aus dem Schornstein quellen.
    Erstens schreibt man Wasserdampfschwaden zusammen, und zweitens ist nicht das Problem was oben rauskommt, sondern demnaechst verbuddelt werden muss, wenn man bereits wuesste wo.
  7. #176

    Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg in USA?

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Im Prinzip würde es ja schon reichen der Privatwirtschaft eine Garantie zu geben das das Kraftwerk gebaut und X Jahre betrieben werden darf.

    Das größte Risiko bei einem AKW-Neubau ist ja das es 10x gestoppt und wieder erlaubt wird bevor auch nur der erste Stein gesetzt ist.

    Vom Risiko das fertige AKW dann nicht an- oder sehr bald wieder abzuschalten zu dürfen gar nicht erst zu sprechen (mir tut es heute noch jedes mal ein kleines bißchen weh wenn ich den Kühlturm in Mülheim-Kärlich sehe, so eine verschwendung, so ein Trauerspiel das es nie wirklich laufen durfte)
    Naja, Ihre Argumentation möge ja auf D zutreffen, aber warum klappt die Finanzierung von in USA geplanten AKWs nicht? Mir ist nicht bekannt, daß sie jenseits des Atlantiks ebenso wie hierzulande vom Austieg austeigen um nochmals auszusteigen...
    Irgendwie hinkt Ihre Argumentation an der Stelle wie ein Einbeiniger mit Krückstock.
  8. #177

    an der deutschen angst soll die welt genesen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland will raus aus der Atomenergie - Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien setzen völlig andere Akzente. Die vier Länder dringen laut "Süddeutscher Zeitung" auf einen Ausbau der Nukleartechnik. Brüssel solle die Atomkraft subventionsfähig machen, so wie Wind- und Solarenergie.

    Energiepolitik: EU-Staaten wollen Subventionen für Atomstrom - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    es ist einmal wieder die totale selbstueberschaetzung unserer stammesbrueder, die uns als weltweite pioniere beim abschalten der atomkraft feiern. in deutschen krankenhaeusern kommen jedes jahr mehr als 20.000 menschen ums leben weil die hygiene nicht stimmt, die krankenhaueser werden logischerweise deswegen nicht abgeschaltet.
    atommuell kann man in siberien lagern, nur ist der weg fuer die demos dorthin etwas weit. das gruenen antiatomlobby hat weltweit zur erhoehung der lebensmittelpreise gefuehrt und millionen von menschen in die hungersnot getrieben. landschaften werden durch monokulturen kaputt gemacht .regenwaelder in indonesien, brasilien etc werden abgehozt ... das gruene lobby ist genauso gefaehrlich wie das atom lobby..fuer beide geht es um geld und macht.
    wir benoetigen beides, intelligente atomforschung und energie sowie einen systematischen aufbau neuer energie quellen ..
  9. #178

    Stimmt

    Zitat von Treeman Beitrag anzeigen
    Haben sie da irgendwelche belastbaren Infos? Mein letzter Stand war nämlich auch, das Areva den Finnen das Ding zu einem Festpreis bauen wollte (~ 3 Mrd. €) und jetzt in Anbetracht der tatsächlichen Baukosten (mein letzter Stand waren ~6,6 Mrd. €, aber noch hat das Ding auch keine kWh Strom produziert, ob es dabei bleibt ist folglich fraglich) ziemlich traurig aus der Wäsche schaut. Aber wirklich belastbaren Quellen dafür habe ich keine. Wobei auch das unter dem Strich egal ist. Areva ist ein franz. Prestigekonzern, wenn es hart auf hart kommt, zahlt halt der franz. Steuerzahler (oder über den Umweg Brüssel der dt. Steuerzahler) die Zeche.
    Kernkraftwerk Olkiluoto
    Ihre Zahlen decken sich mit meinen. Geplante Baukosten (Fixpreis, schlüsselfertig) ~3 Mrd. €. Tatsächliche Baukosten >6,6 Mrd. €. Mehrkosten >3 Mrd. €. Diese Mehrkosten muss wohl zum größten Teil Areva tragen und an andere Stelle wieder reinholen...
  10. #179

    Zitat von dr.u. Beitrag anzeigen
    Welche deutsche Firma baut denn noch Kameras?
    Jenoptik zum Beispiel. Hab sogar eine. Die sind super, kosten aber entsprechend, wenn man eine gute will.


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