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Energiepolitik: EU-Staaten wollen Subventionen für Atomstrom

REUTERSDeutschland will raus aus der Atomenergie - Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien setzen völlig andere Akzente. Die vier Länder dringen laut "Süddeutscher Zeitung" auf einen Ausbau der Nukleartechnik. Brüssel solle die Atomkraft subventionsfähig machen, so wie Wind- und Solarenergie.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827295,00.html
  1. #140

    Jetzt wollen also die Atomwirtschaft und die entsprechenden Staaten/Parteien das haben, was sie den Erneuerbaren Energien immer vorwerfen ... nämlich Subventionen. Weil sie gemerkt haben, dass der Bau neuer Atomkraftwerke sich auf betriebswirtschaftlicher Basis allein nicht lohnt und niemand das finanzieren kann oder will, soll es jetzt der Steuerzahler machen?
    Naja. Mich wundert nichts mehr. Ich bin mal gespannt, was die Foristen, die immer das Märchen vom billigen und konkurrenzlos überlegenen Atomstrom zu dem Thema schreiben oder schon geschrieben haben.
  2. #141

    unverständlich !

    Erst steigen wir aus der Atomkraft aus, zahlen viel dafür um in erneuerbare Energien unsere Zukunft zu gestalten.
    +++
    Dann zahlen wir an Europa, damit die genau die Kernkraft subventionieren, die wir abgeschafft haben.
    +++
    Wieder ein Grund aus diesem Affentheater auszusteigen. Oder zumindest muß Deutschland als größtem NETTO-ZAHLER entlich ein VETO-Recht eingeräumt werden.

    Sonst werden wir immer überstimmt - aber zahlen für alles !!!
  3. #142

    Das (kurzfristige) Problem ist CO2

    Die ganze Balance in der Stromerzeugung ist etwas schwieriger, und die Rahmenbedingungen für Investitionen auch...
    Die genannten Staaten würden ja gerne ihre Ziele zur CO2-Minderung einhalten - dafür müssen sie aber dafür sorgen, dass mehr CO2-freie Technologien gebaut werden und keine neuen Kohle- und Gaskraftwerke, die in den Investitionskosten deutlich niedriger sind als viele Erneuerbare oder eben Kernkraftwerke. Der europäische CO2-Preis ist auch am Boden, also gibt es für Investoren keine Anreize, *nicht* neue Kohleschleudern oder vielmehr Gaskraftwerke zu bauen. Letztere sind ja auch das geringere Übel - immer noch fossil, aber wenigstens weniger CO2-intensiv als Kohle.

    UK hat jetzt ein Dilemma: Sie haben schon massig Gaskraftwerke und sind von Importen abhängig. Sie bauen massiv Erneuerbare Energie aus, vor allem On- und Offshore-Wind. Alte Kohle- und Kernkraftwerke gehen vom Netz, aus Alters- und Umweltschutzgründen. Und UK ist bekanntermaßen eine Insel, mit vergleichsweise wenigen Stromverbindungen zum europäischen Festland. Ihr vorrangiges Ziel ist es, die Energieversorgung aufrecht zu erhalten. Wenn das möglichst CO2-frei geschehen soll, müssen sie irgendwie Kernkraftwerksneubauten fördern.
    Deutschland ist in einer anderen Ausgangslage. Der Atomausstieg ist machbar, und hier würde ich mir persönlich wünschen, wenn zwischenzeitlich weniger Kohle- und mehr Gaskraftwerke am Netz wären, bis eine Kombination aus hocheffizienten zentralen und dezentralen KWK-Anlagen, Erneuerbaren und hoffentlich Speicherlösungen einen wesentlichen Teil der Energieversorgung ohne Atomstromimporte aus dem Ausland leisten kann.
  4. #143

    Zitat von Markus Landgraf Beitrag anzeigen
    Gut wäre es, wenn man in Forschung und Entwicklung investiert, ...
    Das darf die Atomlobby gerne tun, mit dem Geld das ihr bisher in den Hintern milliardenfach geschoben wurde.

    Das trifft für die Solar- als auch die Nuklearbranche zu.
    Die Nuklearbranche hat bereits ein Riesenstueck von dem Kuchen. Jetzt sind erst mal die dran die es jetzt schon schaffen niedrigere Stromgestehungskosten hinzubekommen, und das ohne jede Gefahr fuer die Umwelt, und ohne Kosten in die ferne Zukunft zu verschieben.
    Bei der Kerntechnik gibt es viele sehr interessante Ansätze in der Entwicklung, die nahezu marktreif sind ...
    Das ist doch eine plumpe Luege. Selbst ueberzeugte, aber informaierte Verfechter sptechen hier von zig Jahre, bei Fusion ueber 50-60 Jahre.

    Lasst uns Kerne spalten, nicht Haare!
    Die spalten sich doch von selbst, siehe Japan, da braucht es kein Geld ehrlicher Steuerzahler.
  5. #144

    Zitat von Litajao Beitrag anzeigen
    Was Sie hier machen ist eine glatte Manupulation, denn Sie
    verschweigen die Hauptpunkte, nämlich:
    Wenn Sie sich über Manipulation beschweren schicken Sie bitte eine Mail an die SPON-Redaktion mit Hinweis auf das Foto über diesem Artikel. Der einzige Zweck dieses Bildes ist es wohl den Leuten zu suggrieren pöser Wasserdampf würde die Umwelt vergiften. Man muss sich fragen warum die Leute dann nicht massenhaft beim Kartoffeln kochen in der heimischen Küche umfallen. Diese Bild hat schon die Grenze von der Manipulation zur Lüge überschritten!
  6. #145

    Zitat von reinerotto Beitrag anzeigen
    Damit auch wir in D demnächst genügend Atomstrom von unseren Nachbarn kaufen können, wenn es knapp wird.
    Sie werden lachen, aber das Atomstromland Frankreich war diesen Winter dringend auf Importe aus den deutschen, "EE-Strom-verseuchten" Stromnetzen angewiesen. Komisch, oder?
  7. #146

    Zitat von bmehrens Beitrag anzeigen
    Die Sonne scheint seit Milliarden Jahren -dem lieben Gott sei Dank- OHNE Unterbrechung.
    (Die S. ist nur nicht immer zu sehen).
    Dann richten Sie dem lieben Gott bitte aus, dass er es so einrichten möge, dass die Sonne 24 Stunden am Tag über Deutschland scheint, damit unsrere Solarzellen immer Strom liefern und wir uns ökologisch korrekt verhalten können :)
  8. #147

    Versenken geht nicht

    Zitat von dick_&_durstig Beitrag anzeigen
    vor mir die "Sintflut". Und das ist nicht besonders lustig. Aber weil der Meeresspiegel sowieso ansteigen soll, könnte die Weltgemeinschaft sich ja mal dazu entschließen, den Müll gemeinsam an der tiefsten Stelle zu versenken. Denn, in Zukunft werden uns die Lager an Land probleme bereiten. Schon heute werden Wohnsiedlungen auf Müllhalden errichtet, die man schlicht vergessen hat.
    weil die tiefste Stelle durchaus in Bewegung ist. Als Endlager kommt nur ein Standort in Frage, der permanent unter Beobachtung bleibt. Da bietet sich zumindest für die nächsten Jahre der Platz zwischen Reichstag un Kanzleramt an. Da wäre auch die Bewachung ohne Zusatzkosten machbar.
  9. #148

    In Zwentendorf

    Zitat von miss_moffett Beitrag anzeigen
    Es gibt in Österreich kein Atomkraftwerk.
    Es gibt in Österreich sehr wohl ein Atomkraftwerk. Die Anlage in Zwentendorf an der Donau ging allerdings nie in Betrieb, weil sich die Österreicher in einer Volksabstimmung gegen eine Inbetriebnahme ausgesprochen haben.
    Ein Schmankerl dazu: Der damalige Bundeskanzler Bruno Kreisky drohte mit dem Rücktritt, falls das Votum negativ ausfallen würde. Es fiel negativ aus - und Kreisky dachte nicht daran zurückzutreten.
  10. #149

    Zitat von hierundjetzt59 Beitrag anzeigen
    Am besten noch aus deutschen Steuergelder.
    Hoffentlich. Würde meine Laune wenigstens etwas heben wann immer ich dran denke wie viel Steuern ich zahlen muss








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