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Energiepolitik: EU-Staaten wollen Subventionen für Atomstrom

REUTERSDeutschland will raus aus der Atomenergie - Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien setzen völlig andere Akzente. Die vier Länder dringen laut "Süddeutscher Zeitung" auf einen Ausbau der Nukleartechnik. Brüssel solle die Atomkraft subventionsfähig machen, so wie Wind- und Solarenergie.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827295,00.html
  1. #130

    Hatte

    Zitat von vax10 Beitrag anzeigen
    Warum machen Sie so viele Worte? Schreiben Sie doch einfach: Nach mir die Sintflut!
    ich nicht geschrieben, dass ich gegen eine weitere bzw. neue Subventionierung von Atomstrom bin oder haben Sie das nur überlesen? Was das mit nach mir die Sintflut zu tun hat, ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Allerdings bin ich auch gegen blinden Aktionismus. Funktionieren kann eine sogenannte Energiewende nur stufenweise. Es wird und muss auf absehbare Zeit weiterhin einen Energiemix geben, der sich dann immer weiter in eine Richtung verschiebt, die zur Zeit in Richtung EE verläuft. Ob dies der Weisheit letzter Schluss ist oder sich in Zukunft andere Möglichkeiten der Energiegewinnung ergeben, weiß ich nicht.

    Fakt ist jedoch, was hat denn z.B. der so hochgelobte "Biosprit" gebracht? Monokulturen, Abholzung des Regenwaldes und Verknappung von Nahrungsmitteln, sprich Hunger für Ärmere - damit wir uns hier auf die Schultern klopfen können und mit stolzgeschwellter Brust sagen können - wir fahren mit Biosprit, wir tun was für die Umwelt. Das ist wie Pest gegen Cholera tauschen.
    Anstatt an die Ursachen zu gehen - Nahverkehr ausbauen, kleinere, verbrauchsärmere Fahrzeuge etc.
  2. #131

    Zitat von dr.u. Beitrag anzeigen
    Areva muss erst mal die Mehrkosten (!), die im finnischen Olkiluoto anfallen (>3 Mrd. €) irgendwie wieder einnehmen. Da kommen staatliche Subventionen natürlich gerade recht.
    Haben sie da irgendwelche belastbaren Infos? Mein letzter Stand war nämlich auch, das Areva den Finnen das Ding zu einem Festpreis bauen wollte (~ 3 Mrd. €) und jetzt in Anbetracht der tatsächlichen Baukosten (mein letzter Stand waren ~6,6 Mrd. €, aber noch hat das Ding auch keine kWh Strom produziert, ob es dabei bleibt ist folglich fraglich) ziemlich traurig aus der Wäsche schaut. Aber wirklich belastbaren Quellen dafür habe ich keine. Wobei auch das unter dem Strich egal ist. Areva ist ein franz. Prestigekonzern, wenn es hart auf hart kommt, zahlt halt der franz. Steuerzahler (oder über den Umweg Brüssel der dt. Steuerzahler) die Zeche.
  3. #132

    Europa wird es der Nuklearindustrie richten

    Nicht nur dass Deutschland weiter Mitglied im Euratomvertrag ist, der die Förderung der Atomenergie festschreibt sondern die Atomlobby will nun auf Europaebene ihren Strom als umweltfreundlich festschreiben lassen um dann einen Rechtsanspruch auf maximale Förderung (wie z.B. Solarstrom) zu erhalten. Gleichzeitig soll die Atomindustrie natürlich nicht für die Gesamtkosten aufkommen - Haftung bleibt genauso ein nationales nicht EU-weit geregeltes Problem wie die Lagerung des Atommülls.
    Wie praktisch wäre es da, wenn die Atomkraftwerksbetreiber künftig die Fördergelder für umweltfreundliche Energien auf sich umleiten könnten.
    Wenn Herr Öttinger dies mitträgt zeigt dies, welche Interessen er vertritt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland will raus aus der Atomenergie - Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien setzen völlig andere Akzente. Die vier Länder dringen laut "Süddeutscher Zeitung" auf einen Ausbau der Nukleartechnik. Brüssel solle die Atomkraft subventionsfähig machen, so wie Wind- und Solarenergie.

    Energiepolitik: EU-Staaten wollen Subventionen für Atomstrom - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  4. #133

    Etwas Probleme mit dem Zeitgefuehl

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    dieser müll beträgt weniger als ein tausendstel der menge
    chemischen sondermülls-
    und er tut niemandem etwas,der nicht unbedingt aus protestgründen in ein fass kriechen muss de leidet an verhätnisirresein.
    Wer nicht mal bis morgen denken oder ueberhaupt denken kann, bringt natuerlich solche Sprueche. Wiewillst du denn sicherstellen, dass diese deine Aussage, dass er niemandem etwas tut, in 1000 oder 10000 Jahren immer noch wahr ist? Du Schwaetzer schaffst das ja nicht mal bis uebermorgen, die Atomlobby hat das ja nicht mal bis gestern geschafft.
  5. #134

    Was für eine erbärmliche Technologie

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Wo wären denn Windkraft und Solarenergie ohne Subventionen?
    ist doch die Atomkraft, wenn sie nach 50 Jahren immer noch subventioniert werden muss.

    Atomstrom ist billig.

    Dank der Steuerzahler.
  6. #135

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland will raus aus der Atomenergie - Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien setzen völlig andere Akzente. Die vier Länder dringen laut "Süddeutscher Zeitung" auf einen Ausbau der Nukleartechnik. Brüssel solle die Atomkraft subventionsfähig machen, so wie Wind- und Solarenergie.

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    also, bin zwar schweizer und somit nicht mitspracheberechtigt. aber im ernst: jetzt hat man uns doch jahrzentelang eingeredet, atomenergie wäre so günstig? wenn es so ein gutes geschäftsmodell ist, warum braucht es dann subventionen? ich hoffe ganz ganz fest, dass deutschland da nicht mitmacht und weiter auf dem atomfreien kurs bleibt. bravo!
  7. #136

    Titel

    Zitat von dmenge Beitrag anzeigen

    Außerdem könnte man auch Flüssigsalz Thorium Reaktoren bauen deren Gefahrenpotential gleich Null wäre.
    Wieso blenden Sie die Frage nach der Entsorgung aus? Oder kommen grüne Männchen und geben uns noch Geld für unsere strahlenden Abfälle?
  8. #137

    subventionnen....

    Zitat von thiede11 Beitrag anzeigen
    ohne Subventionen läuft nichts! Beschämend für diese Technik und das nach bereits über 60 Jahre lang Subventionen von hunderten von Mrd verschwendet wurden.
    Einfach nur krankhaft!
    .....sind dazu da um geld in dunkle canäle verschwinden zu lassen.Ganz Einfach,solarstrom wird deswegen nicht subventionniert,weil man dann dem betreiber einer solaranlage fuer sein Hausstrom geld bezahlen muss,was der wieder fuer sich nutzen koennte und nicht irgendwelche Aktionäre,die
    sich eine goldene Nase Verdienen.
    Kostenfreie energie darf nicht im sinne der kapitalisten sein,die doch auch mitschröpfen wollen.
    Arme welt,die sich selbst eliminiert.Wir sollten uns schämen,unseren Kindern eine solches chaos zu hinterlassen
  9. #138

    Zitat von blurps11 Beitrag anzeigen
    ...sollten wir unzählige Milliarden an Steuergeldern in die noch notwendige Forschung, die Konstruktion und den Bau von Kernkraftwerken einer neuen Generation versenken ?
    Weil die auch Strom liefern wenn es draußen gerade dunkel ist. Das Geld dafür können wir ja bei den zig Mrd. für den Solarstrom einsparen. Eine eigene Solarindustrie haben wir praktisch nicht mehr obwohl die Ökolobby jahrelang von einem Jobwunder durch Solarenergie fantasiert hat. Und nun ausgerechnet die chinesische Solarindustrie durch unsere Subventionen zu pampern, scheint mir reichlich unsinnig.
    Zitat von blurps11 Beitrag anzeigen
    Nein, Atomenergie ist kein Teufelszeug, schon gar nicht aus den Reaktoren neueren Designs,
    Da ist Ihnen mal ein wahrer (Halb) Satz unterlaufen.
    Zitat von blurps11 Beitrag anzeigen
    als Einheitslösung für die Energieversorgung der entwickelten Staaten macht sie heute aber weder technisch noch wirtschaftlich noch Sinn und das hat man nicht nur in Deutschland eingesehen.
    Wer spricht von einer Einheitslösung? Gerade die entwickelten Industrienationen sind aber auf eine sichere, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung angewiesen, nichts davon können die EE erfüllen.
  10. #139

    .

    Zitat von Markus Landgraf Beitrag anzeigen
    Bei der Kerntechnik gibt es viele sehr interessante Ansätze in der Entwicklung, die nahezu marktreif sind: Transmutationsanlagen zur Nachverbrennung von abgebrannten Brennstoffen und subkritische Reaktorkonzepte.
    Marktreif ist noch nicht mal der EPR...

    Dann lassen Sie uns in 50 Jahren darüber reden, wenn die ersten Testreaktoren (vielleicht) gebaut wurden und sich herausstellt, dass das Preis-/Leistungsverhältnis vielleicht doch nicht ganz so gut ist, da der Anlagenbau viel zu teuer ist, oder sich das Konzept in der Praxis doch nicht als so ganz geeignet herausstellt (siehe Schneller-Brüter-Konzept).

    Man stelle sich vor, man würde das ganze Geld, das in einem ersten Fusionsreaktorerstversuchsaufbau vergeudet wird und das in einen späteren noch teureren zweiten Fusionsreaktorversuchsaufbau gesteckt wird, so dass es noch nicht einmal im Jahr 2050 eine Rendite in Form "sauberer Stromerzeugung" geben wird, sinnvoll investieren. Dann könnte schon 40 Jahre lang "saubere Energie" erzeugt worden sein.

    Unter "marktreif" stelle ich mir übrigens vor, dass von heute auf morgen ein Ding gebaut wird, das innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens wirtschaftlich, zuverlässig und ohne Gefahr für Mensch und Umwelt nachhaltig und mit überschaubaren Folgekosten (Endlagerung) zu günstigen Betriebskosten arbeitet. Nicht so Jahrzehnteprojekte.

    Großprojekte führen in die Sackgasse. Das ist bei neuen AKW so, aber auch beim "solaren Wüstenstrom".


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