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Energiemanagement mit Elektroautos: Die Rechnung geht aufs Haus
Hans-Peter KönigKostenlos tanken - davon träumen Millionen Autofahrer. In Berlin steht ein Haus, das genau das ermöglicht: Es produziert so viel überschüssigen Strom, dass man damit Elektroautos aufladen kann.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...837160,00.html
- #50 20.06.2012 09:40 von
der
Preis pro Quadratmeter in der Fasanentraße ist schon mal
purer Luxus.
Gemäß Foto ist die bebaute Fläche (zur Grundstücksgröße gesehen) eher noch mehr Luxus und eher aus dem Ende des 19.Jahrhundert für wenige Personen dort möglich gewesen..
Der m² Preis der Wohnung daraufhin errechnet dürfte
jedes andere Wohnungsbauvorhaben in den "Schatten"
stellen - #51 20.06.2012 09:50 von
- #52 20.06.2012 09:56 von
Wieso sehen Sie sich eigentlich als "normal" an? Schonmal auf eine mögliche Depression untersuchen lassen?
Wem das wohnen in Hamburg oder München zu teuer ist, kann ja dahin ziehen, wo es günstiger ist. Und wenn man auf Alkohol, Zigaretten und die tägliche Bild-Zeitung verzichtet, ist vielleicht auch noch ein Häusschen im Grünen drin.
Noch ein kleiner Tip: Öfters mal abends den Fernseher oder Computer auslassen und stattdessen lieber ein Buch aus der Bücherei ausleihen. Dann verschwinden auch die wirren Gedanken... - #53 20.06.2012 09:59 von
Mal nachgerechnet?
Das ist ja alles gut und schön.
Allerdings steht im Artikel nicht was so eine Haus-Auto-Kombination den Ottonormalverbraucher kostet.
Mit dem Geld könnte man vermutlich 50 Jahre lang ganz normal seine Strom- und Gasrechnung bezahlen und sein Auto einmal die Woche volltanken.
Ggü. normaler Gas-Brennwerttechnik rechnet sich heute selbst der Einbau einer Wärmepumpe noch nicht.
Aber es ist schon interessant was technisch möglich ist - Respekt! - #54 20.06.2012 10:25 von
Das
würde ich mir aber gründlich überlegen. Wie der Forist ein paar Posts vorher beschreibt- sein Haus ist 240 Jahre alt. Sie bauen also nicht nur für einen Monat und für die 50 Euro. Ein Gesamtkonzept und Langlebigkeitserwägungen erscheinen mir schon sinnvoll. Wir diskutierten hier bereits in einem anderen Forum diese Energieplushäuser ( in Freiburg nach meiner Erinnerung)und Spon schrieb in dem Artikel, dass sich die Investition in 7 Jahren bezahlt gemacht habe und nun ca. 400 Euro monatlich erwirtschaftet würden. Dann hört sich das schon ganz anders an.
Es sind eben nicht nur die 1000 Euro/a Stromkosten des Durchschnittshaushaltes, es sind auch noch die übrigen Energiekosten
und erwirtschafteten Gewinne. Ich würde das bei einem Neubau schon in Betracht ziehen. Mir gefällt das mit dem Elektrohausauto. - #55 20.06.2012 10:33 von
Typisch schwäbisch
Die Sache ist nicht umsonst in Stuttgart entwickelt worden. Während ganz Deutschland (ganz Deutschland ?) jammert, sind es wieder einmal die Schwaben, die die Lösung des Energieproblems versuchen zu finden. Warum haben ausgerechnet die Schwaben im Winter Kuckucksuhren geschnitzt während die anderen Deutschen gehungert haben ? Lasst sie ganz einfach weitermachen, sie werden es richten und auch weiterhin den Dummköpfen Finanz-Länderausgleich zahlen.
- #56 20.06.2012 10:41 von
Sie
irren. Unser Problem ist zur Zeit, dass die erheblich mehr Strom liefern und wir uns Gedanken machen müssen wohin mit dem Brennstoffkostenlosen Strommengen an sonnigen und windigen Tagen. Sie müssen da schon Ihren Verstand bemühen.
Das Problem unserer PV-Hersteller ist es, dass die PV-Anlagen im Gegensatz zu z.B. chinesischen nicht subventioniert werden bzw. nur in ganz geringem Umfang. Sie sollten sich einmal informieren. Mit Ihren Steuern hat das nur marginal zu tun.
Die nicht umlagebefreite Industrie widerspricht Ihnen heftig. Die sagen, die Subventionierung der Solarzellen sei der richtige Weg, gerechter als die Förderung des eingespeisten Stromes. Müsste man diskutieren.
Mit China, das haben Sie falsch verstanden. Zur Zeit ist es so, dass die Chinesen ca. 30% eines jeden Solarmoduls aus ihrer Staatskasse finanzieren, das sie uns liefern, damit wir billigen Solarstrom bekommen.
Aber das ist alles am Thema vorbei. Hier geht es darum zu zeigen, dass eine vollständige erneuerbare Energieversorgung schon heute möglich und alltagstauglich ist. Es geht also darum, was wir machen, wenn unsere bisherige Energieversorgung mit endlichen Rohstoffen nicht mehr möglich ist. Das muss man eben lernen, da sind wir dabei
und das Lehrgeld ist sehr gut angelegt - in meinen Augen. Mein nächstes Haus ist mit Sicherheit ein Energieplus Haus. - #57 20.06.2012 11:17 von
Ist
klar,Versuche gibt es viele.
Deshalb haben die Schwaben auch 4 funktionsfähige AKW,
zur Lösung der Energieprobleme installiert.
Reicht aber wohl nicht zur Energieversorgung des Landes, nun
so rein politisch gesehen.
Woher soll nun das Geld für den Länderausgleich kommen,nach Abschaltung von deren 2 ?
Und woher der Strom ?
Ach ja,da sind ja noch Chemie und Kfz (Luxus-Schlitten) Produktion. - #58 20.06.2012 11:48 von
ok
Ok - in 240 Jahren reden wir wieder drüber ;-)
Da ich mich aber nicht unter der Gruppe der einen Million Millionäre in D befinde, bleibt das alles Gedanken-Spinnerei.
Sollte mal eine Regierung auf die Idee kommen, solche Bauten zur Pflicht zu machen (die schrecken ja vor nichts zurück), dann werden die Mieten auf hundert Euro pro qm steigen und wer sich kein Haus leisten kann landet auf der Strasse.
Ein anderer Forist fragte sehr treffend, wo denn die Ressourcen für den ganzen Kram herkommen sollen (in dem Fall das Akku-Lithium).
Wenn ich mir diesen emotional aufgeputschten aber in Summe mit wenig Hirn versehenen Ökohype anschaue, dann wird mir um die Welt erst recht bange. Aber so ökoreligiös wie in D (spez im FB-Vauban) sind zum Glück die anderen nicht.
Diese Ökoenergie bleibt eine Nischentechnik für Reiche an speziellen Orten und mag da ihre Berechtigung haben. Für die breite Versorgung ist sie ungeeignet.
Wir sollten lieber unseren exzessiven Lebensstil herunterschrauben und Energie sparen und die sehr effektiven vorhandenen Energieträger (KKWs) optimieren und ausbauen, bis klugen Köpfen was besseres einfällt als das, was sich heute "Ökoenergie" nennt. - #59 20.06.2012 11:57 von
Und der Preis?
Leider wird im Artikel mit keinem Wort auf den Preis für ein solches Haus eingegangen. Das hat auch seinen Grund: Die Gesamtkosten - ohne Grundstück - dürften bei etwa 1 Mio Euro liegen. Zu einem nur auf Stromgewinnung ausgerichteten Haus wie diesem gibt es mittlerweile viele, deutlich sinnvollere Alternativen, die die Wärme direkt aus dem Sonnenlicht gewinnen und nicht erst Strom produzieren müssen, um damit dann Maschinen zur Wärmeerzeugung zu speisen. Im Übrigen wundert mich die Konstruktion des Hauses, die es unmöglich macht die PV-Kollektoren ideal zur Sonne auszurichten. Aber, wie das immer so ist, hat das schnieke Design und möglicherweise andere "Hilfsmittel" den Zweck erfüllt und einen völlig unkritischen Jubelbeitrag bei SPON erzeugt. Glückwunsch an die Vermarkter des Hauses! Für echte und vor allem bezahlbare Alternativen sollten Interessierte sich mal die Seiten des Sonnenhaus Instituts in Straubing anschauen oder mal den Begriff "energieautarkes Haus" googlen (z.B. www.das-energieautarke-haus.de). Das Haus in Berlin ist nichts als ein Marketinggag, der jeglichen Realitätsbezug vermissen lässt.
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