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Energiemanagement mit Elektroautos: Die Rechnung geht aufs Haus

Hans-Peter KönigKostenlos tanken - davon träumen Millionen Autofahrer. In Berlin steht ein Haus, das genau das ermöglicht: Es produziert so viel überschüssigen Strom, dass man damit Elektroautos aufladen kann.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...837160,00.html
  1. #40

    wenig Information

    Es ist schon erstaunlich, wie wenig belastbare Informationen dieser Artikel liefert; statt dessen in vielen Berichten häufig wortgleiche Formulierungen. Mehr technische Daten gibt es bei http://www.bmvbs.de/DE/EffizienzhausPlus/Monitoring/node.html?gtp=79028_liste%3D1.

    Danach bezieht das Haus z.Z. ca 100W aus dem Netz, lieferte gestern aber ca 60kWh
  2. #41

    Planungsblindheit oder selbstverliebt.

    warum wählt man für diesen Versuch eine Familie aus, die kein Auto hatte oder benötigt? Davon gibt es doch reichlich. So bleiben der Versuch und die Erkenntnisse unvollständig und alles wird zur Show!
  3. #42

    "kostenlos" tanken ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kostenlos tanken - davon träumen Millionen Autofahrer. In Berlin steht ein Haus, das genau das ermöglicht: Es produziert so viel überschüssigen Strom, dass man damit Elektroautos aufladen kann.
    "kostenlos" tanken? Der Autor des Artikels sollte sich erst einmal mit derartigen Grundbegriffen der Volkswirtschaftslehre vertraut machen, bevor er diese verwendet. Solarzellen kosten in Anschaffung und Unterhalt viel Geld. Darüber hinaus wird der Zufallsstrom Photovoltaik in diesem Beispiel durch Netzstrom - insbesondere im Winter - abgesichert, denn man liest nichts von hinreichend großen Speichern. Der Netzsstrom ist wiederum als Absicherungsstrom für PV zu billig, da er von Kunden ohne PV querfinanziert wird.

    Nach dem "kostenlos"-Verständnis des Autors läßt sich auch für den normalen Stromkunden Strom kostenlos beziehen. Dieser vereinbart einfach mit seinem Stromanbieter, das Dreifache seines üblichen Jahresstrompreises pauschal vorab zu zahlen und dafür "kostenlos" das ganze Jahr Strom in üblicher Menge zu beziehen.
  4. #43

    Zitat von rabandie Beitrag anzeigen
    jaja, Benzin gabs am Anfang auch mal billig in der Apotheke, als Benzinmotoren noch neu waren. Träumt weiter davon, in Zukunft Elektroautos billig an der Haussteckdose aufzuladen. Sobald genügend davon auf dem Markt sind, kommt Steuer drauf und zwar satt, so ca. 88 ct pro Kilowatt. Natürlich kann man dann nur mittels bestimmter Stecker Strom tanken und - die werden tatsächlich schon produziert!
    Jap, so sehen die aus: http://upload.wikimedia.org/wikipedi...EE-Stecker.jpg

    Und um wilde Basteleien und illegales aufladen auch später noch kontrollieren zu können, wird der versteuerte E-Auto-Stom eingefärbt, so sieht man gleich ob der Saft im Autoakku korrekt versteuert ist, so wie heute das Heizöl/Diesel.

    Meiner Meinung nach kommt dann eine PKW-Maut für alle Straßen.... Und möglichst keine OBU wie derzeit in LKWs sondern eine BlackBox welche jeden zurückgelegten Likometer mit GPS-Daten speichert und zwar mindestens ein Jahr lang. Neben der Steuerabrechnung dient das natürlich auch dem Kampf gegen den illegalen Terrorismus und das ist immer gut.

    Achja: die Maut gilt dann natürlich sicher nicht nur für Minearölsteuerfreie EAutos sondern auch für Verbrenner .... die zahlen halt doppelt, Maut+Mineralölsteuer. Selbst schuld wer noch alte Umwelverschutzer bewegt, kann sich doch jeder ein umweltfreundlichen Neuwagen zulegen(muss man halt ein paar jährchen H4 sparen)
  5. #44

    Kosten:

    Zitat von Positives Denken Beitrag anzeigen
    Aber, aber... Das technisch derzeit Machbare auf die Spitze getrieben! Nur so funktioniert Innovation! Selbstverständlich werden Sie aus keiner Altbauwohnung oder einem Plattenbau ein solches Energiesparwunder basteln können. Aber auch Altbauten weichen irgendwann einmal Neubauten. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt könnte ich mir ein solches Haus jedenfalls auch sehr schön vorstellen. Bedenken Sie einfach, wieviel Geld Sie für laufende Kosten schlicht einsparen.
    1.75 Mio
    ein herkömmliches Haus/DHH: 400 TSD
    Jahresrechnung Heizung, Strom: 2600 Euro (Familie, DHH, Gas, teilisoliert)
    40 Jahre Nutzung: 2600 * 45 = 117000
    Kosten über 45 Jahre *): 517 TSD,
    welche durch das "Energiesparwunder" eingespart würden.

    Verbleiben 1.25 Mio verbaut, plus:
    Nach 20-25 Jahren müßten die Solarpanels erneuert werden:
    Ups, bei der verbauten Fläche!!!
    110 Panels an der Seite, und ?? auf dem Dach, das sind nochmals 100-200 Tsd.

    Nach 20 Jahren eine neue Brennwertheizung:
    3 TSD + Einbaukosten

    Wahrlich, welch "Einsparwunder"!

    *) Haus mit 30 Cash bezahlt, 45 jahre drin gewohnt, dann ab ins Heim
    wahrlich, was ich hier spren könnte!
  6. #45

    Andersherum wirds gehen

    Die PV Panele sollten nicht in großer Zahl auf die Privathäuser, sondern zur Firma wo gearbeitet wird. Da steht das Auto ja schliesslich tagsüber, kann in Ruhe laden und für das Lastmanagement der Firma genutzt werden. Zuhause reicht auch, wenn gewünscht, die 3kwp Anlage mit kleinem Akku (SMA hat grad ein System mit 2kwh vorgestellt). So ausgerüstet erzeugt man zuhause 50-60% des Stroms selbst, im Urlaub (Sommer) ist dann auch was fürs Fahrzeug übrig wenn das Auto den ganzen Tag steht.
  7. #46

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ...war klar!...jetzt kommt noch die Frage,wievielen H4 Beziehern wg.diesem Haus der Strom abgestellt wird.Deutschland ein Volk von Nörglern und Neidern!
    Unsinn. Nur sind einige hier offenbar noch des Lesens mächtig. Natürlich kostet der Strom - egal, ob Sie die Herstellkosten betrachten (Solaranlage, ...) oder die Opprtunitätskosten (Verzicht auf Einspeisung). Wenn nun ein Beitrag suggeriert (Zitat):

    "Die Energie, die Sie zum Kochen, Duschen und zum Laden Ihres Elektroautos brauchen, ist gratis."

    Dann ist das eine Milchmädchenrechnung. Lobbyismus pur. Oder aber die Wirtschaftsredaktion hat beim SPIEGEL heute Betriebsausflug. Ich bin sehr für regenerative Energien - deswegen muss ich aber meinen Verstand nicht abschalten, oder?

    Ja, ich finde es absurd, dass arme Haushalte die Subventionen für energieintensive Betriebe zahlen sollen. Wenn wir uns dafür entscheiden, kann man gerne diskutieren, dann um Arbeitsplätze zu sichern. Und dann sollte die Subvention mit Steuern gegenfinanziert werden, nicht mit Stromkosten, die mich vielleicht lumpige 50€ pro Jahr kosten. 50€, die für andere wieder viel sind. Finden Sie nicht, Sie und ich sollten entsprechend unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit den Aluminium-Schmelz-Standort Deutschland fördern? Das will ich keiner Hartz-IV-Familie zumuten.

    Nebenbei: Was das mit Neid zu tun haben soll, erklären Sie mir mal!
  8. #47

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    genau so argumentierten vor 10 Jahren die Gegner der Solaranlagen. Heute sind eine Million davon in Betrieb.
    Genau! Und die liefern <2% des Stroms. Kosten aber zig Milliarden über die nächsten Jahre an Subvention und sind noch immer nur subventioniert rentabel. Das jetzt auch noch als erstrebenswertes Ziel bei Autos zu propagieren... Sie zahlen nicht viel Steuern, oder?

    Windenergie, Offshore, meinetwegen noch Biogas... aber die Förderung von Solarzellen ist großer Mist. Da hätte man statt Millionen nur hunderttausend fördern sollen. Das reicht für Praxiserfahrungen. Das gesparte Geld gerne in entsprechende Grundlagenforschung, dann wäre die Kompetenz in diesem Feld auch hier geblieben, statt dass wir Chinas Solarfabriken fördern.
  9. #48

    Wer

    Zitat von Patanjali Beitrag anzeigen
    Dachten einige bisher, dass die überschüssige Energie verloren ist, so läuft jetzt sicherlich vielen Hausbesitzern das Wasser aus dem Mund: kostenlos autofahren. Und viele Fahrten sind ja nur Kurzstreckenfahrten.
    braucht-in der der Berliner Fasanenstraße wohnend-ein Auto ?
    Und für Kurzstrecke schon mal überhaupt nicht,da ist
    der öffentliche Nahverkehr :S-Bahn,U-Bahn,Busse
    "überdimensioniert" vorhanden.Und Parkplätze gibt es für Kurzstrecke
    erst recht .....keine leicht erreichbaren kostenlose.....
  10. #49

    Forschung in Deutschland - für'n ...

    Und wie tangiert den Normalbürger der ganze tolle Technik-Zirkus?
    Der wohnt in einer Mietswohnung, in die der Vermieter nichts reinsteckt, aber alles, was geht, rausholt. Und steckt er doch was rein, will er noch viel mehr rausholen. Kein Vermieter baut oder kauft Immobilien, um seinen Mitmenschen etwas Gutes zu tun.
    57 % der Deutschen wohnen übrigens zur Miete (Quelle: Immobilienverband Deutschland IVD - Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.).
    Und von den anderen 43 % hat auch nicht jeder ein Haus für sich allein.

    Warum verplempert dann der Staat Forschungsgelder in dieses Energie-Modell, das nur prestigesüchtigen Bonzen zugute kommt, nach dem Motto "Mein Haus, mein Auto, meine grüne Weste"?
    Antwort auf die Frage vom Anfang: Allerbestens periphär, also am A. vorbei!


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