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Energiemanagement mit Elektroautos: Die Rechnung geht aufs Haus

Hans-Peter KönigKostenlos tanken - davon träumen Millionen Autofahrer. In Berlin steht ein Haus, das genau das ermöglicht: Es produziert so viel überschüssigen Strom, dass man damit Elektroautos aufladen kann.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...837160,00.html
  1. #90

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    meine Nachlässigkeit, doch darum keine Feindschaft nicht (-:

    Sie bekommen aber mit Ihrer Vorstellung ein Problem, wenn der Börsenstrom wie im Februar bei 1,94 Euro/kWh liegt. Dann wäre nach Ihrer Ansicht ja die Einspeisevergütung von 13,11 Cent/kWh zu niedrig. Würden Sie dann die Differenz von rund 1,80 Euro/kWh den
    EE-Anlagenbetreiber zukommen .....
    Kommt in der Hitze des Gefechtes schon mal vor. Wenn der Börsenpreis kurzzeitig auf 2Eur klettert ist das über ein ganzes Jahr ja noch nicht mal dramatisch. Aber ich denke das gerade zu dieser Zeit relativ wenig EE-Strom gehandelt wurde - sonst wäre ja der Preis eher gefallen. Wichtig ist der Durchschnitt übers Jahr und da bekam man für EE-Strom an der Börse etwa 6ct (laut Wiki) Wenn die gestehungspreise expolodieren wird das wohl am ehesten in der Zeit passieren in dem relativ wenig EE-Strom in den Netzen ist. Und sobald es sich ohne Einspeisevergütung lohn EE-Strom an die Börse zu bringen werden die EVUs mit Sicherheit auch in das Geschäft einsteigen
  2. #91

    Das

    Zitat von Anhaltiner Beitrag anzeigen
    Kommt in der Hitze des Gefechtes schon mal vor. Wenn der Börsenpreis kurzzeitig auf 2Eur klettert ist das über ein ganzes Jahr ja noch nicht mal dramatisch. Aber ich denke das gerade zu dieser Zeit relativ wenig EE-Strom gehandelt wurde - sonst wäre ja der Preis eher gefallen. Wichtig ist der Durchschnitt übers Jahr und da bekam man für EE-Strom an der Börse etwa 6ct (laut Wiki) Wenn die gestehungspreise expolodieren wird das wohl am ehesten in der Zeit passieren in dem relativ wenig EE-Strom in den Netzen ist. Und sobald es sich ohne Einspeisevergütung lohn EE-Strom an die Börse zu bringen werden die EVUs mit Sicherheit auch in das Geschäft einsteigen
    ist ja der Trick dabei. EE- Strom senkt die Preise an der Börse. Es ist absehbar, wann wir den kompletten Spitzenlaststrom tagsüber an günstigen Tagen mit Sonne und Wind decken. Deshalb sind ja die Börsenpreise so niedrig. Ohne Sonne und Wind wären sie natürlich erheblich teurer, da dann die teuren konventionellen Kraftwerke ans Netz kämen und das teuerste Kraftwerk bestimmt den gesamten Strompreis.
    Also, je mehr Wind- und Sonnenstrom, um so niedriger die Strompreise an der Börse, logisch, da Wind und Sonnenstrom immer der billigste Strom ist. Er hat eben keine Brennstoffkosten.
    Die EVU sind da schon längst mit drin( 1988 betrieb RWE den grössten Solarpark und Eon rühmt sich der grösste Investor in EE zu sein- die investieren Milliardenbeträge ) , die haben nur die Dynamik unterschätzt. Solarstrom ist die Energieform des kleinen Mannes. Der kann sich jetzt seinen Strom selber machen , wie er seinen Salat im Garten erntet. Und davor haben die 4 grossen Oligarchen Angst.
    Das schafft Millionen kleiner Konkurrenten und nimmt Millionen kleiner Kunden. Deshalb das Rumhacken auf kleinen Solarstrombetreibern.

    Oder haben Sie vor 5 Jahren schon einmal irgendwo ein Wort gegen Solarstrom oder einen entsprechenden Zeitungsartikel gelesen?
    Und da waren die gezahlten Preise, die Sie monieren noch ganz andere.
    Ich erinnere an die Anfänge mit Stromgestehungskosten von 3,75 DM pro kWh . Da hat sich niemand aufgeregt, das war ein Erfolg, das wurde gefeiert.Heute gibt es den Strom aus vergleichbaren Solaranlagen für 15 Cent/kWh- aber jetzt wird geschrieen. Das nennt sich Marktkampf.

    Mit der Erweiterung jetzt über das Haus zum Auto, wird der Markt noch umkämpfter, denn eins ist klar: Setzt sich das durch, gibt es in absehbarer Zeit die Brennstoffmärkte wie wir sie heute kennen nicht mehr. Deshalb wird aus allen Rohren geschossen.
  3. #92

    Zitat von rechnernetzstecker Beitrag anzeigen
    Einerseits:
    Wer glaubt, durch Verzicht auf Alkohol, Zigaretten und die tägliche Bildzeitung könne man sich ein Häuschen ersparen, der lebt wahrscheinlich im tiefsten Bayerischen Wald, wo sich Wolpertinger und Lederhosentrachtler "Gute Nacht" sagen.

    Andererseits:
    Wer sich so auf den Schwanz getreten fühlt, dass er laut und wirr aufheult, kann nur ein Bonze sein. Einer, der öfter mal ein Buch zur Hand nehmen sollte, dann klappte es möglicherweise auch besser mit der Rechtschreibung.
    Ja genau, bloss nichts an sich selber ändern. Sind ja immer die anderen Schuld...

    Na dann machen sie mal ruhig weiter so, mit Ihrer Gesellschaftskritik. Ich sehe Sie schon im Alter auf der Parkbank sitzen, immer noch über die "Bonzen" schimpfen und dass das Leben Ihnen ja nie eine Chance gab...


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