Radikaler Sparkurs? Sorry für die Polemik aber wenn ein Energiekonzern von Sparkurs spricht kommt es wohl für den Kunden doppelt so dick (höhere Kosten bei weniger Leistung für Kunden)
Der künftige RWE-Chef Peter Terium verschärft den Kurs radikaler Kürzungen. Nach SPIEGEL-Informationen*will er eine Milliarde Euro zusätzlich einsparen. Laut einem Zeitungsbericht sollen mindestens 3500 Arbeitsplätze wegfallen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...813485,00.html
Radikaler Sparkurs? Sorry für die Polemik aber wenn ein Energiekonzern von Sparkurs spricht kommt es wohl für den Kunden doppelt so dick (höhere Kosten bei weniger Leistung für Kunden)
Jedes Jahr werden zig Milliarden Euro unserem Wirtschaftskreislauf entzogen. Die grossen Konzerne saugen die Bürger bis an die Schmerzgrenze aus und kaufen mit diesem Geld woanders andere Konzerne auf und kümmern sich nicht um den atomaren Dreck den sie hinterlassen haben. Dafür wird der Steuerzahler wieder aufkommrn müssen. Dieses Geld, dass von jedem einzelnen Bürger erbracht wird ist fort. Ist die Energiewirtschaft in staatlichen Händen bleibt das Geld im Witschaftskreislauf und es wird wieder für den weiten Ausbau verwendet.
Das ist doch völlig OK so.
Teriums Vorgänger war in der Branche als Dinosaurier bekannt. Er hat es versäumt, den Konzern passend zur Energiewende neu aufzustellen. Heute braucht keiner mehr den Strom aus den AKWs von RWE und auch weniger von deren Braunkohlestrom. Das ist gut für die Gesellschaft insgesamt, aber natürlich fatal für die Beschäftigten bei RWE, die nun wegen der katastrophalen Politik Großmanns keine Arbeit mehr haben.
Wer hat denn die größte Klappe im letzten Jahr gehabt ? Die unbelehrbaren AKW-Befürworter ! Mit Kerzen im Keller, sollten wir diesen Winter hocken, war die einhellige Aussage. "Wartet bis der Winter kommt, dann bricht alles zusammen !"
Heute stand in den Medien, dass Deutschlands Netze stabil laufen und wir sogar noch Strom-EXPORTEUR nach Frankreich sind. Dies sei auch der Photovoltaik im Süden gedankt. Aufgerechnet hat Deutschland im Jahr 2011 sogar einen Nettoexport von 6000 Gigawatt geschafft.
Leitungen bleiben stabil: Die Stromnetze trotzen der Kälte | RP ONLINE
Ja, ja die Universalrelativerer aus der Atombranche. Jetzt sind sie eindeutig wiederlegt.
Wer einer Verstaatlichung der Energiewirtschaft das Wort redet, muss aber auch die ganze Wahrheit sagen: Vor der fröhlichen "Ernte" stünden immense Investitionen, entweder als Enteignungsentschädigungen oder für den regulären Erwerb und Aufbau der Vorsorgungsstrukturen. Wie hatten Sie sich die Finanzierung idealerweise vorgestellt?
Warum sie Netze stabil sind steht auch da: Kaltreserve. Konventionelle Kraftwerke. Das können Sie sich auch ansehen:
Transparency in Energy Markets - Gesetzliche Veröffentlichungspflichten der Übertragungsnetzbetreiber
Höchstlast 18:00 Uhr. 65,3 GW konventioeneller Strom, 3 GW Windstrom, 0 GW PV-Strom.
Exportiert wird am Mittag der PV-Strom, den eigentlich gar keiner braucht.
Das ist übrigens ein richtig tolles Geschäft: der deutsche Stromkunde subventioniert diesen Strom mit ~40 ct/kWh, die Franzosen kaufen für 5-7 ct/kWh.
Es wurde also Atomstrom durch fossil erzeugten Strom ersetzt was mehr Umweltschädigung und Gesundheitsschädigungen bedeutet.
Wieder die Leute die Leistung nicht von Arbeit unterscheiden können aber die Stromexperten spielen ;)