Der Volksmund weiß es schon seit langem: Wer schläft, sündigt (isst) nicht.
DPAWeniger Schlaf, mehr Kilos: Kurzschläfer nehmen stärker zu, zeigen Studien. Der Körper benötigte Ruhe, um Fett und Zucker verarbeiten zu können, berichten Forscher. Fehlt der Schlaf, gerät der Stoffwechsel durcheinander.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-861513.html
Der Volksmund weiß es schon seit langem: Wer schläft, sündigt (isst) nicht.
aber das:
"dass Probanden mit höchstens fünf Stunden Schlaf binnen zehn Jahren im Schnitt um 0,7 Kilo mehr zunahmen als Frauen mit mindestens sieben Stunden Nachtruhe. "
überzeugt micht nicht.
Dann lieber in 10 jahren 0,7 kg schwerer sein als 304 Tage Leben verpennt haben, oder?
Dazu kommt das eine Studie mal ergab das Langschläfer ein kürzeres Leben haben.
0,7kg mehr in 10 jahren sehe ich nicht als lebensgefährliches Übergewicht.
Die ist man ja schon nach ´nem Toilettengang wieder los...
Ach ja? Es heißt aber auch: "Allerdings war das Risiko bei Langschläfern ebenfalls erhöht und zwar um 25 Prozent." Haben die im Schlaf gegessen?
Man sollte lesen, und nicht nur die eigenen Vorurteile bestätigen. Es geht hier um Faktoren, die gerade NICHTS mit der Essensmenge zu tun haben - und übrigens auch nichts mit Bewegung! Sind dies doch aber die beiden Alleinstellungsmerkmale der Mainstreamideologie zum Thema Gewicht!
Es heißt sogar: "Zudem legten die Kurzschläferinnen dem Magazin "New Scientist" zufolge mehr zu, obwohl sie weniger Kalorien verzehrten als die Langschläferinnen."
Aber wahrscheinlich sind DIESE Langschläferinnen (die also weniger zunahmen, obwohl sie mehr Kalorien verzehrten) nun wieder im Traum Marathon gelaufen, damit die übliche Theorie wieder stimmt...
Zugegeben, die Studie hat echt wenig Probanden. Aber: es ist keine Assoziationsstudie sondern es wurden direkte metabolische Parameter gemessen (Insulinsensitivität) und direkte Funktion der Fettzellen (also wie empfindlich die Zellen auf einen Insulinstimuls reagieren). Und wenn man die Probanden einmal nach der "8,5 Stunden -Schlaf" Periode und dann nochmal nach der "4,5 Stunden -Schlaf" Periode untersucht, braucht man keine Kontrollgruppe. Das ist sogar viel besser, weil alle anderen Bedingungen gleich sind. Interessant wäre der Abstand zwischen den Untersuchungen, das stand leider nicht in der Veröffentlichung.
Alles in allem eine sehr interessante Studie, die Hinweise darauf gibt, warum Schlafmangel zu einem erhöhten Diabetesrisiko führen kann.
Schlafmangel auch noch durch einige andere Dinge ausgelöst werden. Beispielsweise durch eine Krankheit, Medikamente oder eine zu hohe Konzentration an Toxinen im Körper.
Hier mehr Info dazu: https://www.youtube.com/watch?v=igKhdFsXTOc
Man kann also durchaus auch dick werden, ohne zuviel zu essen!
Die Studie überzeugt voll und ganz und ist durchaus nachvollziehbar. Der Kurzschläfer wird aufgrund seines Schlafverhaltens zunehmend adipös, um dann aufgrund
seiner Fettleibigkeit durch Erschöpfung zum Langschläfer zu mutieren. In der finalen Stufe ist der extrem Übergewichtige wegen der körperlichen Überbelastung und der exorbitant langen Schlafphase nicht mehr in der Lage ausreichend Nahrung aufzunehmen und erreicht wieder sein Ausgangsgewicht. Oder wie?