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Energiegipfel im Kanzleramt: Länderchefs fordern schnelleren Windkraft-Ausbau

DPAWie schafft Deutschland die Energiewende? Vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt fordern mehrere Länderchefs einen schnelleren Ausbau der Windkraft. Deutliche Kritik erntet erneut der Plan der Bundesregierung, die Ökostrom-Produktion zu deckeln.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-864863.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie schafft Deutschland die Energiewende? Vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt fordern mehrere Länderchefs einen schnelleren Ausbau der Windkraft. Deutliche Kritik erntet erneut der Plan der Bundesregierung, die Ökostrom-Produktion zu deckeln.

    Vor Energiegipfel drängen Länder auf Windkraft-Ausbau - SPIEGEL ONLINE
    Bouffier hat vollkommen recht. Der wahre Wert der reg. En. zeigt sich erst, wenn die Verbraucher kontinuierlich mit el. Energie versorgt werden müssen. Solange Strom aus regenerativen Quellen zu festgesetzten Preisen abgenommern werden muss, der Kraftwerksbetreiber für seine vorgehaltene Leistung aber nicht bezahlt wird, werden die wahren Kosten der reg. En. verschleiert.

    Und dann ständig dieses halbdämlichen Reportagen der ÖR Sender mit Gemeinden, die ihre Natur mit Windrädern verschandeln und von Unabhängigkeit von den EVU reden. Wenn dann mal Flaute ist, sind Sie die ersten, welche vom nächstgelegenen Großkraftwerk beliefert werden wollen. Wenn das EVU die Preise aus diesem Grund erhöhen will ist natürlich wieder von der Energiemafia die Rede.

    Jedem sollte klar sein, dass wir für Strom aus regenerativen Quellen ohnehin viel mehr zahlen aber zusätzlich dazu auch der Strom aus konventionellen Kraftwerken teuerer wird die Netze ausgebaut werden müssen.
    Wenn man dies vor 2 Jahren gesagt hat, wurde man als Mitglied der Atomlobby abgetan. Wo sind denn die ganzen Helden von damals, die der Bevölkerung weis gemacht haben, dass der Atomausstieg und die dazu gehörige Energiewende nichts kosten würde?
    Wenigstens muss die dämliche Bevölkerung selber zahlen, da die Wirtschaft klugerweise aus diesem Unsinn größtenteils ausgenommen ist.
    So hat der Bürger zumindest einen Job um seine EEG Umlage zu bezahlen, aber daran arbeiten die Helden von damals ja auch schon eifrig.
  2. #2

    Für wen treten die Länderpolitiker

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie schafft Deutschland die Energiewende? Vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt fordern mehrere Länderchefs einen schnelleren Ausbau der Windkraft. Deutliche Kritik erntet erneut der Plan der Bundesregierung, die Ökostrom-Produktion zu deckeln.

    Vor Energiegipfel drängen Länder auf Windkraft-Ausbau - SPIEGEL ONLINE
    eigentlich an? Für ihre Wahlbürger, oder als Händchenhalter grüner Lobbyisten?

    Ach ja - was hat greenpeace da eigentlich zu suchen? Muss man sich nun schon von Sektierern samt ihrer "Lohnschreiber" wieder mal die Mär von den Arbeitsplätzen anhören lassen. Na ja - die kommen ja auch wieder auf den Boden, nach "hunderttausenden" sind es ja nur noch "zehntausende". Niedlich auch deren Sorge um die "Wertschöpfung" - allerdings mit dem kleinen Haken, dass für angebliche 5 Mrd der Bürger wohl 10 Mrd aufbringen muss.

    Lange Rede - offenbar ein gackernder Haufen Lokal-Egoisten und am Ende schaut der gemeine Bürger mit "vertretbaren" Kosten - "sind ja nur xxx Euro mehr im Jahr" - in die Röhre.
  3. #3

    Lobbyismus...

    ..zahlt sich aus! Die großen Energiekonzerne wollen keine Energiewende, schon gar keine, an der sie nicht Milliarden verdienen. Also setzt man seine Lobbyisten in Gang und schon knicken FDP und CDU/CSU ein. Nebelkerzen werden geworfen, den Leuten vorgegaukelt, daß man die Energiewende betreibt und - man macht genau das Gegenteil. Im Ausland ist man auch auf diesen
  4. #4

    Offshore Windkraft sofort stoppen

    An Land dagegen massiv ausbauen, dasselbe gilt für PV.
    Der Staat muß Netze bauen, die vier Netzbetreiber haben in der Vergangenheit den Ausbau ständig verhindert.
    Die Forschung in power-to-gas verstärken u. den Ausbau im Norden fördern sodaß im Norden der Überschuß an Strom als Windgas/Methan/Methanol/H2 gespeichert u. dort für den Autoverkehr u. KWKs genutzt werden kann.
  5. #5

    Welch ein schlechter Witz

    Habe ich das richtig verstanden? Die Netzbetreiber und im Zweifel die dahinter stehenden 4 großen "Energieversorger", also das Oligopol, hat uns jahrelang die Leitungsgebühren zahlen lassen, sich und den Aktionären die Taschen vollgestopft, die Leitungen statt sie instandzusetzen und auszubauen, verrotten lassen und will jetzt auf unsere Kosten ihre Leitungsnetze sanieren, die wir ja schon einmal bezahlt haben, um uns anschließend für die auf unsere Kosten sanierten und ausgebauten Leitungsnetze teure Nutzungsgebühren abzunehmen?
    Ist das so, dann verkneife ich mir jedweden Kommentar, der wäre definitiv strafrechtlich relevant.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie schafft Deutschland die Energiewende? Vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt fordern mehrere Länderchefs einen schnelleren Ausbau der Windkraft. Deutliche Kritik erntet erneut der Plan der Bundesregierung, die Ökostrom-Produktion zu deckeln.

    Vor Energiegipfel drängen Länder auf Windkraft-Ausbau - SPIEGEL ONLINE
    Vor der Bundestagswahl nächstes Jahr wird es wohl niemand zu sagen wagen, dass der Kaiser Energiewende in Wirklichkeit nackt ist.

    Die Energiewende wird manchmal als unser Mondlandungsprojekt bezeichnet.

    Nur würde bei einer Mondlandung in den Medien Sinnhaftigkeit, Durchführbarkeit und Kosten thematisiert, während man sich hier offensichtlich nicht traut solche Fragen zu stellen.
  7. #7

    Tja..

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    eigentlich an? Für ihre Wahlbürger, oder als Händchenhalter grüner Lobbyisten?

    Ach ja - was hat greenpeace da eigentlich zu suchen? Muss man sich nun schon von Sektierern samt ihrer "Lohnschreiber" wieder mal die Mär von den Arbeitsplätzen anhören lassen. Na ja - die kommen ja auch wieder auf den Boden, nach "hunderttausenden" sind es ja nur noch "zehntausende". Niedlich auch deren Sorge um die "Wertschöpfung" - allerdings mit dem kleinen Haken, dass für angebliche 5 Mrd der Bürger wohl 10 Mrd aufbringen muss.

    Lange Rede - offenbar ein gackernder Haufen Lokal-Egoisten und am Ende schaut der gemeine Bürger mit "vertretbaren" Kosten - "sind ja nur xxx Euro mehr im Jahr" - in die Röhre.
    ..daran kann man erkenen,dass die Lobbyisten der Stromoligopolisten wie RWE&Co schwere strategischen Fehler gemacht haben.Sie haben nur auf BUNDESebene mit Parteispenden und Beraterposten für FDPler ab 2013 versucht,die Miliardengewinne und die Rückkehr zu AKW Strom zu bewirken.Dabei haben sie vergessen,dass ganze Bestechungsszenario auf LANDESebene konsequent durch zu ziehen.Tja we solche Fehler macht.....:-)
  8. #8

    Deshalb..

    Zitat von thiede11 Beitrag anzeigen
    An Land dagegen massiv ausbauen, dasselbe gilt für PV.
    Der Staat muß Netze bauen, die vier Netzbetreiber haben in der Vergangenheit den Ausbau ständig verhindert.
    Die Forschung in power-to-gas verstärken u. den Ausbau im Norden fördern sodaß im Norden der Überschuß an Strom als Windgas/Methan/Methanol/H2 gespeichert u. dort für den Autoverkehr u. KWKs genutzt werden kann.
    ..ja auch zu Recht der Ruf nach einer staatlichen Netzbetreiberfirma.Wenn man aber mit dieser Strommafia gründlich aufräumen wollte,sollte man auch nicht davor zurüchschrecken "Preistreiber"wie E.on und RWE direkt mit zu verstaatlichen!!
  9. #9

    Kein Plan

    Die Aussage von Driftmann im letzten Absatz beziffert das ganze Ausmaß - dass jemand im Jahr 2012 noch begründet einen Plan zum strukturierten Ausbau der EE in D fordert, sollte ein Witz sein. Im Vergleich zu den USA, F, E oder RUS sind wir ein verdammt kleines Land, leisten uns aber 16 kopfkranke Regionaldirektionen, die alle gegeneinander arbeiten und wundern uns, dass der Strom nicht zum akzeptablen Preis beim Endverbraucher ankommt.








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