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Energiegipfel: Altmaier schiebt Reform zur Strompreissenkung auf

dapdGroßer Gipfel, kaum Ergebnisse: So knapp lässt sich das Treffen zur Energiewende zusammenfassen. Umweltminister Altmaier stellt sich gegen eine schnelle Reform der Förderung der erneuerbaren Energien. An den Entlastungen für die Industrie wollen er und Wirtschaftsminister Rösler festhalten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...852632,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großer Gipfel, kaum Ergebnisse: So knapp lässt sich das Treffen zur Energiewende zusammenfassen. Umweltminister Altmaier stellt sich gegen eine schnelle Reform der Förderung der erneuerbaren Energien. An den Entlastungen für die Industrie wollen er und Wirtschaftsminister Rösler festhalten.

    Energiewende: Altmaier steht zu günstigem Strompreis für Industrie - SPIEGEL ONLINE
    Hr. Altmaier hat den Auftrag die Energiewende ins leere laufen zu lassen oder er tut seine Arbeit nicht.

    Wenn letzteres der Fall ist, gehört er wegen Arbeitverweigung entlassen.
  2. #2

    Entscheidend wäre doch einmal zu fragen,

    wie der einzelne Verbraucher den Strom benutzt? Wenn ich auf der einen Seite nach EMAS zertifizierte Unternehmen sehe, die einen hohen Energieverbrauch haben, dabei diesen Verbrauch aber konsequent minimieren und in der Effizienz steigern und auf der anderen Seite Privathaushalte, die durch ihre Standby-Schaltungen an Fernseher und Videorecorder in Deutschland die Leistung zweier Großkraftwerke benötigen, dann frage ich, ob die Befreiung der Unternehmen von EEG-Kosten nicht doch sehr gerecht ist.
  3. #3

    Wenn ich sehe, dass Unternehmen mit hohem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großer Gipfel, kaum Ergebnisse: So knapp lässt sich das Treffen zur Energiewende zusammenfassen. Umweltminister Altmaier stellt sich gegen eine schnelle Reform der Förderung der erneuerbaren Energien. An den Entlastungen für die Industrie wollen er und Wirtschaftsminister Rösler festhalten.

    Energiewende: Altmaier steht zu günstigem Strompreis für Industrie - SPIEGEL ONLINE
    Energieverbrauch ständig den Verbrauch kontrollieren und optimieren und nach EMAS zertifiziert sind und diese mit den Privathaushalten vergleiche, die in D insgesamt die Leistung zweier Großkraftwerke benötigen, damit der Fernseher immer auf Stand-by stehen kann, dann bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch sehr gerecht ist, dass die Industrie tlw.von EEG-Zahlungen entlastet wird.
  4. #4

    Bitte konkrete Aussagen Herr Minister

    Zitat: "Je schneller der Ausbau des Ökostroms vorangeht, desto mehr Kosten fallen an."

    Die Mehrkosten fallen an wegen:
    - der Einspeisevergütung gemäß EEG,
    - des verstärkten Ausbaues der Netze,
    - des Bedarfs an höheren Speicherkapazitäten für Zeiten wo kein Wind und/oder Sonne zur Verfügung steht,
    - der Mehrkosten für die Stromerzeugung (wenn die Speicherkapazitäten erschöpft sind), wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

    Überhaupt scheint der letzte Punkt der eigentliche Knackpunkt zu werden. Man stelle sich vor, 50 bis 70 % des Stromes wird durch Wind oder Sonne erzeugt. Das sind in Deutschland in der Nacht etwa 10 bis 15 GW und tagsüber bis zu 20 GW. Wenn Wind und Sonne keinen Beitrag liefern, müssen Kohle- und Gaskraftwerke einspringen. Wenn diese aber nur etwa 1000 bis 2000 Stunden im Jahr benötigt werden, wird kein Betreiber mehr bereit sein, diese aus ökonomischen Gründen vorzuhalten. Die Konsequenz sind wohl dann flächenmäßige Stromabschaltungen. Diese Gefahr wird um so größer, je mehr Strom durch Wind und Sonne erzeugt werden. Gibt es dazu wissenschaftliche Untersuchungen????
  5. #5

    Im Deutschen Zweiklassen-Strompreissystem wird es keine Wende geben,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Großer Gipfel, kaum Ergebnisse: So knapp lässt sich das Treffen zur Energiewende zusammenfassen. Umweltminister Altmaier stellt sich gegen eine schnelle Reform der Förderung der erneuerbaren Energien. An den Entlastungen für die Industrie wollen er und Wirtschaftsminister Rösler festhalten.

    Energiewende: Altmaier steht zu günstigem Strompreis für Industrie - SPIEGEL ONLINE
    solange sich private Verbraucher in Deutschland so willig und widerstandslos wie bisher zur Finanzierung alternativer Spinnereien ausbeuten lassen, wie bisher, und Politiker, die den privaten Stromverbrauch hemmungslos und unaufhörlich mit Zusatzabgaben und -Steuern bestrafen, weiter wählen.

    MfG
  6. #6

    Zitat von quotenmann Beitrag anzeigen
    Energieverbrauch ständig den Verbrauch kontrollieren und optimieren und nach EMAS zertifiziert sind und diese mit den Privathaushalten vergleiche, die in D insgesamt die Leistung zweier Großkraftwerke benötigen, damit der Fernseher immer auf Stand-by stehen kann, dann bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch sehr gerecht ist, dass die Industrie tlw.von EEG-Zahlungen entlastet wird.
    Naja, die Masterleiste hat ja nun wirklich einen Siegeszug in D angetreten, ich sehe sicherlich Einsparpotential in deutschen Haushalten, aber wegen vermutlicher Schludrigkeit bei den privaten Verbrauchern die großen Verbraucher entlasten, kann nun nicht der Weg sein.
    Oder befreien wir alle Haushalte, die eine Masterleiste vorweisen können sowie mindestens ein A+ Gerät in der Küche haben, zukünftig auch von EEG Abgabe? :)
  7. #7

    An diesem Artikel kann man wieder mit Leichtigkeit feststellen, wie lieblos ein Artikel recherchiert und verfasst wird. Die Ökostrom-Umlage gibt es nicht. Hierbei handelt es sich um eine Wortschöpfung, die nichts mit der Realität zu tun hat. Mit 1min googlen kann man als Laie herausfinden, dass es die Ökosteuer und die EEG-Umlage gibt, aber keine Ökostrom-Umlage. Um sich von diesen zu Befreien, müssen einige Anforderungen erfüllt werden. Bei der EEG-Umlage muss z.B. der Stromkostenanteil bei >14% an der Bruttowertschöpfung liegen. Sehr viele Unternehmen können dies gar nicht erreichen. Ergo keine Erleichterung beantragen.
  8. #8

    Dann sollte

    Zitat von quotenmann Beitrag anzeigen
    Energieverbrauch ständig den Verbrauch kontrollieren und optimieren und nach EMAS zertifiziert sind und diese mit den Privathaushalten vergleiche, die in D insgesamt die Leistung zweier Großkraftwerke benötigen, damit der Fernseher immer auf Stand-by stehen kann, dann bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch sehr gerecht ist, dass die Industrie tlw.von EEG-Zahlungen entlastet wird.
    aber den Privathaushalten auch die Möglichkeit gegeben werden, sich entsprechend zertifizieren zu lassen, z.B. wenn der pro Kopf- Verbrauch besonders unterdurchschnittlich ist.
  9. #9

    Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge

    Es wird (mal wieder) nicht erwähnt, dass Industriebetriebe die von der (bösen, preistreibenden) EEG-Umlage befreit sind, zu dieser Entlastung zusätzlich 10% der Stromkosten vom Bürger Subventioniert bekommen. Klar, Herr Rösler ist nur konsequent wenn er diesen Zustand als "ausdrücklich wichtig" bezeichnet, denn dieser Herr sieht seine Aufgabe nicht in den Interessen des Bürgers sondern der Lobbyisten. Diese werden Ihm in der post-FTP-Ära sicherlich einen gut dotierten Posten verschaffen.
    http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/boersen-effekt-sonnenenergie-senkt-den-strompreis_aid_709073.html


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