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Energieforschung: EU zahlt weitere 650 Millionen Euro für Fusionsreaktor

DPA/ ITERFür die einen ist der Reaktor "Iter" ein Milliardengrab, für die anderen die Energiequelle der Zukunft. Die EU fördert die experimentelle Anlage, die durch die Verschmelzung von Atomen Energie erzeugen soll, jetzt mit weiteren 650 Millionen Euro.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...828834,00.html
  1. #270

    Kernfusion ist auch Atomwaffentechnologie

    Zitat von rhominus Beitrag anzeigen
    Wissen Sie, was ein Paradebeispiel für "Tunnelblick" ('im übertragenen Sinne die Unfähigkeit oder Unwilligkeit, Dinge wahrzunehmen, die außerhalb dessen liegen, wofür sich der Betroffene aktiv interessiert – 'Scheuklappen'") ist: Ihr Insistieren darauf, ....... u.sw. .
    Wenn ihnen ihre Scheinargumente ausgehen, dann fangen sie an zu lamentieren. Außer hole Versprechen auf die Zukunft können sie und ihre Freunden der Atomlobby doch wie immer nichts bieten. Die friedliche Kernfusion wird nach Meinung seriöser Wissenschaftler wahrscheinlich auch im Museum für gescheiterten Größenwahn landen.

    Zur Lösung unseres aktuellen Energieversorgungs- und Klimaproblems käme die Kernfusion auf jeden Fall zu spät Vielmehr behindert sie die Forschung für EE und ihren Ausbau, denn bis 2055 werden allein die Forschugnskosten für ITER auf 100 Mrd. Euro geklettert sein, Geld das weit sinnvoller für den Ausbau der EE eingesetzt wäre.

    Es liegt aber nahe, dass es bei der Kernfusion primär gar nicht um die Energieversorgung geht, sondern um ein getarntes und mit öffentlichen Geldern finanziertes Forschungsprojekt für die Atomwaffenindustrie. ITER wurde 1985 von Ronald Reagan und Gorbatschow ins Leben gerufen. Offensichtlich ist es wohl kein Zufall dass mit den USA, Russland, EU, China, Indien nur Atomwaffennationen und mit Japan und Südkorea Schützlinge der USA, Partner des ITER-Projektes sind. Kanada ist bereits ausgestiegen.

    Mit einem Fusionsreaktor lässt sich zunächst einmal durch geringfügige Modifikation hervorragend Plutonium produzieren. Darüber hinaus liefert die Kernfusionsforschung auch wertvolle Erkenntnisse zur Herstellung noch wirkungsvollerer Kernwaffen. Mit nur wenigen Gramm Tritium lässt sich die Sprengkraft von sog. Boosterbomben um das Zehnfache erhöhen. Die Kernfusionsforschung kann wertvolle Erkenntnisse über die Wirkung von Tritium liefern. Das ist aber noch nicht alles.
    So experimentieren die USA und Frankreich gerade damit herum, die Wasserstoffbombe durch Lasertechnik zu zünden, rein zufällig arbeitet ITER auch an dem Problem.
    Mit dieser Technik lassen sich ohne großen Aufwand Mini-Nukes, also kleine Wasserstoffbomben konstruieren, was letztlich die Herstellung und damit auch die Verbreitung von Kernwaffentechnologie immer leichter macht. Ich denke darauf können und sollten wir wohl alle verzichten.

    http://www.kotting-uhl.de/cms/defaul...kernfusion.pdf
  2. #271

    ...

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Mit einem Fusionsreaktor lässt sich zunächst einmal durch geringfügige Modifikation hervorragend Plutonium produzieren.
    Das kann man viel einfacher.

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Darüber hinaus liefert die Kernfusionsforschung auch wertvolle Erkenntnisse zur Herstellung noch wirkungsvollerer Kernwaffen.
    Noch wirkungsvoller als die 55 Megatonnen der Царь Bombe? Militärisch völlig uninteressant.

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Mit dieser Technik lassen sich ohne großen Aufwand Mini-Nukes, also kleine Wasserstoffbomben konstruieren, was letztlich die Herstellung und damit auch die Verbreitung von Kernwaffentechnologie immer leichter macht. Ich denke darauf können und sollten wir wohl alle verzichten.
    Ahja. Ohne großen Aufwand und "Mini". Etwa so einfach und handlich?
    "Auf einer Fläche von 20.000 m² wurden 192 Hochleistungslaser installiert, deren Strahlen in einer kugelförmigen Reaktionskammer von 10 Metern Durchmesser zusammenlaufen." (Wiki)
  3. #272

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Es liegt aber nahe, dass es bei der Kernfusion primär gar nicht um die Energieversorgung geht, sondern um ein getarntes und mit öffentlichen Geldern finanziertes Forschungsprojekt für die Atomwaffenindustrie. ITER wurde 1985 von Ronald Reagan und Gorbatschow ins Leben gerufen. Offensichtlich ist es wohl kein Zufall dass mit den USA, Russland, EU, China, Indien nur Atomwaffennationen und mit Japan und Südkorea Schützlinge der USA, Partner des ITER-Projektes sind. Kanada ist bereits ausgestiegen.

    Mit einem Fusionsreaktor lässt sich zunächst einmal durch geringfügige Modifikation......
    natuerlich ist es kein zufall dass viele atomwaffenstaaten an dem projekt mitwirken. denn die haben schliesslich das knowhow dazu. so einen fusionsreaktor kann nunmal nicht jeder bauen. davon abgesehen sind von den 27 eustaaten nur 2 kernwaffenstaaten, was sie aber anscheinend nicht davon abhaelt die ganye eu als kernwaffenstaat zu zaehlen.
    auch witzig finde ich die vorstellung, dass alle kernwaffenstaaten gemeinsam an neuen waffen forschen, und die ergebnisse auch noch veroeffentlicht werden.

    man kann zwar mit fusionsreaktoren plutonium produzieren, es gibt aber andere protonenquellen, die das noch einfacher koennen. machen sie sich mal keine sorge, den usa geht das plutonium schon nicht aus.

    die zuendung von kernfusionen wird auch an vielen anderen standorten erforscht und ist auch nicht der hauptfocus von iter. der besteht darin, die fusion zu kontrollieren, woran das militaer hingegen kein interesse hat.
  4. #273

    halblang!

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Schön, und demnächst stecken wir 16Mrd in die Erforschung ob Warp-Antrieb vllt. doch möglich ist?!
    Oder in die Erforschung ob man die latente Energie des Vakuum nutzen kann?

    Wir haben nicht unendlich Ressourcen. Wir sollten nur nach Sternen greifen, die wir auch erreichen können.
    Wenn es Rechnungen gibt, die zeigen, dass es unmöglich ist, wie ich es für die Fusion verlinkt habe, dann sollte man das aufgeben, und sich den nächsten Stern suchen.
    Kernfusion funktioniert. Sie ist nicht gegen ein Naturgesetz. Ominöse Nullpunktsenergie nutzen zu wollen zeugt von falsch verstandener Quantenmechanik.

    Kernfusion ist tricky, aber nicht prinzipiell unmöglich.

    mfg
  5. #274

    kein Verzicht

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Sich als Gesellschaft abhängig von endlichen Energiequellen zu machen (Öl,Gas,Uran,Kohle) ist genauso irrsinnig.
    Wenn die EE es nicht schaffen unseren heutigen Energiebedarf zu decken (wovon auszugehen ist), dann muss man diesen eben durch Effiziensbestrebungen und Verzicht senken.
    Uran und Thorium halten lange genug bis zur Marktreife der Kernfusion - und wenn diese in 10 000 Jahren ist.

    mfg
  6. #275

    und:

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Kann man so sehen. Fette Unfaelle und weniger Tote als bei einem mittleren Zugunglueck.
    und: weniger Tote als bei Biogasanlagenunfällen.

    nunja...
  7. #276

    Atomenergie gehört der Waffenindustrie

    Zitat von Wel Beitrag anzeigen
    natuerlich ist es kein zufall dass viele atomwaffenstaaten an dem projekt mitwirken. denn die haben schliesslich das knowhow dazu. so einen fusionsreaktor kann nunmal nicht jeder bauen. davon abgesehen sind von den 27 eustaaten nur 2 kernwaffenstaaten, was sie aber anscheinend nicht davon abhaelt die ganye eu als kernwaffenstaat zu zaehlen.
    .

    Wieder jemand mit Realitätsscheuklappen. Ich hatte vorausgesetzt, sie wüssten dass die Wurzeln der Atomenergienutzung bei der Waffenindustrie liegen, die zunächst dringend Plutonium brauchte. Was lag näher als der Bevölkerung den unwirtschaftlichen Atomstrom aufzuschwatzen und die Atomkraftwerke aus den Staatskassen subventionieren zu lassen, schon bekommt man genug Plutonium zum Nulltarif als Nebenprodukt der Atomstromerzeugung.

    Inzwischen sind aber die Ansprüche der Waffenindustrie in Richtung Kernfusion gestiegen und warum sollte sie die sehr teure Forschung selber bezahlen, wenn sie wieder nach bewährtem Muster, diesmal unter dem Vorwand der Kernfusionsnutzung, fortschrittsgläubigen Narren die Milliardenkosten unterschieben kann. Wenn sich dann nach 50 und mehr Jahren und über 100 Milliarden sinnlos verbrannter Euros herausstellt, dass sich die Kernfusion doch nicht wirtschaftlich nutzen lässt, hat die Waffenindustrie schon ihren Honig gesaugt.

    Seit Jahrzehnten prognostiziert man die Fusionsenergienutzung für die „nächsten 40 Jahre“, so dass unter Wissenschaftlern bereits über die „Fusionskonstante“ gespottet wird.
    Wie naiv muss man eigentlich sein, angesichts dieser offensichtlichen Hinhaltetaktik bei ITER weiter an eine saubere Sache zu glauben, insbesondere wenn dabei auch noch die verrufene Atom- und Waffenindustrie gemeinsame Ziele verfolgen?

    Hoffentlich haben sie endlich verstanden warum Atomenergienutzer vorwiegend Atomwaffen besitzen, zumindest aber in der Waffentechnologie involviert sind? Europa steht unter dem Atomwaffenschutz der NATO, darum braucht hier nicht jedes Land eigene Atomwaffen, es reicht wenn sich mal wieder Deutschland überproportional an der ITER-Finanzierung beteiligt.
  8. #277

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    aber selbst die schwarzen D...köpfe treiben diesen eingeleiteten Unsinn weiter.
    Dazu haben sie sich selbst getrieben, mit dem voreiligem Ausstieg.
    Staaten, denen die Zukunft.....
    Aus Wikipedia zu Kernfusionsreaktoren:
    Die bei derartigen Großprojekten zu erwartenden Kostensteigerungen machen eine rein marktwirtschaftliche Finanzierung ohne staatliche Subventionierung unwahrscheinlich. Eine Analyse der Citibank wurde mit den Worten überschrieben: „New Nuclear - The Economics Say No“.
    Kernfusionsreaktor
  9. #278

    Zitat von mrotz Beitrag anzeigen
    Kernfusion funktioniert. Sie ist nicht gegen ein Naturgesetz.
    Wenn man die Tritium-Bruting-Rate nicht ausreichend hoch bekommt, dass 1.tens die Reaktoren sich selbst versorgen, udn 2.tens jedes Jahr ein Überschuss bleibt, um neue Reaktoren mit diesem Tritium ans Netz zu bringen, ist es eine Form von Unmöglichkeit, die einer Unmöglichkeit durch ein Naturgesetz faktisch in nichts nahesteht.

    Ob ich jetzt nicht aus eigener Kraft abheben und rumfliegen kann, weil ich als Mensch zu schwer bin, oder weil mir die richtigen Materialien für leichte Flughilfen fehlen, das nimmt sich in der Realität nichts.
  10. #279

    ...

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Wieder jemand mit Realitätsscheuklappen.
    Sie wollen es ja so. Nehmen Sie die Klappen doch einfach ab.

    Plutoniumproduktion gab es vor der Stromerzeugung aus Kernreaktoren da die Reaktoren anders aufgebaut sein müssen um effizient zu funktionieren. Der einzige Kraftwerkstyp der gut für beides geeignet ist ist der RBMK, der nur im Ostblock

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Ich hatte vorausgesetzt, sie wüssten dass die Wurzeln der Atomenergienutzung bei der Waffenindustrie liegen, die zunächst dringend Plutonium brauchte.
    Das mag in den USA so sein. In D wurde 1939 die Möglichkeit eines Kernreaktors zur friedlichen Nutzung von Hanle diskutiert.

    Außerdem sollten Sie sich mal die Militärbudgets ansehen. Die Forschungsausgaben sind da Peanuts dagegen.


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