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Energie-Überangebot: Rekordsommer bringt Strompreise in Schwanken

Das Extremwetter in Deutschland ist gut für die Solarindustrie - und teuer für Bürger, Unternehmen und klassische Energiekonzerne. Neue Daten zeigen, dass die geballte Sonnenkraft enorme Kosten verursacht, weil viel mehr Zuschüsse gezahlt werden müssen. Die Strompreise drohen unkalkulierbar zu werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...707534,00.html
  1. #1

    Solaranlagen sollten nur netzunabhängig gefördert werden.

    Das Netz als solches, ein Riesending, begünstigt die Großkonzerne
    und macht abhängig - und wenn es mal knallt, ist es auch besser,
    wenn jeder zumindest eine kleine Solaranlage hat,
    und vielleicht ein zusätzliches Windrädle - sowas läßt
    sich heutzutage durchaus bezahlen und amortisiert
    sich nach etwa 2 Jahren (so war es jedenfalls bei mir).
  2. #2

    Das Hauptproblem sind wie so oft nicht die Zuschüsse an sich, sondern die Art und Weise wie sie verteilt werden. Das geschieht nämlich wieder mal nach dem Gießkannenprinzip und das wiederum führt dazu, dass neben einigen durchaus sinnvollen Projekten leider auch eine ganz gewaltige Menge von Projekten gefördert werden, die schlicht sinnlos sind.

    Die Förderung von großen Solarkraftwerken kann z.B. an einigen Standorten in Deutschland schon Sinn machen. Wenn ich jedoch Projekte sehe wie die Errichtung von Solaranlagen auf Mensadächern in Norddeutschland, dann dreht sich mir der Magen um.

    Was man machen müsste wäre also nicht notwendigerweise die Förderung weiter zu kürzen, sondern die Förderung endlich an sinnvolle Vorgaben zu knüpfen und nicht einfach jedem, der sich ein Solarmodul aufs Dach klatscht dasselbe zu zahlen.
  3. #3

    jaja, tendenzielle Schreibe mal wieder...

    habe seit 2005 ne große PV-Anlage auf dem Dach. 2010 ist bislang das schlechteste Ertragsjahr. Der lange Winter und der durchwachsene Frühling sind Grund dafür.

    Verstehe nicht, wieso hier wieder Meinung gegen EEE gemacht wird.

    Gruß
  4. #4

    wsd

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Extremwetter in Deutschland ist gut für die Solarindustrie - und teuer für Bürger, Unternehmen und klassische Energiekonzerne. Neue Daten zeigen, dass die geballte Sonnenkraft enorme Kosten verursacht, weil viel mehr Zuschüsse gezahlt werden müssen. Die Strompreise drohen unkalkulierbar zu werden.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...707534,00.html
    Der SPON schreibt wieder für die Stromkonzerne.
    EON, ENBW, Vattenvall iund Co
    Die Strompreise sollen wieder mal steigen und die Solaranlagen sind schuld.
    Klar jammern die Stromerzeuger
    erzeugen sie ja mit billigem Atomstrom den keiner mehr so richtig braucht.
    Der Strompreis richtet sich doch an den Preisen der Strombörse und nicht am Solaranlagenbesitzer.
    Alles nur vorgeschobene Gründe für eine Erhöhung

    Noch weniger vom NETTO von dem schon wieder weniger BRUTTO
  5. #5

    Die Meinung

    Zitat von martinp Beitrag anzeigen
    habe seit 2005 ne große PV-Anlage auf dem Dach. 2010 ist bislang das schlechteste Ertragsjahr. Der lange Winter und der durchwachsene Frühling sind Grund dafür.

    Verstehe nicht, wieso hier wieder Meinung gegen EEE gemacht wird.

    Gruß
    wird gegen die ausufernde Foerderung gemacht d.h. gegen die Profiteure dieser Foerderung. Denn sie findet auf UNSEREM Ruecken statt. Wenn PV eine kWh zu 5 cent erzeugen koennte haetten wir alle kein Problem. Egal: freuen Sie sich solange Sie der Staat noch subventionieren kann. Irgendwann wird auch dieser "gravy train" in die Endstation einlaufen. Schade um das schoene Geld. Aber wir in Deutschland habens ja .... aber nicht mehr lange.
  6. #6

    Bio kills Economy

    Wieder das alte Spiel: Kosten verallgemeinern, Gewinne voll privatisiert!

    Wieso lassen wir uns Abzocke wie Solarstrom eigentlich gefallen? Die Anlagen gehören dem Volk, der Strom müsste eigentlich kostenlos sein!
  7. #7

    Ist doch Toll

    Atomkraftwerke abschalten und Solarförderung einstellen. Dann passt doch wieder alles :)
    Wer braucht jetzt bitte noch die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke? Fällt die Subvention von Solaranalgen weg, aber die Verpflichtung zur 100%igen Abnahme des Stroms bleibt, sind wir die alten und nicht mehr zeitgemäßen Atomkraftwerke, deren "billiger" Strom eh nur reine Augenwischerein ist, los und haben gleichzeitig billigen und umweltfreundlichen Strom. Die Strombörse sollte in dem Zuge gleich noch mit verboten werden.

    ABER...wer glaubt schon bitte daß sowas passiert? Wo sonst sollen sich unsere Politiker ihre Aufsichtsratsposten nach ihrer Amtszeit sichern, wenn nicht bei den großen Riesen der Branche. Fischer und Schröder machens vor, Merkel und Guido ziehen nach ^^
  8. #8

    Oh Mann

    >Neue Daten zeigen, dass die geballte Sonnenkraft enorme Kosten verursacht, >weil viel mehr Zuschüsse gezahlt werden müssen. Die Strompreise drohen >unkalkulierbar zu werden.

    Oh Mann, da ist wieder Milchmädchen als Redakteur tätig. Billig kommt oft teuer - sehen wir ja an der Kohle- und Atomenergieerzeugung.
  9. #9

    Logik

    Zitat von Juergen Wolfgang Beitrag anzeigen
    Der SPON schreibt wieder für die Stromkonzerne.
    EON, ENBW, Vattenvall iund Co
    Die Strompreise sollen wieder mal steigen und die.....
    Da spricht der Fachmann! Billigen Strom braucht keiner, nur teuren Strom!
    Billiger Strom wird durch Teuren und zudem unkonstantem ersetzt,
    und das hat natürlich keine Auswirkungen auf den Preis!
    Wo lernt man so was?








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