Energie aus dem Haus: Schöner wohnen im Kraftwerk

Der Großteil des Strom- und Wärmeverbrauchs geht für das Wohnen drauf. Dabei gibt es längst Häuser, die mit Mini-Kraftwerken ausgestattet sind - und mehr Energie produzieren, als sie schlucken. Die Bewohner machen damit sogar Gewinn.

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  1. #1

    Schön, schön, wir zahlen aus der eigenen Tasche und freuen uns

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Großteil des Strom- und Wärmeverbrauchs geht für das Wohnen drauf. Dabei gibt es längst Häuser, die mit Mini-Kraftwerken ausgestattet sind - und mehr Energie produzieren, als sie schlucken. Die Bewohner machen damit sogar Gewinn.*

    Energie aus dem Haus: Schöner*wohnen*im Kraftwerk - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    unbestritten eine tolle Lösung, Super Technik, sparsam
    Strich drunter-----------------
    10% Mehrkosten sinds aber nur in Freiburg in Ecken mit teuren Immobilien.

    In Berlin macht das über 30% aus, weil hier Boden und das meiste am Bau billiger ist. Die Spartechnik leider nicht.
    (Mal abgesehen vom Sonnenstand)

    Dann freut sich Herr XYZ über die Einspeisungszuschüsse. TOLL. Die zahlt er via Steuern auch selbst und andere Seteuerzahler mit.
    Also einfach nur linke Tasche rechte Tasche. Das Solarenergie die teuerste und wenig effektive in unserer Region ist, die sich nur über die Forderung am Leben erhält, sollte man wohl mal sagen dürfen.

    Wie gesagt, ich spare auch wo ich kann, aber Renditerechnungen für Solaranlagen, die über 20 jahre gehen und das 29 jährige Vertrauen in die Politik erfordern, zzgl. 20 Jahre Vertrauen in den Wirkungsgrad.
    Also das ist mir zu viel auf Sand gebaut.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Großteil des Strom- und Wärmeverbrauchs geht für das Wohnen drauf. Dabei gibt es längst Häuser, die mit Mini-Kraftwerken ausgestattet sind - und mehr Energie produzieren, als sie schlucken. Die Bewohner machen damit sogar Gewinn.*

    Energie aus dem Haus: Schöner*wohnen*im Kraftwerk - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Geheizt wird "fast" nie...
    Was "fast nie" genau heißt, wird nicht näher erläutert.

    Fenster öffnen ist nicht möglich
    Die Ökos verdonnern jetzt die Leute zu einem Leben in der zwangsbelüfteten Thermosflasche. Eine beschissene Windel bleibt noch Stunden "ruchbar"...

    Mehr Energie produzieren als sei schlucken...

    Aber zeitversetzt, so dass der Netzanschluss an die bösen Kohle- und Atomkraftwerke ein Muss bleibt; schöngerechnet wird das dann durch die PV- Zufallsstromeinspeisung in den Sommermonaten.

    Deutschland wird Grün!
  3. #3

    Batteriespeicher

    "Um die Unabhängigkeit in der privaten Energieversorgung voran zu treiben, setzen einige Bauplaner auf Speicherbatterien. Doch im Bereich Einfamilienhäuser ist die Speichertechnik noch jung - und daher teuer"

    Von wegen - Batterien werden jedes Jahr zu zig-Millionen hergestellt, oder hat die Redakteurin keine im Auto? Die Kostendegressionspotentiale sind hier ausgereizt.

    Aber immerhin wäre das der richtige Weg: der Herr produziert seinen Strom mit Photovoltaik und speichert ihn auch - und erhält dafür keine Umlagevergütung vom Netzbetreiber. Dann wüsste der Herr endlich auch, was diese Dienstleistung wirklich kostet.
  4. #4

    Zitat von Artikel
    Den Strom speist er in das Netz des öffentlichen Versorgers ein, denn umweltfreundlich erzeugte Energie aus dem Leitungsnetz zu beziehen, kostet ihn weniger, als ihm der Anbieter für den Sonnenstrom zahlen muss.
    Er bekommt also praktisch auch den Strom vergütet (wenn auch nur die Differenz zum Marktpreis), den er nicht einspeist, weil er ihn sofort selbst verbraucht.

    Sehr sozial.

    Bezahlen müssen das diejenigen, die sich keine Anlage leisten können oder als Mieter gar nicht die Möglichkeit haben.

    Das ist auch eine Form der Umverteilung von unten nach oben, aber wegen dem Label 'Öko' politisch korrekt...
  5. #5

    Rechnet man die ganzen Subventionen und Fördermassnahmen heraus ist von Gewinn keine Rede mehr.

    Würde man dann auch noch die staatlich verursachen Aufschläge auf konventionelle Energieträger herausrechnen sähe die Bilanz noch schlechter aus.

    Das ganze ist schlicht ökonomischer Selbstbetrug.
  6. #6

    Falsch zitieren ist ja in ...

    [QUOTE=einbelgier;9316324]Geheizt wird "fast" nie...
    Was "fast nie" genau heißt, wird nicht näher erläutert.[QUOTE]

    Einfach mal lesen: "nur an komplett dunklen Tagen müsse er die Heizung aufdrehen."

    [QUOTE=einbelgier;9316324]
    Fenster öffnen ist nicht möglich
    [QUOTE]

    Das steht da nicht im Artikel. Da steht: "Um im Winter den maximalen Heizeffekt zu erzielen, müssen die Fenster allerdings stets geschlossen sein." Öffnen kann man die wie jedes andere Fenster auch. Nur muß man dann die verlorengegangene Wärme durch heizen ersetzen.

    [QUOTE=einbelgier;9316324]
    Die Ökos verdonnern jetzt die Leute zu einem Leben in der zwangsbelüfteten Thermosflasche. Eine beschissene Windel bleibt noch Stunden "ruchbar"...[QUOTE]

    Sie sollten die Marke wechseln, die Windeln meiner Kinder waren immer nur vollgeschissen.
    Gerade auf Grund der Zwangslüftung sind solche und andere unangenehme Gerpüche erheblich schneller draußen, sie können sich nämlich auch viel schlechter "festsetzen". Zugegeben, ich spreche von einem kontinuierlichen Luftaustausch (nein, es zieht nicht und man hört es auch nachts nicht.) und nicht einem mit 90 Sekunden Intervall.
  7. #7

    Jaja,die Hobbylobby

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Rechnet man die ganzen Subventionen und Fördermassnahmen heraus ist von Gewinn keine Rede mehr.

    Würde man dann auch noch die staatlich verursachen Aufschläge auf konventionelle Energieträger herausrechnen sähe die Bilanz noch schlechter aus.

    Das ganze ist schlicht ökonomischer Selbstbetrug.
    Rechnet man die externen Kosten für konventionelle Kraftwerke mit dazu ,die ja auch die Allgemeinheit ertragen muss,haben wir locker eine ausgeglichene Bilanz,insofern ist Dein Einwand nur ne Neiddebatte und entbehrt einer Grundlage.
  8. #8

    [QUOTE=michaelXXLF;9316442]Geheizt wird "fast" nie...
    Was "fast nie" genau heißt, wird nicht näher erläutert.

    Einfach mal lesen: "nur an komplett dunklen Tagen müsse er die Heizung aufdrehen."
    kWh/anno interessiert mich.

    [QUOTE=michaelXXLF;9316442]

    Fenster öffnen ist nicht möglich

    Das steht da nicht im Artikel. Da steht: "Um im Winter den maximalen Heizeffekt zu erzielen, müssen die Fenster allerdings stets geschlossen sein." Öffnen kann man die wie jedes andere Fenster auch. Nur muß man dann die verlorengegangene Wärme durch heizen ersetzen.
    Wobei wir dann wieder beim "normalen" wohnen sind...
    Zitat von michaelXXLF Beitrag anzeigen

    Die Ökos verdonnern jetzt die Leute zu einem Leben in der zwangsbelüfteten Thermosflasche. Eine beschissene Windel bleibt noch Stunden "ruchbar"...

    Sie sollten die Marke wechseln, die Windeln meiner Kinder waren immer nur vollgeschissen.
    Gerade auf Grund der Zwangslüftung sind solche und andere unangenehme Gerpüche erheblich schneller draußen, sie können sich nämlich auch viel schlechter "festsetzen". Zugegeben, ich spreche von einem kontinuierlichen Luftaustausch (nein, es zieht nicht und man hört es auch nachts nicht.) und nicht einem mit 90 Sekunden Intervall.
    Meiner Nase vertraue ich mehr als allen Werbesprüchen.
  9. #9

    Hmm

    Schön wäre, wenn der Staat endlich jegliche Ökosubventionen abschaffen würde. Dazu Steuern auf fossile Energieträger streichen und die Atomkraftwerke wieder hochfahren. Mal sehen ob dieses "Wohlfühlaus" dann immer noch so zum wohlfühlen ist, wenn man die Kosten mit anderen Häusern vergleicht.

    Ist eigentlich schon irgendjemandem aufgefallen, dass sich komischerweise nicht alle Bürger in Deutschland ein neues Haus leisten können??? Vielleicht sollte man die Gehälter von Leuten mit Ökohäusern so stark verringern und umverteilen, dass sich auch andere Menschen solche Häuser leisten können? Das wäre doch mal sozial.