Energie aus dem Haus: Schöner wohnen im Kraftwerk

Der Großteil des Strom- und Wärmeverbrauchs geht für das Wohnen drauf. Dabei gibt es längst Häuser, die mit Mini-Kraftwerken ausgestattet sind - und mehr Energie produzieren, als sie schlucken. Die Bewohner machen damit sogar Gewinn.

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  1. #240

    Wie bitte?

    Zitat von rums.feld Beitrag anzeigen
    Es sind ganz überwiegend Lehrer, Beamte und weitere staatlich alimentierte Transfergeldempfänger die sich mittels EE-Vergütung auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung bereichern.
    Was ist denn für Sie eine Arbeit? Muss man dabei schwitzen und darf nicht denken?
  2. #241

    Zitat von Trevis Beitrag anzeigen
    1. Sind es keine staatlichen Subventionen, sondern nur ein Umlageverfahren - Feinheiten, gell
    Es geht um staatliche Fördermassnahmen.

    Zitat von Trevis Beitrag anzeigen
    2. Ab Januar gibt es für PV-Strom nur noch max. 24,5 Cent / kWh. Für größere Anlagen ist die Netzparität schon erreicht.
    Nein ist sie nicht, denn die Zwangsabnahme bleibt trotzdem und auch Vergütung die des Eigenverbrauchs.

    Zitat von Trevis Beitrag anzeigen
    Am meisten wird Elektroenergie am Mittag gebraucht - dann, wenn eine PV-Anlage am meisten einspeist, gell.
    Es gint aber zwei lastspitzen pro Tag, nicht nur die am Mittag.
  3. #242

    Das ist

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Das Problem ist dass viele kleine BHK in Summe höhere Betriebs- und Wartungskosten haben als ewigen Grosskraftwerke. Hinzu kommt dass je schwankender das Lastprofil eines BHK ist, desto kürzer ist die Lebensdauer.
    das Problem nicht, da das grosse BHK erheblich
    geringere Betriebs- und Wartungskosten hat als in Summe die vielen kleinen Hausheizungen. Daher die minimalen Kosten der Verbraucher im Gegensatz zu den vergleichbaren konventionellen Heizungsanlagen.
    Hinzu kommt, dass die Lebensdauer eines BHKW die einer Hausheizung um ein Vielfaches übertrifft.
  4. #243

    Licht und Schatten

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Das Problem ist dass viele kleine BHK in Summe höhere Betriebs- und Wartungskosten haben als ewigen Grosskraftwerke. Hinzu kommt dass je schwankender das Lastprofil eines BHK ist, desto kürzer ist die Lebensdauer.
    Ja, natürlich haben BHKWs Nachteile. Aber hinterfragen Sie diese. Die höheren Kosten entstehen nicht durch Rohstoffeinsatz, sondern durch manuelle Arbeit. Wir haben Millionen Arbeitslose, da lohnt es, Blockheizkraftwerke zu bauen anstatt Öl, Gas. und Kohle zu importieren. Der Gesamtwirkungsgrad ist erheblich höher als bei Kohlekraftwerken ohne Fernwärmeanbindung.

    Außerdem kann die Wärme bei dezentraler hHerstellung im Haushalt besser genutzt werden. Idealwäre es für den Motor natürlich 24 Stunden unter gleichen Betriebsparametern betrieben zu werden, aber vergleichen Sie Fahrzeugantriebe mit Blockheizkraftwerken. Und Automotoren halten problemlos 5000 h, darum sind 50.000 h Lebensdauer im stationären Betrieb ohne wirkliche Kaltstarts sehr realistisch.

    Ich bevorzuge immer noch den Einbau von Peltierelementen in die häusliche Wärmeerzeugung. Das ist die billigste Art und Weise, um zumindest einen Teil, ca. 2-10%, chemischen Energie wartungsfrei in elektrische zu wandeln.
  5. #244

    Das

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Mitnichten, denn an den physikalischen Tatsachen ändert sich nichts. Wir verzichen mit unserer Atomkraft- und CO2 Phobie auf Energiequellen mit der mit Abstand höchsten Energiedichte. Und nutzen statt dessen Quellen mit Ausnahme der Wasserkraft Quellen mit sehr niedriger Energiedichte. Das das sehr teuer wird ist die zwangsläufige Folge.

    Und das ist mit den EE mit Abstand am schlechtesten möglich.
    Das Problem ist dass ökonomisch technische Problemstellungen mit ideologischen Lösungen bearbeitet werden sollen. Das wird absehbar nichts.
    Wer Atomstrom substituieren will kann dies nur mit fossilen Brennstoffen tun. Wer das auch nicht will hat ein ernstes Problem.
    ist falsch. Das Problem ist, dass Euphemisten hingehen und im Interesse einiger Atomkraftbetreiber der Menschheit ein Energiesystem aufschwatzen wollen, dass nun nach über 50jährigem Betrieb nachgewiesen hat, dass es die dümmste , teuerste und gefährlichste Art der Stromerzeugung ist, die der Mensch sich je hat einfallen lassen( der SPIEGEL kolportierte dieses bereits 1977) .
    Nach 50 Jahren ist es mit allem Kapital und Gewalteinsatz nicht gelungen, den Anteil dieses Energieträgers am globalen Endenergieverbrauch auf über 2,8% zu treiben. Mit aller Propaganda und allen Schlagstöcken nicht.
    Wer Atomkraft substituiert, und das tun wir, kann dieses klimaneutral mit einem Aufwand von 0,7% des Weltsozialproduktes machen.
    Die turnusmäßigen Kernschmelzen und die Freisetzung der Radioaktivität haben damit ein Ende.
    Richtig ist allerdings, dass damit die Bombe noch nicht aus der Welt ist und dass wir an das Problem der Kohleverbrennung ranmüssen. Also tun wirs eben. Wir wissen dass es geht, wie es geht und dass die Probleme lösbar sind.
    Preiswerter als die Folgeschäden der Atomkraft wird es allemal.
    Dieses gesamte Elend für gerade gut 2% des Endenergieverbrauchs- die nächste Generation wird uns angesichts des Atommülls für unzurechnungsfähig erklären.
    Die haben Jahrtausende den Müll zu bezahlen nur damit ein paar Leute sich die Taschen vollstopfen konnen und den Hintern wärmten.
  6. #245

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Großteil des Strom- und Wärmeverbrauchs geht für das Wohnen drauf. Dabei gibt es längst Häuser, die mit Mini-Kraftwerken ausgestattet sind - und mehr Energie produzieren, als sie schlucken. Die Bewohner machen damit sogar Gewinn.

    Energie aus dem Haus: Schöner*wohnen*im Kraftwerk - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Viel Technik - viel Störquellen - teure Wartung - teure Anschaffung.
  7. #246

    Das ist

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Mitnichten, denn an den physikalischen Tatsachen ändert sich nichts. Wir verzichen mit unserer Atomkraft- und CO2 Phobie auf Energiequellen mit der mit Abstand höchsten Energiedichte. Und nutzen statt dessen Quellen mit Ausnahme der Wasserkraft Quellen mit sehr niedriger Energiedichte. Das das sehr teuer wird ist die zwangsläufige Folge.
    1. Hat weder CO2 noch Atomkraft irgendetwas mit Phobie zu tun
    2. Hat die Energiedichte nichts mit den Stromgestehungskosten zu tun

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Und das ist mit den EE mit Abstand am schlechtesten möglich.
    Das Problem ist dass ökonomisch technische Problemstellungen mit ideologischen Lösungen bearbeitet werden sollen. Das wird absehbar nichts.
    Wer Atomstrom substituieren will kann dies nur mit fossilen Brennstoffen tun. Wer das auch nicht will hat ein ernstes Problem.
    Falsche Behauptung - falsche Schlussfolgerung. Oder ist das eher EE-Phobie :-)
  8. #247

    Nur bedingt richtig

    Zitat von mopedheinz Beitrag anzeigen
    Viel Technik - viel Störquellen - teure Wartung - teure Anschaffung.
    Klar bedeuten viele BHKWs viel Wartung, aber das tun viele Gasthermen auch - ohne daß sie dabei Strom produzieren. Gasthermen sind auch nicht billig und wenn erstmal genug Klein-BHKWs gebeut werden, wird ihr Preis auch deutlich sinken. Möglicherweise verbauen wir bald billige Aggregate aus China, wie schon bei den Solarpanels.

    Richtig ist auch, daß der elektrische Wirkungsgrad von Großkraftwerken höher ist als von Kleinanlagen, aber dafür können letztere die Abwärme sinnvoll nutzen, während sie bei den Großkraftwerken auf der grünen Wiese "weggeworfen", also mit Kühltürmen verteilt wird.

    Fazit: Durch das Klein-BHKW Konzept würden wir die Gesamtenergieaubeute der eingesetzten Brennstoffe rund verdreifachen. Was soll daran falsch sein?
  9. #248

    .

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Nein, denn der Verbraucher erhält für die Mehrkosten keine Mehrleistung.
    Welche Mehrleistung bekommt man für die ständig steigenden Heizkosten wegen steigender Öl- und Gaspreise?
  10. #249

    ...

    Zitat von Trevis Beitrag anzeigen
    Jo Wasserkraft ist so ziemlich CO2-frei.
    CO2-arm, nicht frei. --> Schwindel.

    Zitat von Trevis Beitrag anzeigen
    Hm - österreichische Wasserkraft wird auch nicht mher CO2 verursachen.
    Fazit: Bis jetzt kein Schwindel zu entdecken
    aber auch keins sparen. Österreich ist Stromimporteur. Verkaufen die Wasserkraftstrom nach Deutschland importieren sie mehr konventionellen Strom. Es ist lediglich eine Umverteilung: den Wasserkraftstrom den wir hier verbrauchen verbrauchen die Österreicher nicht mehr.
    Der Umwelt hilft das nicht --> Schwindel.

    Zitat von Trevis Beitrag anzeigen
    Ein Kasten Bier für denjenigen, der in dem Geschreibsel tatsächlich einen Schwindel ausmachen kann!
    Duckstein oder Pilsner Urquell bitte.