Ole Reißmann Zehntausende Nachrichten stapeln sich im Posteingang - und jeden Tag kommen Hunderte dazu. Machen wir uns nichts vor: E-Mail ist eine Brückentechnologie. Für viele Zwecke gibt es schon jetzt geeignetere Mittel.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...844952,00.html
Und nichts davon hilft gegen die Nachrichtenflut, es ist nur schlechter zu sortieren!
immer wenn ein weg gefunden ist um risken zu beherrschen, naemlich gezielte kommunikation findet man es besser die risken zu maximieren. ich mag das nicht, es ist auch rechtlich keine frage, dass eine zugestellte mail zu loeschen in der verantwortung des empfaengers liegt...
Selber schuld, wer sich von der e-mail flut abhängig macht. Ist wie Hase und Igel. Der Nutzer ist wohl wer ?????
"..... schneller geht es mit Kurznachrichten". Was wäre das für eine schöne Welt, in der sich alles mit Kurznachrichten lösen ließe. Leider ist das Leben oft doch ziemlich kompliziert. Erst recht der Berufsalltag. Um Probleme seinen Partnern präzise darlegen zu können, kommt man um ausführliche Kommunikation nicht herum. Dafür sind Mails nicht schlecht geeignet.
Wer dafür zu faul ist, sollte sich überlegen, ob eine Würstchenbude oder eine Stelle als Wischkraft in einem Schnellrestaurant auf die Dauer nicht schonender für die Psyche ist als eine Stelle, bei der man nachdenken muß.
Ich habe inzwischen meine E-Mail-Adresse von meinen Visitenkarten entfernt. Das gute alte Telefon ist nun wieder die Hauptkommunikationsart zwischen meinen Kunden und mir. :)
... eine Werbebotschaft für Facebook? Es liest sich zumindest so! Wer seine Mail Adresse vernünftig nutzt und nicht für jeden "Müll" rausrückt hat mit Spam keine Probleme. Ich finde die "Botschaft" des Reißmann für völlig übertrieben.
Ich hab den Eindruck es entwickelt sich anders rum.
Wurde ich früher per StudiVZ angeschrieben, bekomme ich jetzt eine E-Mail. Soziale Netzwerke werden meines Empfindens nach immer weniger genutzt. Verliert sich ja eh alles nur in Belanglosigkeiten.
Auf Arbeit läuft eh das meiste über Mails - was bringt einem Yammer, wenn kein Schwein darauf liest? Bei EMails ist man sich immerhin sicher, dass es angekommen ist. Wenn man auf Nummer Sicher gehen möchte, dass der Absender es neben dem Empfangen auch liest, gibt man eine Lesebestätigung in Auftrag.
Und als ob die Cloud was gegen Versionskonflikte machen könnte. 2 Leute haben gleiche Datei offen, schreiben und speichern - der typische Arbeitskonflikt. Da hilft einem die Cloud genau so wenig wie ein SVN, GIT, Dropbox und wie es alles heißen mag.
Ich kann nur den Kopf schütteln. Seit wann sind E-Mails langsam? Sie gehen in wenigen Sekunden um den ganzen Erdball. Und dann noch Facebook- oder Twitter-Varianten als Ersatz vorzuschlagen, meine Güte. Richtig eingerichtet garantiert E-Mail die Privatsphäre, und man kann noch Dateien mitschicken. Facebook und Twitter sind das Gegenteil von Privatsphäre. Und was heisst "endlich keine Dateianhänge"? Was ist, wenn ich jemandem privat einen solchen zukommen lassen will? Für mich klingt der Artikel so, als wäre er aus der Feder eines Zwölfjährigen. E-Mail wird es noch lange geben.