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Ende des Steuerprivilegs: Reiche Ausländer verlassen Zürich
AFPExodus der Reichen: Nachdem die Schweiz eine pauschale Steuer für ausländische Millionäre abgeschafft hat, kehren viele Reiche der Stadt den Rücken. Nach Angaben der Steuerbehörde hat sich ihre Zahl halbiert.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...821851,00.html
- #1 16.03.2012 16:01 von
Kann sein, ist aber nur schwer überprüfbar.
Unabhängig davon, gibt die Steuerbehörde
keine Auskünfte in steuerlichen Fragen an Journalisten weiter.
Der Kommentator ist mit Sicherheit Schweizer ?, Deutsche
würden nämlich eher Finanzamt oder Finanzbehörde
schreiben, und nicht Steuerbehörde:-) - #2 16.03.2012 16:04 von
- #3 16.03.2012 16:25 von
Eigentlich haben die meisten Reichen eh schon lange nicht mehr in Zürich gewohnt.
Fragen Sie mal einen Schweizer aus dem Kanton Zug ... - #4 16.03.2012 16:26 von
Nein!
Schumi wohnt in Genf (oder zumindest am Genfer See), wo es die Pauschalbesteuerung noch gibt und Kampgard wohnt ebenfalls im Waadtland.
Überhaupt geht der Artikel gar nicht darauf ein, wie die Pauschalbesteuerung funktioniert.
Sie gilt nur für Ausländer, die in der Schweiz wohnen, aber nicht arbeiten.
Versteuert wird dann nicht das Einkommen, sondern ein x-faches der Wohnungsmiete.
Siehe wikipedia-Artikel. - #5 16.03.2012 16:32 von
Immer wieder lustig, wie sich die geifernden Sozialneider hier selbst disqualifizieren und zeigen, was sie antreibt und wie es um den Intellekt bestellt ist.
Denn wieso sollte z. B. Michael Schumacher das Land verlassen? Wer das gelesene auch versteht bekommt recht schnelle mit, dass Schumacher in keinem der Kantone lebt, die die Pauschalbesteuerung aufgehoben haben. - #6 16.03.2012 16:39 von
- #7 16.03.2012 16:41 von
Mit Schweizer Pass gibt es keine Pauschalsteuern;-)
Einige Ultra-Reichen verlieren schon das Pauschalsteuer Privileg, weil sie in der Zwischenzeit Schweizer wurden, und das sind einige pro Jahr die nicht mehr als Ausländer in der Statistik erscheinen.
Nun all die Reichen sind auch am teuersten Ort der Schweiz gegenüber Deutschland und der EU super privilegiert, zahlen Kleinigkeiten.
Was der Journalist vergass, Zürich hatte nur ein paaar Jahre eine Pauschalsteuer und die übrigen Pauschalsteuern in der Schweiz sind in der Revision und werden leicht angehoben auf Neu 7mal Wohnkosten die zu versteuern sind. Das heisst im Fall Schumacher der ein Anwesen im Wert von 120Mio CHF besitzt das nun 51Mio CHF Einkommen zu versteuern sind. Wer nicht von den Pauschlasteuern profitiert ist Herr Kamprad (IKEA), der reichste Schweizer, den der besitzt seit Jahrzehnten, wie auch seine Kinder, auch den Schweizer Pass.
Dafür zieht Roger Federer wegen den Kinder 5km über den See. vom Kanton Schwyz in den Kanton Zürich und zahlt Neu 20Mio Steuern das doppelte.
Und Herr Glasenberg zahlte 2011 in Rüschlikon ZH wiedermal bescheidene 247Mio CHF Steuern nachdem er schon mal 1997 ein Einkommen von 179Mio versteuerte. - #8 16.03.2012 16:51 von
tja, bleiben z.b. noch jersey, guernsy, isle of man, die kaimaninseln und die britischen jungferninseln für solche personengruppen. das schlimme daran ist, dass diese personen dieses "recht" als eine zwangsläufige entwicklung ansehen, welches es mit allen mitteln zum eigenen vorteil zu verteidigen gilt.
dabei ist die realität eine ganz andere: dieses system, dieser zustand, der solche steueroasen für steuerflüchtlinge überhaupt möglich machte, ist eine konstruktion, die auf dem gedanken der wirtschaftstheorie neoliberalismus (hayek) beruht.
es istkein gottgegebenes recht, es ist keine zwangsläufige entwicklung. die personen, welche genau das trotzdem glauben, verhalten sich natürlich nicht solidarisch, sondern verwechseln gier und eine übersteigerte ichbezogenheit mit rationalität.
richtig ins rollen kam diese denkschule ende der 70er (besonders gut zu beobachten am bsp. city of london). was wurde getan?
die damalige regierung senkte drastisch die kontrollen für die ansässigen banken und finanzinstitutionen. dies erlaubte den banken kredite ohne große nachfrage zu vergeben, auflagen für finanzdienstleister wurden zurückgefahren.
noch bedeutender war, dass banken eben die möglichkeiten bekamen, ihre transaktionen in steueroasen zu verlagern.
(wer sich mehr dafür interessiert, soll einfach mal nach dem "washingtoner konsens" suchen)
tja, und jetzt haben wir ein entartetes finanzsystem und einen haufen pappnasen, die steuerflucht u.a. als ihr gutes recht ansehen (rational), und durch nichtstun oder durch anlage in höchstriskante spekulative blasen mehr geld verdienen als die allermeisten personen, die durch ihre arbeit werte schaffen.
was ein tollhaus, schon fast wieder amüsant! - #9 16.03.2012 17:01 von
Genau. Man tauscht den Pass aus und das wars.
Ist aber weltweit so.
Nur der amerikanische Leibeigene zahlt seine
Steuern immer nach US-Vorgaben.
Besteht mit dem Land dann kein Doppelbesteuerungs-
abkommen, zahlt er sogar zweimal Steuern.
Macht ja auch Sinn, denn er nutzt ja die
Infrastruktur sienes des Gastlandes mit.
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