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Ende des Irak-Kriegs: Obama kündigt massive Hilfe für US-Wirtschaft an

Über 4400 tote US-Soldaten und mehr als eine Billion Dollar Kriegskosten: Mit dieser Bilanz hat Barack Obama den Kampfeinsatz im Irak offiziell beendet. Wichtigste Aufgabe sei es nun, die heimische Wirtschaft anzukurbeln, kündigte der Präsident in seiner Rede an die Nation an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...714996,00.html
  1. #10

    Die Richtige Richtung

    Es ist wirklich an der Zeit, dass die USA sich auf die Probleme im eigenen Land besinnen, denn die sind groß genug. Von daher stimmt die Richtungsvorgabe des Präsidenten.

    Wer Obama hier kritisiert, er tue nicht genug, der sollte sich erstmal fragen, was denn realpolitisch möglich ist und keine unrealistischen Maßstäbe anlegen.
  2. #11

    Hallo,

    Zitat von floriankurz Beitrag anzeigen
    Glückwunsch!

    Bei diesem Foto sieht man förmlich die Fäden, an denen diese Marionette hängt.
    Und wie immer ....
    lesen Sie mal nach in dem Buch "Unser Jahrhundert". Schmidt/Stern, wer in den USA u.a. die Fäden zieht.
  3. #12

    Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei

    "Amerika war willens, die Last zur Förderung von Freiheit und Menschenwürde im Ausland zu tragen" sagt Obama und gedenkt 4.400 gefallener amerikanischer Soldaten, 34.000 amerikanischer Verwundeter und einer Billion US-Dollar.
    Das macht 227.273 Dollar pro gefallenen Soldaten. Nimmt man die Verwundeten dazu, verbessert sich die Quote auf nur noch 26.042 Dollar. Berücksichtigt man allerdings die Opfer auf irakischer Seite von mutmaßlich über 1.000.000 Menschen, läßt sich die "Last zur Förderung von Freiheit und Menschenwürde" wesentlich besser verteilen, und man kommt nur noch auf 963 Dollar pro Kollateralschaden. "Unser Kampfeinsatz ist beendet, nicht jedoch unsere Verpflichtung für die Zukunft des Iraks". Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Nochmal zu Erinnerung:
    Der Irak hatte zu Beginn der Befreiungs- und Demokratisierungsmission 2003 keine Massenvernichtungswaffen und keine Verbindung zu den Anschlägen am 11. September.
    Das ganze Desaster dank der Vaterlandsliebe, der Sicherheit Amerikas und der Unterstützung der Truppen des guten, alten Dabbelju.

    Wirklich?

    Ist nicht eher genau das Gegenteil richtig? Ergänzt um ein paar undurchsichtige wirtschaftliche und geheimdienstliche Interessen?
    Vielleicht meint Obama das, wenn er sagt, er sei mit Bush hinsichtlich des Krieges im Irak nicht einer Meinung gewesen?
    "Das irakische Volk hat jetzt die Verantwortung für die Sicherheit seines Landes".
    Darauf einen Asbach-Uralt.
    Mir wird schlecht.
  4. #13

    Ein neuer Krieg muss her!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Über 4400 tote US-Soldaten und mehr als eine Billion Dollar Kriegskosten: Mit dieser Bilanz hat Barack Obama den Kampfeinsatz im Irak offiziell beendet. Wichtigste Aufgabe sei es nun, die heimische Wirtschaft anzukurbeln, kündigte der Präsident in seiner Rede an die Nation an.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...714996,00.html
    Von den USA lernen heisst Kriege verlieren lernen. Seit WK2 haben die Vereinigten Staaten keinen Krieg mehr gewonnen. Da "Krieg verlieren" in den Köpfen immer noch mit "der Feind besetzt das Land" verankert ist, wurde man sich in der Öffentlichkeit dieser Tatsache nie bewusst - und an die grosse Glocke gehängt hat man dies natürlich auch nicht. Der Vorteil dieser Politik liegt darin, dass man Kriege verlieren kann, ohne dass das eigene - wehrpflichtfreie - Volk dies merkt. Da die amerikanische Wirtschaft den Weltmärkten ausser Waffen made in USA nichts mehr zu bieten hat, wird die Hilfe zwangsläufig in die Rüstungsindustrie fliessen, mit den bereits bekannten Folgen. Das ist keine Kritik an den USA sondern eine Beschreibung der Tatsachen.
  5. #14

    jaja

    Und was bedeutet das ....... der Staat nimmt weitere Schulden auf, wahrscheinlich bei der FED die dieses Geld vorher noch drucken muss . Und die Moral von der Geschicht ....... alle angloamerikanischen Ratingagenturen werden den USa weiterhin das Topranking zusprechen, alles andere wäre ja schliesslich unamerikanisch , und Staaten die sich selbst Schuldenbremsen verordnen und sparen werden herabgestuft

    Glaubt denn eigentlich irgendwer das die USa jemals ihre Schulden begleichen werden ? Eher treiben es die bis zum Dollarcrash , reformieren die Währung und die Schuldner sowie diejenigen mit Rücklagen werden ihr hab und gut verlieren
  6. #15

    2wk

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    Von den USA lernen heisst Kriege verlieren lernen. Seit WK2 haben die Vereinigten Staaten keinen Krieg mehr gewonnen.
    Gewonnen haben DIE USA den 2WK auch nicht. Sie waren bei den Siegermächten , mehr aber auch nicht.
    Ohne Russland wäre es nie zu diesem Sieg gekommen ..... nicht das dies wünschenswert wäre ,keinesfalls, aber D-Day wäre in einem Desaster für die USA geendet wenn nur die deutschen Soldaten, welche bei der Schlacht um Berlin gefallen sind , in der Normandie stationiert gewesen wären.
    Und diese stellten nur einen geringen Teil der Truppen welche auf dem Russlandfeldzug verheizt wurden.

    Wenn sich jemand als Sieger des 2WK fühlen darf, dann Russland denn ohne deren exorbitanten Blutzoll wäre es nie zu einem allierten Sieg gekommen.
    Ohne den Angriff auf Russland würden wir heute ziemlich sicher noch im 3ten Reich leben.

    Im Nachinein war es selbstverständlich besser so wie es tatsächlich gekommen ist.
  7. #16

    land of the free .. ?

    Zitat von aquakonsul Beitrag anzeigen

    Nochmal zu Erinnerung:
    Der Irak hatte zu Beginn der Befreiungs- und Demokratisierungsmission 2003 keine Massenvernichtungswaffen und keine Verbindung zu den Anschlägen am 11. September.
    Das ganze Desaster dank der Vaterlandsliebe, der Sicherheit Amerikas und der Unterstützung der Truppen des guten, alten Dabbelju.
    Ich war lange ein großer Fan von Amerika und begeisterte mich für das Land, die Leute, die freiheitliche Einstellung.
    Dann kam Dabbelju wurde Präsident und beantragte einen Reisepass (!?).
    Die Bush-Sippe hat ihr Geld mit Öl gemacht, viele Saudis als Geschäftspartner (und u.a. nach dem 11.September alle saudischen Jets aus den USA fliegen lassen). Dann hat man sich den Erzfeind der Familie vorgeknöpft . mit gefakten Fakten. Hintergrund war m.M. aber eher die Furcht, Saddam könne sein Öl nicht mehr in Dollar verkaufen wollen.

    So hat man krampfhaft den Glauben an die Weltwährung aufrecht erhalten.
    Jetzt ist der Glauben dahin, das Land pleite, die Wirtschaft (mit 8 % Produktionsanteil) kaputt und in den Händen der Wall-Street und Oligopolisten. Freiheit und Nimbus haben gelitten.

    Ich wünsche Obama viiieeel Glück.
    Aber die prosperierende Zukunft wurde womöglich schon verspielt.
  8. #17

    Das Geld ist weg - egal wie viel

    Zitat von goodand Beitrag anzeigen
    Mag sein, dass der SPON manchmal schlampig recherchiert, aber wenn man mit dem Finger auf andere zeigt, dann sollte man schon vorsichtig sein.
    Der .....
    Der SPON ist immer Alliiertenfreundlich und wenn die verlorenen Betraege unterschaetzt werden, hilft das den biederen Deutschen einen besseren Eindruck zu gewinnen.
    Der BBC Reporter Sykes fragte vor einer halben Stunde auf BBC TV: Warum werden die toten Irakis nicht erwaehnt? 100000, 200000, 300000 oder sogar mehr.
  9. #18

    Oel Abhaengigkeit der USA

    Zitat von Frank Wagner Beitrag anzeigen
    hört der Artikel da auf, wo es interessant wird.
    Er ist doch sicher auf die Fragen eingegangen wo das Geld für die Projekte her kommen soll und wie genau die USA das Ziel erreichen wollen, sich von ausländischem Öl unabhängig zu machen.
    Ich halte das für schlichtweg unmöglich..auch für uns, aber zumindest den Weg dort hin für extrem wichtig.
    Die USA haben grosse Oelreserven. Weil der Oel Preis nicht zu hoch war und Oel im Ueberfluss zur Verfuegung stand und steht, haben die USA ihre eigenen Reserven bisher nicht angetastet. Das kann sich aber sehr schnell aendern.
    Die Oel Lieferungen in die USA kommen aus Canada, Mexico und Venezuela - alles sichere Lieferlaender.
  10. #19

    Naja

    Zitat von phantom62 Beitrag anzeigen
    ...kann man Obama nur wünschen auf seinem Weg für ein umweltfreundlicheres, sozialeres und toleranteres Amerika.

    Nur leider scheint ein Großteil der .....!
    Vieleicht spielen die 47 Mio. Amerikaner die immer noch nicht krankenversichert sind (war unlängst hier im Spiegel zu lesen, in einem Artikel ein bisserl verteckt) obwohl doch Obama da was versprochen hatte eine kleine Rolle .....
    Und in Punkto Schuldenmachen ist Obama mindestens genausogut wie seine Vorgänger, auch Obama muß sich bei seinen Sponsoren aus der Finanzwirtschaft bedanken.


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