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Ende der Drogeriekette: Schlecker-XL-Filialen sollen an Ihr Platz gehen

dapdDie Aufteilung des Schlecker-Nachlasses beginnt. Die Tochterfirma Ihr Platz will die XL-Filialen der insolventen Drogeriekette übernehmen. Den Kindern von Firmengründer Anton Schlecker drohen offenbar Millionenverluste.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836614,00.html
  1. #1

    ästhetisch

    es ist eine katastrophe für die Mitarbeiter, und für manche ländliche Gebiete versorgungstechnisch ein echtes Problem. Außerdem ist es jedoch für ganz Deutschland ein ästethischer Quantensprung, diese gauenhaft häßlichen Shops nicht mehr im Stadt- und Landschaftsbild sehen zu müssen. Und solche Veränderungen sind sehr selten!
  2. #2

    Lachnummer

    Zitat:
    "Die Zukunft der mehr als 13.000 Schlecker-Beschäftigten sorgt weiterhin für Diskussionen. Der Sozialflügel der CDU forderte am Samstag eine Transfergesellschaft für die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter. Handeln müsse Baden-Württembergs grün-rote Landesregierung, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Christian Bäumler. Das Land sei in der Verantwortung, weil sich hier der Sitz des vor der Zerschlagung stehenden Unternehmens befindet. "Die Politik darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen und der Bundesagentur für Arbeit den Schwarzen Peter zuschieben."

    Herr Bäumler sollte sich da mal hübsch an Herr Rösner und Herrn Lindner wenden und nicht an die grün-rote Landesregierung.
    Ist der gute Mann denn soooo vergesslich???
  3. #3

    Die arme Familie Schlecker.

    Ich weiß nicht was das soll, daß die Familie Schlecker in den Berichten fast nicht kritisiert wird für die Situation in der jetzt die Firma steckt? Wer hat dies denn hauptsächlich zu verantworten, doch wohl Herr Anton Schlecker mit seinem dubiosen Firmengeflecht, wo er anscheinend selber nicht mehr durchgeblickt hat! Wenn hier jemand zu bedauern ist, so sind das die Mitarbeiter, die jetzt auf der Strasse stehen. Die Familie Schlecker hat "nur" eins zu verkraften, das kaputte Lebenswerk. Da werden die Milli-öchen schon ein wenig hinwegtrösten.
  4. #4

    Nach Ihrer Ansicht

    Zitat von Medianet Beitrag anzeigen
    Zitat:
    "Die Zukunft der mehr als 13.000 Schlecker-Beschäftigten sorgt weiterhin für Diskussionen. Der Sozialflügel der CDU forderte am Samstag eine Transfergesellschaft für die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter. Handeln müsse Baden-Württembergs grün-rote Landesregierung, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Christian Bäumler. Das Land sei in der Verantwortung, weil sich hier der Sitz des vor der Zerschlagung stehenden Unternehmens befindet. "Die Politik darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen und der Bundesagentur für Arbeit den Schwarzen Peter zuschieben."

    Herr Bäumler sollte sich da mal hübsch an Herr Rösner und Herrn Lindner wenden und nicht an die grün-rote Landesregierung.
    Ist der gute Mann denn soooo vergesslich???
    hätten sich Rösler und Lindner wohl so großspurig wie einst Gas-Geerd bei Holzmann hinstellen sollen. Wie diese Rettung letztlich ausgegangen ist haben Sie wohl vergessen.
  5. #5

    Schlecht gewählte Überschrift, lieber SPON!

    Da ich von der Firma "Ihr Platz" noch nie was gehört hatte, musste ich mich bis zum dritten Satz des Artikels vorkämpfen um zu verstehen was gemeint ist.
    Wenn die Spiegel-Praktikanten es schaffen, Anführungszeichen bei der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zu setzen, dann sollte das doch auch mit "Ihr Platz" funktionieren oder?
  6. #6

    Nicht automatisch, lieber berlinx2011!
    Kommt ganz darauf an, was danach kommt. Wenn es nach der Schlecker-Zeit wirklich besser wird, müsste man der FDP ja richtig dankbar sein. Dann wäre den Liberalen ein unbeabsichtigter Beitrag zur Dorfverschönerung gelungen ;-)
  7. #7

    Schlecker und seine Kinder

    Im Gegensatz zu den rechtlosen Mitarbeiterinnen dürften die Schleckers in Millionen schwelgen und so viel Geld auf die Seite geschafft haben, daß sie ein sorgenfreies Leben führen können. Es muss die Frage gestellt werden, wieviel Geld aus dem Unternehmen per Einbahnstrasse aus dem Unternehmen an die Familie in den 40 Jahren über-obligatorisch geflossen ist. Dieses Geld fehlte nämlich in der Firmenkasse als Eigenkapital oder für eine Absicherung der Mitarbeiter.....es ist ein Skandal, wenn hier so getan wird, als bliebe der Familie gerade soviel wie den Mitarbeiterinnen, haha, es ist unfassbar komisch, was die Medien so zum Besten geben. Ist aber längst so, daß es ohehin niemand mehr ernsthaft glaubt. Pech, zu lange gelogen und hinters Licht geführt.
  8. #8

    Selbst wenn "Ihr Platz" die Schlecker XL-Filialen übernimmt, löst das nicht das Problem der Rentabilität. Die Schlecker XL-Märkte sind zwar größer, schöner als die Konkurrenz oder besser gelegen als die alten Märkte sind sie nicht.
  9. #9

    Milliönchen

    Zitat von rolfseul Beitrag anzeigen
    Die Familie Schlecker hat "nur" eins zu verkraften, das kaputte Lebenswerk. Da werden die Milli-öchen schon ein wenig hinwegtrösten.
    Wer über Jahrzehnte Tausenden von Mitarbeitern einen Arbeitsplatz geboten hat, hat sich ein sorgenfreies Auskommen im Alter mehr als verdient.


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