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EnBW-Affäre: Morgan Stanley unterstellt Prüfern Inkompetenz

dapdErst schwieg Morgan Stanley lange zu den Vorwürfen in der EnBW-Affäre, nun greift die Investmentbank die Prüfer vom Landesrechnungshof an. Sie wirft ihnen Ahnungslosigkeit und Schlamperei vor.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-858212.html
  1. #1

    Ein Schlüsselsatz....

    "Bank verweist auf branchenübliches Gebahren"

    Dass 'branchenübliches Gebahren' die Finanzwelt
    seit 2007 an den Rand des Untergangs gebracht haben, die wohl einig Billionen € kosteten - die Bürger fast aller Länder dieser Welt - das übergehen diese eiskalten kriminellen locker!

    Und so ein Möchtegern-Mappus lässt sich - oder wollte es sogar! - von seinem Intimfreund Notheis
    von Stanley Morgan schön in die Bradouille führen!

    Zum Kotzen!
  2. #2

    Danke, Schwabenländle...die tun was

    ...mir hat noch keiner erklären können, warum die europäische Staatengemeinschaft immer noch nicht die Tätigkeit von Goldman-Sachs bei der Manipulation der griecghischen Staatsfinanzen einer gerichtlichen Bewertung unterzogen hat. Das ist nicht einmal durch einen Untersuchungsausschuss aufgeklärt worden, wie übel den europäischen Steuerzahlern da mitgespielt wurde. Bei Goldman-Sachs mit seinem Billionen-Anlagevermögen wäre da Schadensersatz zu holen - nur traut sich das keiner. Und da kann man nur mit grossem respekt zu den Beamten nach Stuttgart schauen. Die BaWü-Prüfer haben wenigsten mal die Eier, diesen arroganten Wirtschaftsschnöseln in die Aktenschränke zu fassen - man kann nur hoffen, das sie die politische Rückendeckung behalten und die Waffengleichheit hergestellt bleibt. Schwäbische Hausfrauen - zu den Waffen - an die Kehrwochenschrubber.
  3. #3

    Keine Ahnung ist auch 'ne Ahnung

    Zitat von tempus fugit Beitrag anzeigen
    "Bank verweist auf branchenübliches Gebahren"

    Dass 'branchenübliches Gebahren' die Finanzwelt
    seit 2007 an den Rand des Untergangs gebracht haben, die wohl einig Billionen € kosteten - die Bürger fast aller Länder dieser Welt - das übergehen.....
    Ich finde es immer wieder erbärmlich, wie die Leute auf politische Nebelbomben reinfallen.
    Der Rechnungshof findet nur das, was die Regierung will. Ich gehe sehr stark davon aus, dass die Beamten wirklich keine Ahnung von der Materie haben.
    Man kann jetzt den Kaufprozess gut oder schlecht finden, aber im Nachhinein festzulegen, was besser gewesen wäre und daraufhin zu sagen, die Bank hätte Fukushima in ihrer Bewertung berücksichtigen müssen, ist absolut realitätsfremd.

    Liebe Landesregierung BW zeigt uns jetzt bitte mit EnBW wie die Energiewende geht und verschwendet keine Kraft in die Aufbereitung von Dingen die sowieso gelaufen sind. Geld werdet ihr nicht von Mappus und Co erhalten (oder merkt ihr gerade, dass die Wende nicht klappt und versucht es den Vorgängern unterzujubeln...)
  4. #4

    ganz einfach

    Zitat von verdummterwähler Beitrag anzeigen
    ...mir hat noch keiner erklären können, warum die europäische Staatengemeinschaft immer noch nicht die Tätigkeit von Goldman-Sachs bei der Manipulation der griecghischen Staatsfinanzen einer gerichtlichen Bewertung unterzogen hat. Das ist nicht einmal durch einen Untersuchungsausschuss aufgeklärt worden, wie übel den europäischen Steuerzahlern da mitgespielt wurde. Bei Goldman-Sachs mit seinem Billionen-Anlagevermögen wäre da Schadensersatz zu holen - nur traut sich das keiner. Und da kann man nur mit grossem respekt zu den Beamten nach Stuttgart schauen. Die BaWü-Prüfer haben wenigsten mal die Eier, diesen arroganten Wirtschaftsschnöseln in die Aktenschränke zu fassen - man kann nur hoffen, das sie die politische Rückendeckung behalten und die Waffengleichheit hergestellt bleibt. Schwäbische Hausfrauen - zu den Waffen - an die Kehrwochenschrubber.
    Nachdem keine/r der bei uns Verantwortlichen -auch nicht Merkel und auch nicht die SPD- auch nur ein einziges Wort zur Korruption in Griechenland verlauten hat lassen, können wir getrost davon ausgehen, dass von unserer Seite die Korruption mit Wissen und Wollen, also mit Vorsatz absichtlich geschützt wird.

    Nachdem aber auch die Presse dieses Thema totschweigt, bis heute, ist sie wohl Teil des Systems.
    Immerhin hätte die Presse die Macht gehabt, über entsprechende Veröffentlichungen die Beendigung der Korruption (zumindest in Griechenland) zur Bedingung für Zahlungen zu machen.
  5. #5

    Bezeichnend, was Sie da so verharmlosend auf den Bildschirm bringen...

    Zitat von apst Beitrag anzeigen
    Ich finde es immer wieder erbärmlich, wie die Leute auf politische Nebelbomben reinfallen.
    Der Rechnungshof findet nur das, was die Regierung will. Ich gehe sehr stark davon aus, dass die Beamten wirklich keine Ahnung von der Materie haben.
    Man kann jetzt den Kaufprozess gut oder ........
    "Ich finde es immer wieder erbärmlich, wie die Leute auf politische Nebelbomben reinfallen."

    Wenn Sie die kriminellen Machenschaften solcher Kapitalismusraubtiere wie Stanley Morgan gut finden, die die Finanzwelt an den Rand - wenn nicht schon mitten drin - des
    Zusammenbruchs bringen, das machen Sie mit sich selbst aus!!!

    Zitat aus letztem Print-SPIEGEL - Mark Twain über Jay Gold:
    "Jay Gould war die grösste Katastrophe, die je über diees Land hereingebrochen ist.
    Schon vor seiner Zeit hatte das Volk Geld b e g e h r t, er aber lehrte es, davor niederzuknien.
    Das Volk hatte schon vor Jay Gould Menschen mit Vermögen respektiert!
    Nun lehrte J.G. die gesamte Nation, Geld und Menschen zu Götzen zu machen, wie auch immer das
    Geld erworben sein mochte..."

    Ein mehr als lesenswerter Artikel - Geschichte wiederholt sich, und wie!
    Nur die Klamotten und die Kulissen ändern sich!

    Ochhh - und nun auch noch der arme Mappus - der friedliche Demonstranten (wohl so der Schnitt von 1000 Forsa-Befragten - keine Rabauken!) wasserweg-
    werfen, Schlagstöcke tanzen und Reizgas einsetzen liess!

    Solchen Typen reden Sie das Wort?!
    Und der arme Mappus- Intimfreund und Finanz’füchsle’ Notheis?
  6. #6

    optional

    @verdummterwähler:
    Das es zu den Verwicklungen und der Verantwortung von Goldmann Sachs in der Euro-Krise nie einen Untersuchungsausschuss, geschweige denn sogar strafrechtlich relevante Ermittlungen, geben wird, ist einleuchtend. Diese G*******-Bude wird als "systemrelevant" eingestuft und deshalb mit Samthandschuhen angefasst.

    Dazu kommt noch die monetäre Macht durch das immense Vermögen, das von GS verwaltet wird und die hervorragende Vernetzung des Managements in der internationalen Politik. Diese Bank ist inzwischen so mächtig, dass kein Land der Welt eine Wirtschafts- und Finanzpolitik gegen deren Interessen praktizieren kann.

    Zum Artikel: Diese "branchenübliche" Gemauschel, dass die transaktionsbegleitende Bank auch das Due-Dilligence Verfahren und die Fairness Opinion durchführt, gehört auch auf den Prüfstand. So wie es heute läuft ist die Unabhängigkeit im Due Dilligence nicht gewahrt, so dass die Investmentbanken versuchen, die Gutachten so hinzubiegen, dass das Geschäft auch zustande kommt.
  7. #7

    Dummbatzen, allerorten!

    Zitat von mbu66 Beitrag anzeigen
    Dazu kommt noch die monetäre Macht durch das immense Vermögen, das von GS verwaltet wird

    Zum Artikel: Diese "branchenübliche" Gemauschel, dass die transaktionsbegleitende Bank auch das Due-Dilligence Verfahren und die Fairness Opinion durchführt, gehört auch auf den Prüfstand
    Zum GS-Vermögen in Höhe von "Billionen", das man nach GS-Zerschlagung verwerten sollte: Dagegen steht kein GS-Eigenkapital (wie mancher Geisteswissenschaftler sich das wohl vorstellt), sondern SCHULDEN (die wiederum als Vermögen von Versicherungen z.T. die Rente unseres Geisteswissenschaftlers ausmachen). In einer Wirtschaftskrise bei Zerschlagung kommen aus den GS-Vermögens"billionen" ggf. deutlich weniger raus als an Schulden da sind (die bleiben nämlich vom Wert erst einmal gleich). Zum DD-Verfahren (Achtung: hier NICHT Donald Duck!): Die EnBW-Zahlen resultieren aus der Veröffentlichung eines börsennotierten Unternehmens und müssen halbwegs stimmen. Ansonsten verlieren die EnBW-Bürschchen ihren Job.
    Bei einer hier geforderten grossformatigen DD-Analyse würden ergo nicht so grosse Unterschiede entstehen (sofern die EnBW-Bürschchen nicht geschwindelt haben....).
  8. #8

    Hm

    Wenn Morgan Stanley 3 Monate Zeit brauchte um ein Pamphlet solcher Qualität zu erstellen, dann sollten deren Mitarbeitern alle Uniabschlüsse aus dem Bereich der Wirtschafts- und Finanzwissenchaften aberkannt werden. So ein hahnebüchender Unsinn!
    - "Branchenübliches Gebahren": Die Kritik liegt ja gerade darin, dass die ganze Branche sich üblicherweise nicht an (teilweise gesetzlich geforderte Standards) gehalten hat.
    - "konservative Bewertung": Wo liegt denn der Wert der Beteiligung heute? Wohl deutlich unter dem "Gutachtenpreis". Wenn ich mir andere Bewertungen von Morgan Stanley im Zeitverlauf anschaue, dann erreichen in den letzten 10 Jahren keine 50% der Aktienempfehlungen den vorgesehenen Target price innerhalb der behaupteten 2-3 Jahre. Sprich: Morgan Stanley wirkt auf mich als intrinsisch zu optimistisch
    -"Risikobewertung war umfassend": Wo wurde das Risiko einer Politisch getriebenen Energiewende beWERTet? Dies in einer so stark regulierten Branche zu unterlassen ist FAHRLÄSSIG und nicht "due dilligent" (due dilligent bedeutet "mit gebotener Sorgfalt")
    - "Bei Börsennotierten Unternehmen sind weitreichende Informationen öffentlich zugänglich": Weitreichend vielleicht. Ausreichend definitiv nicht. Z.B. sollen die mir doch mal zeigen wo ich die Einzelprofitabilitäten der EnBW Kraftwerke finde. Zumindest gruppiert nach Brennstofftyp und Land in dem sie stehen. Oder wo finde ich die zu erwartenden Dis-synergien bei einer Abnabelung vom Großaktionär EDF?
    Der Rechnungshof tat gut darin ganz normale Maßstäbe auch einmal in diese Branche reinzubringen. Und z.B. zu fragen wieso bei einem Millionenauftrag der öffentlichen Hand an Morgan Stanley keine Ausschreibung stattfand.(Und jetzt kommt mir nicht mit den bisherigen Mappus-Argumenten. Diese hat der Verfassungsgericht bereits als rechtswidrig belegt.)
  9. #9

    Halbwegs

    Zitat von Trendgenerator Beitrag anzeigen
    Die EnBW-Zahlen resultieren aus der Veröffentlichung eines börsennotierten Unternehmens und müssen halbwegs stimmen. Ansonsten verlieren die EnBW-Bürschchen ihren Job.
    Bei einer hier geforderten grossformatigen DD-Analyse würden ergo nicht so grosse Unterschiede entstehen (sofern die EnBW-Bürschchen nicht geschwindelt haben....).
    Googeln Sie mal EnBW+Bilanzmanipulation oder +Emissionshandel+Steuerbetrug oder +Bykov+Korruption oder ... alles Bestens, denn die Bürschchen sind einfach nicht zu überführen. Das läuft bislang 1A.








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