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EM in der Ukraine: Hinfahren, Mund aufmachen, gewinnen

DPABundespräsident Gauck trifft sich aus Protest nicht mit seinem ukrainischen Kollegen. Auch Kanzlerin Merkel denkt über einen Boykott der Fußball-EM in der Ukraine nach. Was brächte ein Sportboykott? Sinnvoller wäre es, vor Ort Stellung zu beziehen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,830587,00.html
  1. #1

    die verstehen nur eine Sprache - das ist der Boykott. Hinfahren, sich gut bei der Mafia amüsieren und zwischen Bier und Chips ein wenig über Menschenrechte plaudern - das ist doch bigotte Heuchelei, darauf vertrauen doch Diktatoren. Im übrigen überlegt Merkel ja auch nur, wer weiss, was dabei raus kommt...Ich frage mich nur, warum die Empörung über Ungarn nicht gleich gross ist...
  2. #2

    Protestzopf für alle!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Gauck trifft sich aus Protest nicht mit seinem ukrainischen Kollegen. Auch Kanzlerin Merkel denkt über einen Boykott der Fußball-EM in der Ukraine nach. Was brächte ein Sportboykott? Sinnvoller wäre es, vor Ort Stellung zu beziehen.

    EM in der Ukraine: Hinfahren, Mund aufmachen, gewinnen - SPIEGEL ONLINE
    Dass sich die Politiker nicht bereitstellen, um für dieses Regime das tolle Angeber-Foto zu liefern, finde ich super! Danke Herr Gauck, der Wulff-Rausschmiss hat sich doch schon gelohnt :-)

    ABER wie wäre es denn, wenn z.B. alle Spielerfrauen mit einer Timoschenko-Blondzopf-Perücke auf den Rängen säßen? Optisch eine perfekte Art, deutlich seine Meinung zu zeigen !!!
    Plus T-Shirt "Free Timoschenko - Free Speech" oder so ...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Gauck trifft sich aus Protest nicht mit seinem ukrainischen Kollegen. Auch Kanzlerin Merkel denkt über einen Boykott der Fußball-EM in der Ukraine nach. Was brächte ein Sportboykott? Sinnvoller wäre es, vor Ort Stellung zu beziehen.

    EM in der Ukraine: Hinfahren, Mund aufmachen, gewinnen - SPIEGEL ONLINE
    Ein sehr einfach gestrickter SPON Artikel.
    Und ein grottenschlechter
    .
    Nein, hier geht es um ein Menschenleben und nicht um Worte.
    Das ukrainische Volk muss wissen, das IhrbStaatsoberhaupt nicht so mit der Gesunbdheit und dem Leben einer Oppositionspolitikerin
    umgehen kann.
    Junokowitsch muss seinem Volk erklären, warum die Gäste aus aller Welt nicht kommen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Gauck trifft sich aus Protest nicht mit seinem ukrainischen Kollegen. Auch Kanzlerin Merkel denkt über einen Boykott der Fußball-EM in der Ukraine nach. Was brächte ein Sportboykott? Sinnvoller wäre es, vor Ort Stellung zu beziehen.

    EM in der Ukraine: Hinfahren, Mund aufmachen, gewinnen - SPIEGEL ONLINE
    Nachdem sich der Bundespräsident schon aus genau dem Grund nicht mit seinem ukrainischen Kollegen trifft, soll jetzt aber trotzdem "stellvertretend" oder wie, jemand hinfahren der sowieso hinfährt und auch was sagen, stellvertretend ?
    Da ist ja wohl totales fremd-zickzack schicken, oder wie auch immer man den Tenor dieses Kommentars verstehen soll.
    Nun scheint dieses Thema diskutiert zu werden, und damit ist schon mal sehr viel vorhanden. Zumindest was demokratisches Beispiel angeht. Allerdings muß man nicht all zu strategische Überlegungen heranzuehen, um einzusehen, daß solch Forderungen ja auch ganz schnell überhaupt keinen Sinn mehr machen, wenn die Frau zu Ärzten darf. Irgendwie geht es ja um sie alleine.

    Da habe ich mich Gestern z.B. auch gefragt, was sie denn ist, wenn sie regieren würde, wenn sie jetzt die Oposition in Person ist, wie es ihre Tochter ja angeblich sagt ?
  5. #5

    in Bahrain wäre vielleich auch etwas mehr TamTam veranstaltet worden, wäre das Land nicht so mit Öl gesegnet und würde dieses nicht für Dollar exportieren.
    Was könnte es nun bei der Ukraine sein. Vor genau einem Monat wurde durch die Nato von der Ukraine noch eine klare Stellungnahme bzgl des Raketenschilds gefordert. Denke mal dass da ein Zusammenhang besteht. Um Menschenrechte gehts doch gar nicht. Oder welchen Journalisten bzw. Chefredakteur interessieren die Menschen aktuell in Libyen? Lange keine Artikel mehr gesehen wie sich da die Verhältnisse "verbessert" haben.
  6. #6

    Zitat von madame_no Beitrag anzeigen
    ABER wie wäre es denn, wenn z.B. alle Spielerfrauen mit einer Timoschenko-Blondzopf-Perücke auf den Rängen säßen? Optisch eine perfekte Art, deutlich seine Meinung zu zeigen !!!
    Plus T-Shirt "Free Timoschenko - Free Speech" oder so ...
    Wär ne schöne Aktion. Allerdings - soweit mir bekannt sitzt Timoschenko in Haft weil sie verschiedener Verbrechen/Vergehen angeklagt ist. Somit kann man kaum fordern, sie einfach freizulassen. Auch bei uns ist Untersuchungshaft ja durchaus nicht unüblich.

    Die Haft muss aber natürlich rechtstaatlich begründet und unter menschenwürdigen Bedingungen stattfinden.
  7. #7

    was wäre, wenn

    Zitat von madame_no Beitrag anzeigen
    Dass sich die Politiker nicht bereitstellen, um für dieses Regime das tolle Angeber-Foto zu liefern, finde ich super! Danke Herr Gauck, der Wulff-Rausschmiss hat sich doch schon gelohnt :-)

    ABER wie wäre es denn, wenn z.B. alle Spielerfrauen mit einer Timoschenko-Blondzopf-Perücke auf den Rängen säßen? Optisch eine perfekte Art, deutlich seine Meinung zu zeigen !!!
    Plus T-Shirt "Free Timoschenko - Free Speech" oder so ...
    Aber was wäre, wenn sich die Russen und Ukrainer anmaßten, sich über die Rechtslahmheit deutscher Ermittlungsbehörden gegenüber Nazis, was Tradition in Deutschland hat, aufzuregen und z.B. über einen Oilboykott diskutierten.
    Diese ganze Aktion ist ein Baustein in dem monatelangen Reklamerummel der Medien zum Aufpäppeln der müden FDP, um diese Partei doch noch in Parlamente zu hieven.
  8. #8

    ..

    Zitat von turo Beitrag anzeigen
    Ein sehr einfach gestrickter SPON Artikel.
    Und ein grottenschlechter
    .
    Nein, hier geht es um ein Menschenleben und nicht um Worte.
    Das ukrainische Volk muss wissen, das IhrbStaatsoberhaupt nicht so mit der Gesunbdheit und dem Leben einer Oppositionspolitikerin
    umgehen kann.
    Junokowitsch muss seinem Volk erklären, warum die Gäste aus aller Welt nicht kommen.
    Bevor Herr Janukowitsch irgendwen irgendetwas erklärt, erklären Sie mir erstmal was ein Boykott der EM ändern würde?

    Die Oposition hat sowieso ihre eigene Meinung zu Janukowitsch. Diejenigen die hinter ihm stehen, und dass sind sicherlich mehr als man sich erhofft wird ein Boykott auch nicht vom Gegenteil überzeugen.

    Ich lasse mich als Fussballfan nicht vor den Karren der Politik spannen.

    Wenn sich ein Fussballer dazu äußern möchte soll er das tun. Wenn nicht ist es auch ok. Sport muss sich weitestgehend von der Politik fernhalten. Der Fussball verliert sonst seine völkerverbindende Stellung.

    Wichtiger als jeder Boykott der EM ist es, dass die europäischen Fussballfans mit den Menschen in der Ukraine ein rauschendes Fest zu feiern. Das haben sich die Fussballfans dort verdient.
  9. #9

    hinfahren und den mund aufmachen liest sich okay,bringt aber deshalb nichts,weil es keine medien geben wird,die die
    meinung der ausländischen besucher in jeden wnikel der ukraine senden wird.und seine meinung hier kundzutun
    bedeutet für die ukraine das selbe.egel,wie recht wir damit haben.sollen doch die leute hinfahren...,viele haben tuer dafür bezahlt.was wichtig ist: die politiker sollen weg bleiben,denn nur so kann den menschen international und in der ukraine klar gemacht werden,dass dieses land von einem unrechts-regime geknechtet wird.ich bin deshalb ganz klar für einen politiker-boykott,denn weenn die regierenden ausbleiben,dann werden alle seiten nachdenklicher.
    michael linsner








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