picture alliance / dpaDer EM-Streit um Julija Timoschenko droht die Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine dauerhaft zu beschädigen. Das Lager von Präsident Janukowitsch warnt Berlin vor wirtschaftlichen Folgen: "Deutsche Hersteller werden verlieren", sagte Leonid Koschera, Vize-Chef der Regierungspartei, SPIEGEL ONLINE.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...831254,00.html
Die Einmischung von Merkel, Clinton u.a. in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates ist laecherlich. Sie nehmen es Janukowitsch uebel dass er eben Moskau favorisiert und nicht Washington oder Berlin.
... wenn Deutschland der Zugang zu dem "so wichtigen" ukrainischen Markt verwährt würde. Mal davon abgesehen, dass das nicht passieren würde, wenn juckt's? Soll wir uns etwa davon einschüchtern lassen und jetzt jede Kritik an der Ukraine unterlassen?
Deutschland setzt sich für eine Mafiachefin ein und verägert den anderen Mafiaboss.
Die Ukraine wird von korrupten Verbrechern regiert seit es sie gibt. Name und Partei spielen keine Rolle. Frau Timoschenko gehört ebenso wie Janukowitsch zu der herrschenden Klasse, Typen mit Gangstermentalität, die schamlos Milliarden ins Ausland geschafft haben. "Regieren" beinhaltet das Recht zur eigenen Bereicherung.
Wir sollten uns raushalten und diese "Damen" und "Herren" ihr dreckiges Spielchen alleine austragen lassen.
Was die Ukraine ist und wer die Macht hat dürfte der UEFA bereits vor der Vergabe der EM bekannt gewesen sein; aber mit "Geschenken" lassen sich eben Probleme leicht aus dem Weg schaffen.
Der Schaden ist angerichtet. Vielleicht lernen die Herren der UEFA ja daraus.
Und amm Ende wird Frau Timoschenko ihre Millionen im Westen genießen können.
wir aber ganz fürchterlich verlieren. ;)
Ich verstehe diese Reaktionen nicht so ganz, es ist ja wohl eine persöhnliche Fehde die der ukrainische Präsident dort mit Hilfe der Staatsmacht gegen die Oposition insbesonders gegen Frau Timoschenko führt.
Führ mich steht der derzeitige Präsident jedenfalls auf einer Stufe mit dem anderen Diktator Namens Lukaschenko.
Gegenangriff der Ukraine ist wahrscheinlich die beste Reaktion auf die deutsche Vormachtspolitik.
Erst wenn deutsche Industrievertreter bei Merkel vorsprechen wird die deutsche Außenpolitik geändert.
Am wirksamsten ist es einen Großauftrag platzen zu lassen.
Das Lager von Präsident Janukowitsch warnt Berlin vor wirtschaftlichen Folgen.
Aber im "Lager von Präsident Janukowitsch" wird man wohl kaum auf die vielen Mercedes, Porsche, Bentley, Rolls-Royce und BMW verzichten wollen.
Bei Lamborghini kann man ja auf Ferrari und Maserati umsteigen, falls nicht schon getan.
Super, so ist es bald wie mit dem Iran seinem Öl und anderen Ländern. Wir sagen wir erhöhen den Druck, aber leider interessiert es niemand aus diesen Ländern, nun auch die Ukraine. Wir sind alle im Westen heute so naiv, was einerseits schön menschlich ist, aber leider realitätsfern. Wenn dann Preise steigen für uns, dann meckern wir wieder. Manchmal muss man wirtschaftliche und moralische Interessen abwägen, insbesondere mit Regimes die nicht unserem Weltbild, Werten und Normen entsprechen, keine Demokratie haben etc.