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EM-Blog "Die schönsten Nebensachen der Welt": Überholt vom Rollstuhl

SPIEGEL ONLINEDramatische Spiele und brillante Stars: All das gehört zur Fußball-EM dazu - aber auch der kleine Wahnsinn in den Stadien, auf den Straßen und vor dem Fernseher zuhause. Im EM-Blog sammeln SPIEGEL-ONLINE-Autoren täglich die schönsten Nebensachen zum Turnier. Heute, Wahnsinnsstau in Warschau und Danzigs lächeln.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...837527,00.html
  1. #60

    Zitat von kantaki Beitrag anzeigen
    Da muss ich Ihnen Recht geben. Der Kommentar von Vaters Gnaden (Oskar Wark) Thomas Wark war eine Katastrophe. Im sportal.de-Forum hat das mal einer zusammengefasst:

    1. Das bereits erwähnte 0:0 zur Halbzeit bei einem tatsächlichen Halbzeitstand von 1:1
    2. Nach dem Spiel der Hinweis auf das 1:0 Unentschieden
    Okay, also war es Wark und nicht Poschmann, der mich mit diesen Schnitzern zur Weißglut gebracht hat? Tze, da habe ich ganz umsonst über Poschmann geschimpft.

    Erwähnenswert war natürlich auch noch das euphorische Musik-Desaster im Fernsehgarten.... ernsthaft, dürfen wir uns die GEZ-Gebühren zurückholen?

    Ansonsten bin ich nut betrübt, dass ich ihren schönen Blog erst jetzt entdeckt habe und freue mich auf weitere Folgen. :)
  2. #61

    optional

    Vielleicht ist nun der richtige Augenblick gekommen, um einige Verbesserungen des vorhandenen Regelwerks zu fordern. Dies sind meine Vorschläge um das Spiel ein wenig aufregender zu gestalten:

    Künftig werden wenigstens 4 und maximal 8 Mannschaften auf dem Platz spielen. Damit man Gegner und Mannschaftskameraden nicht mehr so leicht unterscheiden kann, tragen sämtliche Spieler die gleichen Trikots. Jeder Spieler muss während des Spiels ungefähr 30 Euro in Münzen mitführen da durch das Spielfeld eine mautpflichtige Strasse führt.

    Das Spielfeld wird seine rechteckige Form verlieren und künftig komplett rund sein. Die 12 neuen Tore werden automatisch im Kreis um das Spielfeld herum fahren. Jeder Torwart hat das Recht, sein Tor zu schützen. Mögliche Varianten sind, Löcher graben, ein Gebüsch pflanzen, das Tor zumauern, es als Telefonzelle tarnen oder es mit frischer Pasta zuhängen.

    Diejenige Mannschaft, die den besten Krautsalat macht, darf anfangen. Die Spieler sind in der Wahl der Waffen völlig frei. Einzig verboten sind Handfeuerwaffen und Wackelpudding.

    Ferner ist es dem Spieler erlaubt, ein Tier seiner Wahl in das Spiel mit einzubeziehen. Bis auf das Preiselbeerhörnchen gibt es keine Einschränkungen. Ab der zweiten Halbzeit verkleidet sich der Schiedsrichter als Linienrichter, der Linienrichter als Platzwart und der Stadionsprecher als Frischmilch.

    Versäumt es ein Spieler, den Schiedsrichter mit „Eure Eiligkeit“ anzusprechen, wird er für 20 Minuten vom Platz gestellt und muss an der Seitenlinie die Hemden des Linienrichters bügeln.

    Nähert sich der ballbesitzende Spieler dem gegnerischen Tor, so muss er rufen „Bürsten, frische Bürsten“. Gelingt es ihm, den Ball in das Tor zu spielen, bevor der Torwart „Herein, wenn’s kein Schneider ist“ ruft, so wird das Tor gewertet. Andernfalls muss der Ball im Elfmeterraum gesprengt werden und der Spieler wird ausgesandt um einen neuen Ball zu kaufen.

    In der 90. Minute werden dann alle vorher geschossenen Tore für ungültig erklärt. Die Siegerermittlung erfolgt danach per Briefwahl. www.frischgepresstblog.de
  3. #62

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Es kann nicht schaden sich VOR Antritt einer Reise schlau zu machen und sich eine örtliche (!) Landkarte anzusehen.
    Im NAVI muss dann eben der landesübliche Nahme eingetippt werden!
    Eben Szczecin und nicht Stettin u.s.w.
    Aha! Muss sich dann also der polnische Opa, der seinen Enkel nach Schönefeld zum Flughafen fährt, seine deutschsprachige (!) Landkarte seiner polnischen (!) Heimat kaufen, damit er sich anhand der ausschließlich auf Deutsch beschrifteten Wegweiser westlich der Oder wieder nach Hause findet?!
  4. #63

    Zitat von Pat-Riot Beitrag anzeigen
    Wehe, wenn hier noch mal einer Mailand für Milano sagt. Oder Mexico-City für Ciudad de México!
    Genau hier liegt doch der Unterschied: berichtet jemand von seiner Reise nach Milano, regt das niemanden auf. Aber wehe, ein Deutscher wagt, die Heimatstadt des Blechtrommlers mal Gdańsk zu nennen! Da gibt es dann Geschrei, dass diese Stadt »nun einmal Danzig hieße«.

    Bei »Mechiko« und Milano geht es wirklich nur um einfachere Verständigung oder Aussprache. Bei Danzig und Königsberg schwingt bei Vielen aber immer noch der vermeintlich ungerechte Verlust mit.

    Ich hatte geschrieben, dass es mich nicht stört, wenn Deutsche unter sich die deutschen Namen benutzen. Schlimm wird es nur, wenn sie einander wegen der Verwendung der heutigen Namen anfeinden.
  5. #64

    Zitat von Superhustler Beitrag anzeigen
    solange es nur um geografische Orientierung geht, ist es in Ordnung. Nicht aber sobald aber unterschwellig Besitzansprüche gemeldet werden.
    Meine Rede! :-)








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