EM-Blog: Der Ball ist rund und ein Tweet hat 140 Zeichen
DPAIm EM-Blog sammeln SPIEGEL-ONLINE-Autoren die schönsten Nebensachen zum Turnier. Diesmal: Endlich wird der Fußball den Fängen der Banalität entrissen! Bei Twitter, wo sonst. Dort beherrscht nicht nur Oliver Kahn die Kunst der gehaltvollen Kurznachricht - auch der Kaiser ist dabei.
sind, während eines Spiels draußen zu sitzen und zu staunen wie leer die Straßen sind, gemeinsam zu raten ob die stadtdurchdringenden Geräusche ein Tor für Deutschland, für die Anderen oder eine knappe Torchance bedeuten. Marodierende Gruppen im glückseligigen Wirgefühl zu fragen wer denn nu gewonnen hat, während eines Spiels endlose Abseitsfragen zu stellen um irgendwann in den Genuss verärgert/verwirrter Blicke zu kommen oder über die Bedeutung in deutschlandfarbener Seitenspiegelüberzieher zu philosophieren.
Kapier ich nicht: wer nicht an EM-Fußball interessiert ist, warum schreibt er dann im Blog. Wichtig machen, weil man so den Fußball und die verblödeten Fans ja so verachtet? 1000mal so oder ähnlich gelesen macht es auch nicht schlüssiger. Das intellektuelle Abendland geht wg. ein paar biertrinkenden, fröhlichen Fussballfans nicht unter...
Lies doch einfach ein Buch, mach das Fenster zu und den Fernseher aus und gut ist.