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EM 2012: Gastgeber wehren sich gegen Rassismusvorwürfe

DPADie Gastgeber der Europameisterschaft 2012, Polen und die Ukraine, reagieren erbost auf die in einer BBC-Reportage erhobenen Rassismusvorwürfe. Sie fordern eine ausgewogenere Berichterstattung und eine Korrektur der "ungerechtfertigten Meinung".

http://www.spiegel.de/sport/fussball...835831,00.html
  1. #1

    Meine Meinung

    Ich bin Student and der Danziger Uni. Hab 15 Jahre in Deutschland gelebt und bin dann nach Polen umgezogen. Ganz bestimmt gibt es Leute die wie in dieser Reportage antisemitisch sind, aber meiner meinung nach ist das mehr "das Verbotene" was diese hooligans reizt als etwas wahres. Ich have viele Erasumusstudenten aus verschidenen Kulturen und nie habe ich offenen Rasismus gesehen. Nicht nur and der Uni, auch in den klubs und nachts auf der Strasse. Im gegenteil, mein kolege aus Afrika bekommst sogar sehr sehr viel mehr aufmerksamkeit von den polnischen Frauen als jeder Pole den ich kenne ;)
  2. #2

    Ausreden

    Anscheinend suchen die Englaender jetzt schon nach Ausreden fuer abermaliges schlechtes Abschneiden in einem internationalen Turnier. Wie hies es noch mal 2006? No Go Zonen? Und England ist nicht nur das Geburtsland vom Fussball, sondern auch der Hooliganszene.
  3. #3

    wer mal sich die Mühe macht und sieht unter welchen Eindrücken Campell seine Aussage getroffen hat, nämlich direkt nachdem bzw. während er gesehen hat, wie asiatisch stämmige von Hooligans angegriffen worden sind, die auch noch dasselbe Team unterstützten, dann kann man seine Aussage nachempfinden. Besonders wenn dann auch noch die Ordner und die Polizei nichts gegen die Gewalt unternommen haben.
  4. #4

    Kollege aus Afrika

    Wenn der "Kollege aus Afrika" sehr viel mehr Aufmerksamkeit von den polnischen Frauen bekommt, dann ist er in einer sehr exponierten Stellung und zieht den Hass und die Gewalt von Hooligans etc. förmlich an. Im allgemeinem haben es Männer sowieso nicht so gerne, wenn "Fremde", von "ihren Frauen" bevorzugt werden.
    Der Kommentar von achim33, ist doch "Augenwischerei". Polnische und ukrainische Hooligans sind sehr gewaltbereit und "freuen" sich schon lange auf die Randale im eigenen Land.
  5. #5

    Naja

    Fakt ist das Afrikaner in Polen und Osteuropa Aufmerksamkeit erregen. Ob die Reaktionen positiv oder negativ sind hängt meist vom Sozialen Status des Afrikaners ab. Den wie in allen Ex Ostblock Ländern ist Opportunismus oberste maxime.
    Sorgen müssen sich nicht kaufkräftige Engländer oder andere Europäer sondern arme Roma, Sinti oder Afrikaner.
  6. #6

    Em 2012

    Während Polen seine sozialen Probleme verharmlost, regiert in der Ukraine ein kriminelles System der Oligarchen, Menschenrechte werden dort mit den Füßen getreten. Wer meint, wie Herr Platini, der Fußball sei unpolitisch, verschließt die Augen vor der Realität. Man erinnere sich nur an die Olymipischen Spiele von 1936. Wer als Fußballanhänger in die Ukraine fährt, toleriert die Vergehen gegen Menschenrechte und unterstützt ein menschenunfreundliches System. Aber anscheinend ist den Fans alles gleichgültig ....
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gastgeber der Europameisterschaft 2012, Polen und die Ukraine, reagieren erbost auf die in einer BBC-Reportage erhobenen Rassismusvorwürfe. Sie fordern eine ausgewogenere Berichterstattung und eine Korrektur der "ungerechtfertigten Meinung".

    EM-Gastgeber wehren sich gegen Rassismusvorwürfe - SPIEGEL ONLINE
    Episch :D Wie soll denn die Korrektur der ungerechtfertigen Meinung aussehen ? Gulag ? Und wie sieht denn eine ausgewogenen Berichterstattung aus ? So wie von den staatlich kontrollierten Medien in der damaligen UDSSR ?

    Das schöne an Demokratie und Meinungsfreiheit ist, das man seine Meinung sagen darf, das lernt man vielleicht auch ein paar Kilometer östlich von hier
  8. #8

    Zitat von achim33 Beitrag anzeigen
    Ganz bestimmt gibt es Leute die wie in dieser Reportage antisemitisch sind, aber meiner meinung nach ist das mehr "das Verbotene" was diese hooligans reizt als etwas wahres.
    Ich denke nicht das die dunkelhäutigen Spieler in diesem Artikel jüdischen Glaubens sind, also weiss ich nicht so recht was die Geschichte mit Antisemitismus zu tun haben soll.
  9. #9

    BBC Panorama

    Also, wer die Sendung nicht gesehen hat, kann wohl wenig Aussagen über den Inhalt machen. Ich hab sie gesehen (Astra 2 28,8 Ost) und kann mich gut an das Interview mit einem oberen Polizeifunktionär erinner, der seinen eigenen Worten zum Hitlergruss ("die zeigen nur mit den Händen auf Ihre Gegner") nicht glaubte. Der konnte sich das hgämische Lächeln kaum verkneifen.


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