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EM 2012: Gastgeber Polen streitet über Ukraine-Boykott

AFPDie Rufe nach einem Boykott der Ukraine während der Fußball-Europameisterschaft werden immer lauter. Selbst Jaroslaw Kaczynski, Oppositionsführer im Co-EM-Land Polen, spricht sich jetzt dafür aus. Premier Tusk widerspricht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831202,00.html
  1. #1

    Ja, liebe Demokraten, denn protestiert, mahnt und verzichtet man schön. Mutti wartet wie immer ab, wohin der Hase läuft. Und dem Milliardengeschäft "Fußball" ist´s eh völlig wurscht wer- wann- wo die Trommel schlägt. In diesem Sinne: "Toooooor!"
  2. #2

    Schön,das die Eu Kommision arbeiten möchte, statt Fussball zu schauen,das spart viel Geld und weinen um Timoschenko ist zu Hause doch viel schöner...
  3. #3

    Och Mann "Kaczka", wenn Donald Tusk von der Regierungspartei für den EM-Boykott wär, dann würdest du dagegen sein... Hauptsache mal wieder was öffentlich dahin gelabbert und sich schön im Wind gedreht.

    Generell hätte man sich mal vorher überlegen sollen mit welchem Länderpartner ein solches Event gestemmt werden soll, freundlichere, rechtsstaatlichere und demokratische Länderpartner hätte es genug gegeben.
    Nun sind die Milliarden hier und da verbuddelt, die "ehrenwerte" Gesellschaft (und das Milieu allgemein) hat sich für die Unterstützung gefreut.
    Tja, so isses in Ost-Europa und Wannabee-eventuell-oder auch-wieder-dann-doch-nicht-EU-Anwärterstaat.

    Mal sehen was noch kommt und wer die meisten Eier zeigt. Unser Bundeshosenanzug hat ja eh keine
  4. #4

    Wie viele Threads zum Thema...

    ...gibt es denn inzwischen?
  5. #5

    Was für ein Einsparpotenzial, dann muss der Steuerzahler auch nicht für die An- u. Abreise unserer Politiker zahlen.
  6. #6

    Ukraine offensichtlich aufgegeben

    Mit der Orangenen Revolution war der Westen auf dem besten Wege Ukraine in sein Lager zu ziehen.Die Demonstranten auf dem Unabhaengigkeitplatz wurden mit Zelten, Toaletten, Nahrung und Getraenken bestens versorgt. Das hat sich der Westen etwas kosten lassen. Aber dann bliesen die Russen zum Gegenangriff und wie die prowestlichen ukrainischen Politiker vorher wurden nun einmal die prorussischen ukrainischen Politiker demokratisch gewaehlt. Jas es hat nicht ganz geklappt mit dieser Farbenrevolution. Jetzt will man die Ukraine mit dem Boykott der EM finanziell ruinieren, wenigstens so sollen die Russen bestraft werden. Offensichtlich, hat man eingesehen, dass die Russen die Oberhand behielten. Was man noch tun kann ist der Ukraine den maximalen Schaden zufuegen.
    Kaczynski, mit dem Merkel in der Vergangenheit viel Aerger hatte, und der im Deutschland laecherlich und unmoeglich gemacht worden ist, steht auf einmal auf der Seite der westlichen Scharfmacher. Aber auch nur in einem Bild wie ein bissiger Hund. Man kann verstehen, dass SPON und die anderen Zeitungen (Sueddeutsche, zum Beispiel) kein freundlicheres Bild von Kaczynski gefunden haben. Ja, der kaczynski kann ja noch einmal an die Macht kommen, und da muss die Oeffentlichkeit darauf vorbereitet sein, dass sie mit einem tollwuetigen Hund zu tun hat. Das Bild spricht diese Sprache,
  7. #7

    Fußball EM und Timoschenko

    Unsere Politiker und die EU sollten arbeiten und nicht zur Fußball-EM reisen. Sie verlangen doch von allen Bürgern Sparmaßnahmen - dann sollten sie damit beginnen! Und wenn es Ihnen um Menschenrechte ginge, dürften sie weder mit der USA (Guantanamo, Irak,Afghanistan), mit Israel (Gazah, Libanon) Saudi-Arabien, Katar, Bahrein, Libyen und vielen afrikanischen Staaten Kontakt haben!
    Menschenrechte sind nicht teilbar! Das Verhalten unserer Politiker beweist wieder mal ihre Scheinheiligkeit.
  8. #8

    Zitat von paulemaus Beitrag anzeigen
    ... Und wenn es Ihnen um Menschenrechte ginge, dürften sie weder mit der USA (Guantanamo, Irak,Afghanistan), mit Israel (Gazah, Libanon) Saudi-Arabien, Katar, Bahrein, Libyen und vielen afrikanischen Staaten Kontakt haben!
    Menschenrechte sind nicht teilbar! Das Verhalten unserer Politiker beweist wieder mal ihre Scheinheiligkeit.
    Klar sind unsere Politker scheinheilig. Und Ihre Beispiele, wo man sich aus wirtschaftlichen und politischen Gründen mit Despoten und menschenrechtsverletzern einläßt sind vollkommen richtig.

    Doch nur weil in vielen Fällen wohlwollen weggeschaut wird, kann man doch im seltenen Falle des Hinschauens, nicht die selbe Blindheit wie bei den altbekannten Menschenrechtsverstößen durch USA, Israel, Suadi-Arabien und Co. fordern.
  9. #9

    Polnisches Dilemma

    Ich darf daran erinnern, dass im Augenblick gerade die Rolle Polens hinsichtlich der Folterungen, die als Guantanamo Filiale dort durchgeführt wurden, aufgearbeitet wird.
    Es scheint, dass einige Kräfte in Polen meinen, nach den Erfahrungen als Opfer von übelsten Menschenrechtsverletzungen nun ein besonderes Fingerspitzengefühl hierfür entwickelt zu haben, welches ihnen erlaubt zu relativieren.
    Foltern im Auftrag der CIA, Inhaftierung von Oppositionspolitikern im Nachbarland, dies soll wohl nun pragmatisch gesehen werden, Geschäft ist Geschäft.
    Stimmen aus dem anderen Nachbarland, welches aus den Menschenrechtsverletzungen die es anderen angetan hat, zumindest ein wenig gelernt hat, werden als heuchlerisch abgetan.
    Nun ja, wie sagte Walter Giller so treffend - es leibt schwierig....


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