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Elite-Uni Aachen setzt Prorektor ab: CDU und raus bist du

DPAEngagiert für die CDU, und dann auch noch für Röttgen? Einen Spitzenprofessor hat seine politische Arbeit mit seinem Platz in der Hochschulleitung bezahlt. Nach dem rot-grünen Triumph fand sein Chef ihn nicht mehr opportun. Die rheinische Posse beleuchtet das Verhältnis zwischen Politik und Unis.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...835064,00.html
  1. #1

    Frankfurt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Engagiert für die CDU, und dann auch noch für Röttgen? Einen Spitzenprofessor hat seine politische Arbeit mit seinem Platz in der Hochschulleitung bezahlt. Nach dem rot-grünen Triumph fand sein Chef ihn nicht mehr opportun. Die rheinische Posse beleuchtet das Verhältnis zwischen Politik und Unis.

    RWTH Aachen: CDU-Schattenminister Günther Schuh abgesetzt - SPIEGEL ONLINE
    Schauen Sie sich mal den Hochschulrat der Uni Frankfurt an. Wenn man sich die Wikipediartikel durchliest, wird einem bei der Hälfte der Personen speiübel. Ich versteh auch nicht, warum solche Leute irgendetwas in der Uni zu sagen haben sollen. Als Vorbilder oder Personen, auf deren Entscheidungen man irgendetwas geben sollte, taugen die sicherlich nicht.
    Aber wo ein deutsche Bank Saal existiert, muss natürlich auch ein äußerst zwiespältiger Hedgefond-Manager den Vorsitz innehaben.

    https://qis.server.uni-frankfurt.de/...subitem=#blobs
  2. #2

    Bildung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Engagiert für die CDU, und dann auch noch für Röttgen? Einen Spitzenprofessor hat seine politische Arbeit mit seinem Platz in der Hochschulleitung bezahlt. Nach dem rot-grünen Triumph fand sein Chef ihn nicht mehr opportun. Die rheinische Posse beleuchtet das Verhältnis zwischen Politik und Unis.

    RWTH Aachen: CDU-Schattenminister Günther Schuh abgesetzt - SPIEGEL ONLINE
    Naja. Die letzten zwei Jahre haben es ja schon angedeutet. Unabhängig von diesem Fall (der aber irgendwie exemplarisch ist) sehe ich dunkle Zeiten auf die Höhere Bildung in NRW zukommen... .
  3. #3

    Zitat von shatreng Beitrag anzeigen
    Schauen Sie sich mal den Hochschulrat der Uni Frankfurt an. Wenn man sich die Wikipediartikel durchliest, wird einem bei der Hälfte der Personen speiübel. Ich versteh auch nicht, warum solche Leute irgendetwas in der Uni zu sagen haben sollen. Als Vorbilder oder Personen, auf deren Entscheidungen man irgendetwas geben sollte, taugen die sicherlich nicht.
    Aber wo ein deutsche Bank Saal existiert, muss natürlich auch ein äußerst zwiespältiger Hedgefond-Manager den Vorsitz innehaben.

    https://qis.server.uni-frankfurt.de/...subitem=#blobs
    Bestimmt hätten ein paar abgebrochene Pädagogen und Sozialarbeiter, Ex-Hausbesetzer, Steinewerfer und Polizistenverprügler schon allein aufgrund ihres buntschillerndem Parteibuchs mehr Hintergrundwissen und Kompetenz, gell?
  4. #4

    Aachener Prodekan wegen politischer Einstellung gefeuert

    Ich finde, hier handelt es sich um eine bodenlose Unverschämtheit und einen Vorgang, der für eine lateinamerikanische Bananen-Republik ähnlich typisch ist wie für NRW. In 40 Jahren fast ununterbrochener Genossenherrschaft wurde hier so viel Filz aufgebaut, dass die Herren der SPD schon von "ihrem" Land sprechen - erst nach dem Debakel, durch das die Regierung Rüttgers an die Macht kam, wurden sie Genossen etwas vorsichtiger (und durch die unliebsamen Entdeckungen der Verstrickungen eines Rauh und des Wirtschaftsministeriums mit West LB, Flugmeilenaffäre etc.) Dabei war es in NRW zB schon lange klar, dass man noch nicht mal Lehrer wurde ohne SPD Parteibuch. In diesen Kontext passt nun auch, dass der überaus renommierte Prodekan in Aachen geschasst wird.
  5. #5

    Das sind Dinge, wie sie in Nordrhein-Westfalen seit Generationen zum Alltag in allen öffentlichen Institutionen gehören:

    In keinem anderen Bundesland wurde das gesamte Gemeinwesen so zur Beute einer einzelnen Partei, der SPD, wie in NRW. Vergleichbar ist das allenfalls noch mit Bayern zu Zeiten von Franz-Josef Strauss.
  6. #6

    Aber dennoch wurde die SPD bejubelt als sie wieder drankam und ja keine böse böse CDU wählen. Wobei die es natürlich auch nicht besser machen.

    Mir kommt das so vor als würde man sich in NRW gegenseitig in den A. kriechen um eben Vorteile zu haben und ja keine Kritik äußern.. wir könnten ja sowas wie ein Demokratie bekommen. Einfach nur noch peinlich und sehr sehr bedenktlich was in diesem Staat vorgeht. Man möchte nur noch raus.
  7. #7

    Im Westen nichts Neues

    Das einzig verwunderliche an dieser Meldung ist doch, dass der Spiegel sie bringt. Ansonsten ist die Praxis der Besetzung aller nur irgendwie möglichen Posten mit Parteigängern der Wahlsieger doch wohl eine üblich Begleiterscheinung der Demokratie. Bisher wurde darüber aber immer nur berichtet, wenn es mal z.B. in einem fdp-Ministerium ein paar Umbildungen gab. Gratulation an Professor Schuh für die elegante Vorführung der rot-grünen Postenschieberei und des vorauseilenden Gehorsams ihrer Apparatschiks.
  8. #8

    das Vorgehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Engagiert für die CDU, und dann auch noch für Röttgen? Einen Spitzenprofessor hat seine politische Arbeit mit seinem Platz in der Hochschulleitung bezahlt. Nach dem rot-grünen Triumph fand sein Chef ihn nicht mehr opportun. Die rheinische Posse beleuchtet das Verhältnis zwischen Politik und Unis.

    RWTH Aachen: CDU-Schattenminister Günther Schuh abgesetzt - SPIEGEL ONLINE
    der RWTH ist ausgesprochen schlau.
    Einer der wichtigsten Leute wird aus dem Schussfeld genommen.
    Herr Schuh ist einer der Lichtblicke der höheren technischen Lehranstalten und darf seine Zeit eben nicht mit abgebrochen Soziologen und Theaterstudenten vertrödeln.

    Das Wahlvolk hat nun mal die Ersatzmutter aus der Lindenstrasse gewählt.
  9. #9

    Weia was für eine Schmierenkömodie

    Da wird man ernsthaft abgesetzt, wenn man nicht das richtige Parteibuch hat. Das ist ja ein Rückfall in ganz düstere Zeiten. Dem man wurde ich den Klageweg vorschlagen, verstoßen doch solche Dinge ganz klar gegen das AGG.








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