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Elektronische Akten: Arbeitsagentur verzichtet auf Papier
DDPDie Bundesagentur für Arbeit versucht, die Aktenführung komplett papierfrei zu organisieren. Wie die "Süddeutsche" berichtet, will die Behörde ihre 176 regionalen Agenturen und mehr als 400 weitere Dienststellen in den kommenden Monaten auf elektronische Akten umstellen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...840904,00.html
- #1 26.06.2012 06:49 von
Sehr schön
und alles bitte gleich in die Cloud stellen, damit moderne Medien a la Ya..i FB etc schnell genug Futter für die modernen Gladiatorenspiele haben .
Das ist aber ein tolles Profil , das muß noch ein wenig geschärft werden , Schwester das Schwert bitte. - #2 26.06.2012 06:52 von
Super Sache, finde ich.
Bin aber trotzdem mal auf die ersten Kommentare à la "Haben die nichts wichtigeres zu tun?", "Das funktioniert doch eh nicht!'", "Ohne Euro hätte es das nicht gegeben!", "Rausgeschmissenes Geld!" gespannt :) - #3 26.06.2012 07:09 von
- #4 26.06.2012 07:14 von
- #5 26.06.2012 07:23 von
seit ewigen Zeiten überfällig
ein Trauerspiel, ein Land wie Deutschland mit aller modernen Technik
fängt jetzt erst an, die Agenturen vom Bleistift und Radiergummi zu befreien.
Kaum zu glauben, dass es das in Deutschland noch gibt.
Die Praxis bei behörden zeigt es aber immer wieder, dass die Software, die das alles bewältigen muss, oft nicht will.
Bin mal gespannt, was da noch für Knaller kommen. - #6 26.06.2012 07:25 von
Na da hat...
...die Vertriebsabteilung eines in Stuttgart ansässigen ECM-Herstellers (=Enterprise Content Management System) aber ganze Arbeit geleistet. Und Ich empfinde Mitleid mit den BA-Kunden, deren Akte aufgrund falscher Verschlagwortung oder Archivierung nicht mehr vollständig ist.
Welches IT-Großprojekt im öffentlichen Dienst hat in den letzten Jahren denn überhaupt reibungslos und fehlerfrei geklappt? - #7 26.06.2012 07:25 von
Endlich
war ja mal überfällig. "andere Behörden dieser Größenordnung", ich dacht die sehen sich nicht mehr als Behörde? Naja große Krankenkassen mit Millionen Mitgliedern oder Stadtverwaltungen von Großstädten machen das schon seit Jahrzehnten so und es funktioniert auch ohne Datenwolke wie der 1. Forist hämisch meinte. Aber auch typisch Behörde, man hätte auch 2-stufig vorgehen können um kosten zu sparen. nur die Neufälle digital erfassen, die Altfälle nur bei langzeitarbeitslosen, sonst verschwindet die Akte einfach im Keller, braucht eh keiner mehr.
- #8 26.06.2012 07:26 von
Absolut richtiger Schritt!
Ich kenne das aus meiner alten Firma! Vorausgesetzt, die Dokumente liegen konsequent in digitaler Form bereit ist das eine unglaubliche Arbeitserleichterung!
Und dass hier eine so riesige Behörde Mut beweist finde ich toll und längst überfällig. Allein der Tonnen an Papier wegen, die in riesigen Archiven liegen und nach Abschluss eines Vorgangs zu 99 % nie wieder gebraucht werden.
Dafür sollte kein Baum mehr gefällt werden!
mutetella - #9 26.06.2012 07:26 von
Längst überfällig
und technologisch schon lange machbar. Dass immer noch soviel Geld zum Fenster rausgeworfen wird für die längst nicht mehr notwendige papierhafte Akte war ohnehin schon seit geraumer Zeit nicht mehr nachvollziehbar. Und solange der datenserver nicht auf Windows basiert können wir alle ruhig schlafen.
Wann kommt der Amtsbrief per eMail? Das wäre der nächste Geldscheinshredder den man abschaffen könnte.
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