Dann folgt demnächst doch folgende Eilnachricht: Durch ein technisches Problem sind xyz Unterlagen in der Arbeitsagentur voerloren gegangen.
DDPDie Bundesagentur für Arbeit versucht, die Aktenführung komplett papierfrei zu organisieren. Wie die "Süddeutsche" berichtet, will die Behörde ihre 176 regionalen Agenturen und mehr als 400 weitere Dienststellen in den kommenden Monaten auf elektronische Akten umstellen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...840904,00.html
Dann folgt demnächst doch folgende Eilnachricht: Durch ein technisches Problem sind xyz Unterlagen in der Arbeitsagentur voerloren gegangen.
Mantraartig wiederhole ich: Das Kindergeld ist genau aus diesem Grunde abzuschaffen! Es ist eine unsinnige Leistung. Erst zahlen alle Steuern, sodass ein Batzen Geld herauskommt: x. Dieser Batzen Geld wird als Kindergeld wieder verteilt, aber man muss die Bürokratiekosten wieder abziehen. Man verteilt 0,9*x. Für die Steuerzahler mit Kindern ist es ein Verlustgeschäft mit -10 % Rendite. Und das in jedem Jahr. Wenn das Kind 18 wird, dann bleiben 0,9^18 = 0,15 von x übrig. x ist hierbei das Kindergeld, welches im Geburtsjahr ausgegeben wurde. Das ist doch der Wahnsinn!
Lasst das Geld dem Steuerzahler und er wird gescheiteres damit anfangen, vielleicht sogar positive Rendite einfahren.
Die Überschrift birgt Brisantes.
Was, wenn die meist hahnebüchern aber teuer programmierten Behördenprogramme mal wieder Schluckauf haben und so mancher Behördengänger im Orkus der Datensingularität verschwindet, weil das Papier den Weg des Receyclings gegangen ist...?
Ja, da will ich Ihnen mal den Gefallen tun.
Als ich, pensinierter Beamter, in meinem Nebenjob nach drei Jahren arbeitslos wurde,hatte ich einen Rechtsanspruch auf Arbeitslosengeld
erworben. Auch meinte die ARGE mich bei einer Krankenkasse anmelden zu müssen. Und so kam es,dass ich am Ende zwei Chipkarten hatte. Eine von meiner Dienststelle und eine von der AOK
bei der mich die ARGE anghemeldet hatte. Ich versuchte das aufzuklären, was fast unmöglich war.
Und nun Stellen Sie sich vor ,wenn dass alles elktronisch geregelt wird und keine Akten mehr greifbar sind!
Das EDV-System, auf die die AA vor mehr als ein Jahr umgestellt wurde funktioniert bis heute nicht richtig und die, auch sonst, inkompetenten Mitarbeiter in den Ämtern, sind beim Umgang mit der EDV bereits seit langem absolut überfordert.
Das mit den elektronischen Akten finde ich sehr gut aber superwichtig ist eine hervorragende Backupstrategie und dazu muss es mehrere supersichere Datenspeicher geben, wo der Staat seine Daten sichern kann.
Neben den Standardbackups in der eigenen Behörde muss es also auch eine regelmäßige Übertragung aller Daten in eine staatliche Backupstelle geben, wobei ältere Backups nicht sofort gelöscht werden, ja gar nicht gelöscht werden können (es gibt keine Möglichkeit, die Daten elektronisch zu löschen, Datenträger mit veraltete Backups werden einfach archiviert und durch neue ersetzt). (alles imho)
Tja, die Vergangenheit hat eben oft genug gezeigt, daß - gerade in IT-Projekte- nichts funktioniert, wenn die Profis unserer öffentlichen Verwaltungen so etwas in die Hand nehmen.
Würde Ihnen mal einen Blick auf die lange Leidensgeschichte der elektronischen Lohnsteuerkarte empfehlen. Was Sie dabei erfahren werden, spottet jeder Beschreibung.
Aber, so ist das eben in unserer Bananenrepublik!
Vor einigen Jahren - als Student - habe ich mal einen Semester-Ferien Job (vermittelt durch die Arbeitsagentur) bei der Arbeitsagentur gehabt. Dort war meine Vollzeittätigkeit, neben einem anderen Vollzeitmitarbeiter, nichts anderes als: Akten suchen.
Das tolle Aktenmanagement (mit zentraler Aktenverwaltung) sah nämlich keinerlei Benachrichtigung vor, wenn ein Sachbearbeiter eine Akte dort entnahm, um sie kurz zu bearbeiten und dann auf seine riesigen Stapel in sienem Büro zu legen. Die hatten dort z.T. 6-7 etwa 1 m hohe Stapel mit Akten und natürlich keinerlei Ahnung, welche Akten dort waren. Wir "Aktensucher" liefen also den ganzen Arbeitstag mit einer Liste zu suchender Akten herum und verteilten diese dann - wiederum ohne irgendwo eine Nachricht zu hinterlassen - auf die Büros, wo sie gerade gebraucht wurden...
So. Und nun bitte nochmals diejenigen, die meinen, durch elektronische Akten könne sich irgendwas dort verschlechtern ;-).
Mit Einführung von IT - Technik hat man das papierlose Büro gefeiert. Das Gegenteil passierte. Man nutzte die Technik um noch schneller bedrucktes Papier zu produzieren.
Schon alleine aus CO2 Billanz, die wir Bürger mit dem Glühbirnenverbot bezahlen, ist es notwendig auf Papierlos umzusteigen.
Man stelle sich vor, die Telekom würde alles auf Papier führen. Ein Serviceanruf würde Tage in Anspruch nehmen.