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Elektromobilität in Deutschland: Emissionslos und unsichtbar

DPAMit viel Aufwand und wenig Erfolg bewirbt die Regierung alternative Antriebstechniken. Die Kritik an den Konzepten wird immer lauter - vor allem an der Geldvergabe von Bundesverkehrsminister Ramsauer. Denn auffällig oft begünstigt er reiche Autohersteller.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...839492,00.html
  1. #70

    Das

    Zitat von chaps Beitrag anzeigen
    Das Design des Twizy ist Geschmackssache. Manchen gefällt er, manchen nicht. Der Twizy hat eine Hochsicherheitszelle, Dreipunktgurt und Airbag und ist Crash-getestet. Unfall mit einem Trabi - na ja. Brennstoffzelle + Biogas ist technischer Unsinn.
    sehen Audi und Daimler eben anders als Sie. Mal sehen, ob Sie wirklich soviel klüger sind als deren Ingenieure. Auf jeden Fall ist die Entwicklung spannend und die Vorstellung, mit Sonnenlicht Auto zu fahren ist schon prickelnd.
  2. #71

    Auch so'n Ding

    Der bayerische Autobauer BMW wilderte mit Fördergeldern gar in fremden Gewässern. Die Bayern sicherten sich mehr als eine Million Euro für die Entwicklung eines Elektro-Faltrads. 200 davon sollen bei den Olympischen Sommerspielen im Olympischen Dorf zur Verfügung stehen.
    mal abgesehen davon, dass 1MM in diesem Zusammenhang Peanuts sind, verstehe ich den Elektrofahhrad-Ansatz der Autohersteller überhaupt nicht, bzw. halte ihn für realitätsfernen Humbug. Mein Problem beim Fahrrad ist doch nicht der Antrieb, sondern die Covenience bei der Nutzung für Teilstrecken. Vor 9.00h kann ich es nicht mit in die Bahn nehmen. Am Bahnhof gibt es keine sichere Verwahrungsmöglichkeit etc. Bevor solche einfachen Fragen nicht zufriedenstellend gelöst werden, fahre ich doch nicht mit meinem Elektro-RollsRoyce auf den nichtvorhandenen Parkplatz vor der Innenstadt und falte dann mein eKlapprad aus um damit zum Wochenmarkt zu surren um mir da dann die Trüffel nach Hause liefern zu lassen.
    Sicher überspitzt aber es bleibt doch unterm Strich ganz großer Bullshit - zumindest innerhalb in Deutschland üblicher Infrastruktur. Ja ein Elektrorad hat auch seine Vorteile - das aber auch als Teil eines ganzheitlichen Mobilitätskonzepts darzustellen ist doch utopisch bis absurd. Wann fängt endlich einer von den Traumtänzern in der Politik an, die Grundlagen anzugehen? Die Wirtschaft wird/muss in Zugzwang gebracht werden - sonst präsentieren sie weiter allen möglichen Mist, der ohnehin in den nächsten 20 Jahren nicht umgesetzt werden kann.
  3. #72

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    dleider gibts brennstoffzellen nicht für arme otto normals zu kaufen!
    Natuerlich koennen Sie Brennstoffzellen kaufen.
    Leider ist die Brennstoffzelle eine der idiotischsten und unbrauchbarsten(ausser im U-Boot, da hat sie ihre Berechtigung) Erfindungen die jemals das Reissbrett eines Erfinders verlasen haben.
    Was wollen Sie mit einer Brennstoffzelle die einen genauso schlechten Wirkungsgrad und teilweise sogar einen hoeheren Schadstoffausstoss hat als ein Verbrennungsmotor in einem Auto?
    Aber das ist alles natuerlich nur eine perfide Verschwoerung der "Mineraloellobby"...
  4. #73

    Zitat von enfield Beitrag anzeigen
    das Problem ist sehr einfach: niemand ist bereit den Anfang zu machen, da es sich aufgrund der minimalen Verbreitung der Fahrzeuge, nicht lohnt. Hier ist also im ersten Schritt eine smarte und ideolgiefreie Subventionspolitik gefragt.
    Das ist auch meine Erfahrung! Ich bewege den Renault Twizy nun schon einige Wochen, er dient für über 90% meiner Fahrten als zuverlässiges Verkehrsmittel. Wenn ich in der Innenstadt von Frankfurt laden will, stehen meist normale Autos auf den Parkplätzen und versperren mir den Zugang. Manche Ladesäulen sind defekt. Ich habe mich für den kleinen Renault entschieden, weil ich vom Konzept des kleinen, leichten Elektrofahrzeugs mit akzeptabler Sicherheitsausstattung überzeugt bin. Im Praxischeck reicht er für fast alles was ich an Individualverkehr benötige. Besorgungen, Einkaufen, Termine - es geht. Das einzige was mich wirklich noch behindert ist die ungenügende Infrastruktur. Ein 2 Tonnen+ Audi Q7 versperrt mir den Zugang zum Ladegerät (obwohl für Elektrofahrzeuge reserviert). Die Fahrerin (Yuppietante alleine mit Shopping-Tüten) kreuzt auf. Ich mache sie darauf aufmerksam dass sie die Ladestation blockiert. Sie reagiert nicht mal drauf und fährt einfach weg. Man könnte wenigstens den paar Fahrern von E-Fahrzeugen das Leben nicht ganz so schwer machen.
  5. #74

    Und

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Natuerlich koennen Sie Brennstoffzellen kaufen.
    Leider ist die Brennstoffzelle eine der idiotischsten und unbrauchbarsten(ausser im U-Boot, da hat sie ihre Berechtigung) Erfindungen die jemals das Reissbrett eines Erfinders verlasen haben.
    Was wollen Sie mit einer Brennstoffzelle die einen genauso schlechten Wirkungsgrad und teilweise sogar einen hoeheren Schadstoffausstoss hat als ein Verbrennungsmotor in einem Auto?
    Aber das ist alles natuerlich nur eine perfide Verschwoerung der "Mineraloellobby"...
    wie macht die Brennstoffzelle das? Geht die sich irgendwo ein Eimerchen Schadstoffe zum ausstossen holen? Sie sind da offensichtlich besser informiert als ich, klären Sie mich auf, was die Brennstoffzelle
    ausser Wasser und sauerstoffarmer Luft noch so ausstösst.
  6. #75

    Recycelt?

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    der Renault Twizy ist ein hässliches auto,

    ein 1990 trabi (aus recyceln material) ,mit einer 20kw brennstoffzelle +biogas ist umweltfreundlicher als jedes teuere akku kfz oder Hybrid-Auto.leider gibts brennstoffzellen nicht für arme otto normals zu kaufen!
    So wie es auch kaum noch Trabbis gibt, außer in den Händen besonders hartgesottener Enthusiasten und Sammler. Von Sicherheit für die Insassen wollen wir mal gar nicht reden. Ob man mit automobilen Konzepten aus den fünfziger Jahren die Welt retten kann?
  7. #76

    Übliches Verhalten

    Zitat von chaps Beitrag anzeigen
    Das ist auch meine Erfahrung! Ich bewege den Renault Twizy nun schon einige Wochen, er dient für über 90% meiner Fahrten als zuverlässiges Verkehrsmittel. Wenn ich in der Innenstadt von Frankfurt laden will, stehen meist normale Autos auf den Parkplätzen und versperren mir den Zugang. Manche Ladesäulen sind defekt. Ich habe mich für den kleinen Renault entschieden, weil ich vom Konzept des kleinen, leichten Elektrofahrzeugs mit akzeptabler Sicherheitsausstattung überzeugt bin. Im Praxischeck reicht er für fast alles was ich an Individualverkehr benötige. Besorgungen, Einkaufen, Termine - es geht. Das einzige was mich wirklich noch behindert ist die ungenügende Infrastruktur. Ein 2 Tonnen+ Audi Q7 versperrt mir den Zugang zum Ladegerät (obwohl für Elektrofahrzeuge reserviert). Die Fahrerin (Yuppietante alleine mit Shopping-Tüten) kreuzt auf. Ich mache sie darauf aufmerksam dass sie die Ladestation blockiert. Sie reagiert nicht mal drauf und fährt einfach weg. Man könnte wenigstens den paar Fahrern von E-Fahrzeugen das Leben nicht ganz so schwer machen.
    Das ist ein in Deutschland übliches Verhalten. Im Havelpark nahe Falkensee ein paar km außerhalb Berlins gibt es ein Einkaufszentrum inkl. Baumarkt und dort werden spezielle Parkplätze für Gespanne angeboten. Weil die Baumarktkunden oft einen kleinen oder größeren Anhänger haben zum Transportieren größerer Einkäufe für den Garten oder zum Hausbau, Renovierung etc.

    Diese Plätze werden regelmäßig von dümmlichen Zeitgenossen ohne Anhänger zugeparkt, die sich um nix scheren außer der eigenen Bequemlichkeit, obwohl ausreichend normale Parkplätze zur Verfügung stehen.

    Für eine Übergangszeit wird das bei Parkplätzen mit Ladesäulen nicht anders sein. Ob es in anderen Ländern rücksichtsvoller zugeht, weiß ich nicht, aber "meine " Deutschen kenne ich.
  8. #77

    Skarrin: E-Vivacity heißt das Goldstück

    Ich will ja keine Werbung für einen Hersteller machen, aber wenn Sie es genau wissen wollen: Der kleine (bis 45 km/h) E-Roller, der von der Verarbeitung, der Batteriekapazität und meiner Meinung auch dem Aussehen nach der hochwertigste ist, ist der Peugeot E-Vivacity. Leider ist auch dieses Gefährt, wie ich schon erwähnte, mit 4.000 Euro viel zu teuer!
  9. #78

    Und wieder was gelernt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit viel Aufwand und wenig Erfolg bewirbt die Regierung alternative Antriebstechniken. Die Kritik an den Konzepten wird immer lauter - vor allem an der Geldvergabe von Bundesverkehrsminister Ramsauer. Denn auffällig oft begünstigt er reiche Autohersteller.

    Experten bemängeln Ramsauers Förderung von E-Mobilen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich wissen will, warum alternative Antriebe, insbesondere Elektro-Autos es so schwer haben, brauche ich nur diesen Threat heir lesen.
    Aber ich glaube, das man sofern es vor rund 110 Jahren schon Internet gegeben hätte, das gleiche zu Benzinbetriebenen Autos geschrieben hätte....
  10. #79

    Nicht immer

    Zitat von H-Vollmilch Beitrag anzeigen
    Wenn ich wissen will, warum alternative Antriebe, insbesondere Elektro-Autos es so schwer haben, brauche ich nur diesen Threat heir lesen.
    Aber ich glaube, das man sofern es vor rund 110 Jahren schon Internet gegeben hätte, das gleiche zu Benzinbetriebenen Autos geschrieben hätte....
    Nicht wenn man vor 110 Jahren ein Auto des Baujahres 2011 neben ein Pferd oder eine Kutsche gestellt hätte.
    Tatsächlich mussten die ersten Autos noch einen Entwicklungsweg zurück legen, um der Pferdekutsche überlegen zu sein.
    Elektroautos haben aus der heutigen Sicht auch noch einen langen Weg vor sich, um in ferner Zukunft den verbrennungsgetriebenen Fahrzeugen überlegen zu sein. Dann werden sie sich auch durchsetzen.








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