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Elektromobilität in Deutschland: Emissionslos und unsichtbar

DPAMit viel Aufwand und wenig Erfolg bewirbt die Regierung alternative Antriebstechniken. Die Kritik an den Konzepten wird immer lauter - vor allem an der Geldvergabe von Bundesverkehrsminister Ramsauer. Denn auffällig oft begünstigt er reiche Autohersteller.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...839492,00.html
  1. #60

    Beispiele?

    Zitat von Skarrin Beitrag anzeigen
    Was mittlerweile zu fehlen beginnt sind dezentrale Mittel- und Langfristspeicher für EE-Strom, um Überschüsse für wind- und sonnenlose Zeiten zu speichern.
    Solche Speichertechnologien gibt es bereits, jetzt geht es nur noch um Aufbau und Optimierung.
    Und, welche Technologien gibt es denn da, die einsatzfähig wären?

    Gute alte Bleiakkus?

    Sonst fällt mir da nämlich leider nichts ein, aber vielleicht können Sie mich ja erleuchten!
  2. #61

    Beispiele

    Zitat von rbsch Beitrag anzeigen
    Und, welche Technologien gibt es denn da, die einsatzfähig wären?

    Gute alte Bleiakkus?

    Sonst fällt mir da nämlich leider nichts ein, aber vielleicht können Sie mich ja erleuchten!
    gibt es jede Menge. Schön finde ich, was Audi da macht:
    Für die AUDI AG errichtet Solarfuel eine Anlage mit elektrischer Anschlussleistung von rund 6,3 MW und geplantem Wirkungsgrad von >54 %. Vorgesehen ist die Produktion von täglich durchschnittlich rund 4.000 Kubikmetern Metan.
    Auch Wasserstoff ist eine diskutable Möglichkeit.
    Die Max Planck Gesellschaft entwickelt fleissig chem Speichermöglichkeiten, das Land NRW z.B. stellt dafür 45 Millionen Euro zur Verfügung. Mal schauen, was dabei rauskommt.

    Nur Ihren guten alten Bleiakku, den können Sie als Briefbeschwerer nutzen, die E-mobilität in Deutschland fördert der nicht.
  3. #62

    Regierungen und andere Denkfehler

    Zitat von chaps Beitrag anzeigen
    Also an Batterien zu forschen ist ja ok, da gibt es noch viel Potential. Elektrofahrräder oder einen Porsche zu subventionieren? Eher seltsam. Aus meiner Sicht wäre es ebenfalls nötig die Infrastruktur für Ladestationen zu erforschen. Ansonsten gibt es ja schon Elektroautos und jede Menge Studien von Universitäten im In- und Ausland zur Elektromobilität. Da hätte man sich bedienen können.
    Batterien sind eine veraltete Lösung-die Brennstoffzelle ist da besser ,als jede rohstoffaufwendige Batterie.

    Und viel mit forschen ist da auch nicht und mach nur die Elite samt Lobby reich:

    man nehme einen Trabi,600 kg ALu,Kunstoffe aus dehn Hausmüll ,
    verbaue dazu einige Stahlsicherheitselemente plus eine Biogas Brennstoffzelle und fertig ist das umweltfreundliche Auto
  4. #63

    Imagepflege einer Lobby

    Zitat von Airkraft Beitrag anzeigen
    geht's da wohl primär um das "Abgreifen" von Fördergeldern! Elektroautos mit einem Gewicht von etwa 2 Tonnen braucht niemand!
    Auch 1,5 Tonnen Benzinauto braucht niemand ,aber die deutsche Monopol und Lobby Auto Industrie samt den geschmierten Politiker der Regierung,ist doch sehr glücklich über die vielen Fördergelder,Arbeitsplätze in der Stahl und Plastikindustrie samt Steuereinnahmen KFZ und Mineralöl etc.

    Aber vielleicht kommt bald die Elektro Fahrrad Steuer und dazu die AKKU Steuer hinzu ? Der Deutsche zahlt doch gerne für alles!

    So wie dieser auch gerne Stahl,Plastik,Alu und Elektronikartikel in den Hausmüll kiloweise schmeißt und zu verbrennen anstatt daraus Autos zubauen.

    Eine echte Lust neue verbrauchssparsame Autos zu entwickeln,besteht mit dieser wirtschaftfreundlichen Regierung samt den vielen vielen parteitreuen Planstellen Mitläufer eh nicht.

    Naja, scheinbar ist dass auch so wie in der dt. Forschung,Militär Industrie,da gehts eben auch um Image,Fördergeld und Arbeitsplätze.
  5. #64

    Primaerenergiebedarf

    Zitat von monstermaschine Beitrag anzeigen
    Warum die Elektromobilitaet ueberhaupt als recourcenschonend und umweltfreundlich gehandelt wird, ist mir nicht ganz klar. Erstens gab es diese Diskussion schonmal in den Achtzigern und damals war der Konsens: elektrisch ist immer die verschwenderischste Loesung, ob bei Heizung oder Antrieben.
    Zweitens: wenn man den Energieverbrauch einmal umrechnet in andere Energietraeger, dann stellen sich einem beim Elektroauto die Haare zu berge, ich habe es vor kurzem mal ganz einfach im Dreisatzverfahren grob, aber fuer jedermann nachvollziehbar, umgerechnet und die Zahlen anhand von existierenden Fahrzeugen validiert: Energieverbrauch von Elektroautos « monstermaschine Drittens: daher wird das Elektroauto von serioesen Ingenieuren auch immer nur in direkter Zwangskoppelung mit Erneuerbarer Energie genannt. Aber ich frage mich: koennte man mit kostbarer Erneuerbarer Energie nicht sinnvolleres tun, als sie geradezu unmoralisch verschwenderisch im Strassenverkehr verpuffen zu lassen.
    Autofahren ist in Deutschland zu einen Luxusgut geworden
    ,das sich nur Menschen leisten können,die sehr gut bezahlte Jobs haben.Und denen es egal ist wieviele Billigjobber ihre Autos bauen,
    ob der Liter 2 oder 3 Euros kostet oder wieviele Landstriche verseucht werden für Rohstoffe Akkus / Erdöl / Platin...

    Auch habe ich bisher durch Nachforschungen festgestellt,das die meisten Bürger in unseren Land ziemlich energie und kapital arm sind.

    Die meisten Bürger haben keine Chance-da die meisten KEIN Wohneigentum dazu ein Grundstück haben-ihren täglichen Energiebedarf durch moderne Erzeugung per Wind,Solar oder Bio (Faul) gas aufzubringen.

    Auch hat die derzeitige Regierung wie auch die meisten anderen der Vergangenheit ,kein echtes Interesse gehabt ,das die Mehrzahl IHRER Bürger (außer Parteimitglieder) überhaupt DASS können! z.b.wegen den vielen schönen Steuern ,die Sie dann nicht mehr eintreiben könnten.

    Was halten Sie davon wenn die Wohn und Energie Selbstversorgungsquote von jetzt ca. 40% auf 80% gesteigert wird ?

    Das die Autoindustrie dazu gezwungen wird,leichte Autos aus den Rohstoffen des Hausmüll und alter Autos baut?

    Dass es aufhört ,das die meisten Bürger von Staat nur ausgenutzt und abkassiert werden.
  6. #65

    der frische franzose?

    Zitat von chaps Beitrag anzeigen
    Also ich fahre eine Renault Twizy. Der hat eine Batteriekapazität von 6,1 KWh. Für 100 KM benötige 8,6 KWh (gemessen). Getankt wird Ökostrom aus Wasserkraft oder PV. Ist doch eigentlich OK und der Verbrauch ist geringer als mit meinem Hybrid-Auto.
    der Renault Twizy ist ein hässliches auto,

    ein 1990 trabi (aus recyceln material) ,mit einer 20kw brennstoffzelle +biogas ist umweltfreundlicher als jedes teuere akku kfz oder Hybrid-Auto.leider gibts brennstoffzellen nicht für arme otto normals zu kaufen!
  7. #66

    Aufgabenteilung? Fragen über Fragen

    Warum wird immerwieder der Fokus auf Großstädte gelegt und Lösungen für Umland/Pendler stiefmütterlich, wenn überhaupt, angegangen? Klar kapiere ich dass die Infrastruktur einer Großstadt geeigneter für (Pilot-) Projekte ist. Aber 1. ist es doch tatsächlich einfach Konzepte wie Car2Go oder meinetwegen eine hohe Verfügbarkeit von Ladestationen umzusetzen - zumindest technisch, und hinsichtl. der Rentabilität gibt es halt das Dilemma niedriger Marktanteil e-Mobile = Versorgungsangebote lohnen sich nicht. Für solche Probleme gibt es bereits Lösungen und da muss man nix mehr testen. Zweitens kann es doch nicht vorrangig sein, den Individualverkehr in Großstädten überhaupt zu fördern - wenn alles ideal funktioniert, sollte sich der Individualverkehr in Großstädten deutlich reduzieren lassen.
    Damit wären wir beim Umland angekommen. Warum sehe ich nicht mal eine Ladestation im P&R? Nein, car2go reicht auch nicht bis in den Großbereich. Warum sehe ich an keiner Wohnanlage im Umland z.B. einen SmartGrid-Hafen? Warum steht in den Prospekten der eMobile keine Info, wie ich mir als Mieter in einer Wohnanlage ne Ladestation aufstellen lassen kan? P&R hatten wir schon? Nimmt mich jemand an die Hand und hilft mir, meinen Arbeitgeber zu überzeugen in der TG der Firma Anschlüsse legen zu lassen oder muss ich etwa auch hier den Öko-Umstandskrämer geben? Alles so Sachen. Was mache ich, wenn ich mal längere Strecken fahren will? Warum steht mir nicht zB beim Kauf eines e-Smart ne stark vergünstigte Miete für begrenzte KM zB einer C-Klasse zu? Warum hilft mir keiner, wie ich meinen Chevy-Volt/Ampera im Alltag an die Dose bekomme. Warum scheinen alle auf Range-Extender zu scheißen....sollen sich Familien im Umland tatsächlich jeweils ein e-Auto für den Alltag und noch nen Verbrenner für den Urlaub/Wochenende halten?!
    Zum ÖPNV hätte ich auch noch 1000 Fragen...lassen wir jetzt.
    Also m.E. ist die Beantwortung und Lösung solcher Fragen, erstrangig Sache des Verkehrsministeriums...um den Rest müssen sich halt Wirtschafts- und Umweltministerien kümmern.
  8. #67

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    der Renault Twizy ist ein hässliches auto,

    ein 1990 trabi (aus recyceln material) ,mit einer 20kw brennstoffzelle +biogas ist umweltfreundlicher als jedes teuere akku kfz oder Hybrid-Auto.leider gibts brennstoffzellen nicht für arme otto normals zu kaufen!
    Das Design des Twizy ist Geschmackssache. Manchen gefällt er, manchen nicht. Der Twizy hat eine Hochsicherheitszelle, Dreipunktgurt und Airbag und ist Crash-getestet. Unfall mit einem Trabi - na ja. Brennstoffzelle + Biogas ist technischer Unsinn.
  9. #68

    Verfügbarkeit von E-Tankstellen

    In der Tat ist es seltsam warum Einkaufszentren, P+R Parkplätze, keine E-Tankstellen anbieten. Wäre doch ein gutes Werbeargument. Unternehmen sollten ebenfalls E-Tankstellen für die Mitarbeiter anbieten. Die Gemeinden in Deutschland sollten sich auch mal um den Infrastruktur-Ausbau kümmern. In jeder Gemeinde ein bis zwei E-Tankstellen sollte finanziell doch machbar sein.
  10. #69

    Ich denke

    Zitat von chaps Beitrag anzeigen
    In der Tat ist es seltsam warum Einkaufszentren, P+R Parkplätze, keine E-Tankstellen anbieten. Wäre doch ein gutes Werbeargument. Unternehmen sollten ebenfalls E-Tankstellen für die Mitarbeiter anbieten. Die Gemeinden in Deutschland sollten sich auch mal um den Infrastruktur-Ausbau kümmern. In jeder Gemeinde ein bis zwei E-Tankstellen sollte finanziell doch machbar sein.
    das Problem ist sehr einfach: niemand ist bereit den Anfang zu machen, da es sich aufgrund der minimalen Verbreitung der Fahrzeuge, nicht lohnt. Hier ist also im ersten Schritt eine smarte und ideolgiefreie Subventionspolitik gefragt. Wenn man z.B. die Dienstwagenbesteuerung (+ evtl. Geldwerten Vorteil für Tanken=Stromzapfen) für alle KFZ mit Plugin-Lösung aufheben würde, bin ich überzeugt, dass a) ruckzug Fuhrparks umgestellt würden, und b)die Autohersteller Hackengas geben würden, entsprechende Fahrzeuge endlich auf den Markt zu bringen.
    Außerdem denke ich, dass die seit weit über einer Dekade andauernden Diskussionen um das ultimative Konzept und fast alle Subventionen für die eine oder andere Technologie eher hinderlich sind. Es herrscht doch weitgehend Einigkeit darüber, dass wir von Fossilen Quellen weg wollen - ganz ideologiefrei. Also muss doch im ersten Schritt Infrastruktur und Produktverfügbarkeit und Attraktivität (praktisch) für alle Alternativansätze erhöht werden um erstmal überhaupt einen Wechsel einzuleiten. Was sich genau wie später durchsetzen wird, wird man dann herausfinden. Jetzt, in 2012 und in 2013 kommen langsam die ersten massentauglichen Produkte auf den Markt und ich würde sehr gern zuschlagen...aber nicht, wenn ich doch wieder alleine die meisten Fragen und Probleme lösen muss. Ich mag Autos, ich mag Wirtschaft, ich halte Umweltschutz für wichtig und bin dafür gerne bereit Komprisse einzugehen, aber ich will dabei nicht die Rolle des liegerradfahrenden Öko-Fuzzies (SCNR - ich habe auch solche Freunde...also nicht bös gemeint) einnehmen.
    Mich ärgert es, dass Schätzing mit seiner Darstellung in "Limit" wohl recht behalten wird, dass Deutschland auch im Jahr 2025, im Gegensatz zu anderen Ländern, immernoch nicht von den Verbrennern weggekommen ist. Das ist ein inakzeptabler Ausblick für das Land des Automobils.








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