Jürgen PanderVollgas für den Mobilitätswandel: Mit markigen Worten hatte Chinas Führung 2010 die Pole-Position in Sachen Elektromobilität als Ziel ausgerufen. Doch von den hochtrabenden Träumen ist auf der Peking Autoshow nichts mehr zu sehen. Stattdessen feiert eine zuvor verpönte Zwischenlösung ihr Comeback.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...829410,00.html
Oho, die alte "ich habs ja gesagt"-Mentalität - sehr überzeugende Argumentation.
Das peinliche daran ist, dass die Franzosen seit den genannten 90er Jahren alltagstaugliche Elektroautos bauen, die heute noch als Gebrauchtwagen sogar bei uns in D sehr begehrt sind.
Was an diesen Autos physikalisch unmöglich sein soll, frage ich mich wirklich. Ich bin oft genug von diesen "physikalisch unmöglichen" Autos perfekt und komfortabel von A nach B gebracht worden.......
Ja, ja, die Menschen wußten schon immer, dass man niemals
fliegen kann und auch eine Eisenbahn konnte niemals fahren,
geschweige denn ein Automobil.
Fakt ist doch, dass hier eine ungeheuer starke Automobil-Lobby
weltweit alles tut, um den Verbrennungsmotor am Leben zu erhalten.
Denn mit dem Elektromotor und leistungsfähigen Batterien wären
Millionen von Arbeitsplätze gefährdet, keine komplizierten Motoren
mehr, keine Getriebe, einfachste Wartung usw.
Aber vor allem wären die unglaublichen Milliardengewinne für
die Autoindustrie weg!!
Wissen Sie, was in den Schubladen von high-tech-Unternehmen
tatsächlich so schlummert??
Wußten Sie vor 10 Jahren, was heute als Standard benutzt wird,
welche technischen Entwicklungen herauskamen, Dinge, welche man
vor 10 Jahren als Utopien, Science-fiction bezeichnete??
Ach so, kann ja nicht sein, weil es nicht sein darf!!
mfg
Li
Ach ja das mit den gheimnissvollen Schubladen.
Was da schon so alles in die Welt gesetz wurde.
Gewiss da ist noch das eine oder andere möglich.
Gewiss ist aber auch das nur Dinge möglich sind die die Grenzen der Physik resp.die nun einmal gegebenen Möglichkeiten der Ökonomie zulassen.
Glauben kann jeder was er will, denn Glaube ist ja richtigerweise ein grundlegendes Menschenrecht.
Das Gute daran Glaube kann ja beknntlich auch selig machen.
Ich finde es schade, das man ueber solche wichtigen Themen nicht einmal vorurteilslos und ohne in extreme Ansichten zu verfallen diskutieren kann.
Fakt ist:
1. Elektroautos werden in Zukunft immer wichtiger werden. Nicht nur wegen schwindender Erdoelreserven, auch nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch, um unsere Abhaengigkeit von den oelproduzierenden Laendern zu vermindern.
Ganz ohne Benziner wird es wohl nie gehen, aber ihr Anteil wird im Laufe der naechsten Jahrzehnte stark zurueck gehen.
2. Autohersteller forschen schon seit Jahrzehnten an der Elektromobilitaet. Hier staendig zu bringen, das die Autolobby daran interessiert ist die EM zu unterdruecken ist einfach nur Fanatismus und Verschwoerungstheorie.
Fuer spezielle Anwendungsfaelle sind Elektroautos durchaus praktikabel, fuer den Otto-Normalverbraucher noch nicht. Und nein, uralte Renaults mit Bleiakku, die 20 Kilometer weit kommen, sind fuer Normalautofahrer keine Alternative.
3. Der Akku ist im Moment der Knackpunkt. Daran wird geforscht, und irgendwann werden wir wohl den Punkt erreichen, bei dem Elektrofahrzeuge mit reinen Verbrennern konkurrieren koennen. Dieser Zeitpunkt ist noch nicht erreicht, und es kann noch mehrere Jahre(zehnte?) dauern, bis wir soweit sind.
4. Meinen BMW Z4 moechte ich trotzdem nicht aufgeben. :)
5. Den Nissan Leaf finde ich trotzdem gar nicht so uebel. :)
6. Die Preise muessen massiv runtergehen.
So, ich hoffe hiermit den Anstoss fuer eine sachliche Diskussion gegeben zu haben.
Das sind doch Nischenfahrzeuge im Promillebereich. Wer (ausser Ideologen und Freaks) kauft sich so einen gebrauchten Elektrorenault fuer horrende Summen (natuerlich ohne Batterien bzw.Akkus)?
Wenn man fuer ein Zehntel des Preises eine gute gebrauchte E-Klasse bekommt?
Ich finde das ueberhaupt nicht peinlich.
"Jeder Flachbildschirm hat eine natürliche Grenze: der viel zu hohe Preis.
Die Mehrheit der Bildschirmbesitzer wäre ja behämmert, wenn sie einen fast perfekten heutigen Röhrenbildschirm gegen so eine Krücke mit Pixelfehlern eintauschen würden und dann auch noch mindestens das Doppelte dafür blechen müssten."
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Ich finde auch dass die 5 Milliarden Euro für diese Abwrackprämie völlig idiotisch waren, aber was hat das mit E-Autos zu tun?
Über 80% aller Pendler haben einen Arbeitsweg von unter 50km einfach, und das ist selbst mit heutigen E-Autos im Winter machbar.
Genau dort ergibt ein E- oder überhaupt ein Auto zumindest für Privatkunden wenig Sinn, denn es gibt einen gut ausgebauten ÖPNV und Carsharing/Mietwagen für gelegentliche Langstrecken.
Wer in der Stadt wohnt aber öfters Langstrecken fahren muß, braucht ebenfalls kein E-Auto.
Sinnvoll ist ein E-Auto in der Stadt für gewerbliche Kunden wie Kurier- und Pflegedienste, aber nicht für Pendler.
Wenn Sie soviel Kontakte zu erfahrenen und technisch vorgebildeten Prius-Besitzern haben, können Sie doch sicher hier entsprechende Berichte in Foren verlinken, die Ihre Behauptung stützen.
Oder ist sie doch nur ein reines Hirngespinst?
Nur weil etwas nicht in Ihr Weltbild paßt, heißt das nicht dass es nicht existiert.