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Elektromobilität in China: Stromausfall in Peking

Jürgen PanderVollgas für den Mobilitätswandel: Mit markigen Worten hatte Chinas Führung 2010 die Pole-Position in Sachen Elektromobilität als Ziel ausgerufen. Doch von den hochtrabenden Träumen ist auf der Peking Autoshow nichts mehr zu sehen. Stattdessen feiert eine zuvor verpönte Zwischenlösung ihr Comeback.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...829410,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vollgas für den Mobilitätswandel: Mit markigen Worten hatte Chinas Führung 2010 die Pole-Position in Sachen Elektromobilität als Ziel ausgerufen. Doch von den hochtrabenden Träumen ist auf der Peking Autoshow nichts mehr zu sehen. Stattdessen feiert eine zuvor verpönte Zwischenlösung ihr Comeback.

    Elektromobilität in China: Stromausfall in Peking - SPIEGEL ONLINE
    Unsere "Freunde" in China verkaufen auch sehr gerne heisse Luft, nicht anders als die Konkurenz aus USA und Europa. Große Sprüche und dann kommt nur noch ein lauwarmes Wölkchen. Eigentlich sollte spätesten jetzt jedem klar sein wie uns Staat und Wirtschaft am Ochsenring herumführen, immer wieder mit großen Ankündigungen Ablenkungen schaffen und dafür uns auch noch dick abkassieren. Gehirn bitte bei politischen Wahlen einschalten und alle Ängste um den eigenen jämmerlichen Wohlstand, der auch nur eine Einbildung ist, mal ausschalten.
  2. #11

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    üUnd man kann dann gleich den nächsten Preisanstieg vorhersagen, wenn die Lager dann wieder leer sind...
    Wichtig wäre ja zunächst, dass sich die Technologie durchsetzen kann. Wenn ein niedrigerer Preis zu einem Marktdurchbruch verhelfen kann, wäre das ja schon mal ein Anfang und mit ein wenig Glück auch ein Katalysator.
  3. #12

    Erschütternd

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vollgas für den Mobilitätswandel: Mit markigen Worten hatte Chinas Führung 2010 die Pole-Position in Sachen Elektromobilität als Ziel ausgerufen. Doch von den hochtrabenden Träumen ist auf der Peking Autoshow nichts mehr zu sehen. Stattdessen feiert eine zuvor verpönte Zwischenlösung ihr Comeback.
    Erschütternd, wie sehr sich ein ganz grundlegender Fehler auf der ganzen Erde verbreitet: Etwas politisch durchsetzen zu wollen, obwohl die technischen Voraussetzungen einfach nicht gegeben sind.

    Die technischen Voraussetzungen für E-Autos sind ordentliche Batterien, und anstatt die Priorität richtig zu setzen (erst Batterien, dann Verbreitung von E-Autos) wollte man es umgekehrt machen.

    Das geht manchmal, aber bei solch einer gewaltigen Herausforderung wie Batterieentwicklung eben nicht.
  4. #13

    der Knackpunkt liegt doch in der Reichweite, und im Preis. Für den Stadtverkehr ist ein Elektroauto z.Zt. ideal. Für den Überland Verkehr ist ein Hybrid z. Zt. zu vertreten. Vor allem müssen Fahrzeuge auf bestimmte Funktionen abgestimmt werden. Warum bei einem 2 Personenhaushalt ein 5 Sitzer? Hiergeht es kleiner und leichter. Zum Beispiel der Ampera, ein gutes Fahrzeug für bis zu 5 Personen im Fernverkehr, und ein Elektro-Corsa in der Stadt. Wobei die Preise mit den Stückzahlen wohl rasch sinken würden.
  5. #14

    Zitat von Nörgelkopf Beitrag anzeigen
    der Knackpunkt liegt doch in der Reichweite, und im Preis. Für den Stadtverkehr ist ein Elektroauto z.Zt. ideal. Für den Überland Verkehr ist ein Hybrid z. Zt. zu vertreten. Vor allem müssen Fahrzeuge auf bestimmte Funktionen abgestimmt werden. Warum bei einem 2 Personenhaushalt ein 5 Sitzer? Hiergeht es kleiner und leichter.
    Zum Beispiel der Ampera, ein gutes Fahrzeug für bis zu 5 Personen im Fernverkehr, und ein Elektro-Corsa in der Stadt. Wobei die Preise mit den Stückzahlen wohl rasch sinken würden.
    Sie brauchen dann immer gleich 2 Autos. Das KANN nicht kostengünstig sein.

    Das Beispiel Ampera zeigt genau die Entwicklungsrichtung, wie man es NICHT machen sollte: Zu groß, zu schwer, auf Langstrecken zu durstig - und VIEL ZU TEUER.

    Toyota geht da schon eher in die richtige Richtung: Nach dem Prius den Auris und jetzt den Yaris als Hybrid. Dem dürften durch seine niedrige Fahrzeugmasse preisgünstiger Plug-In Fähigkeiten zu verpassen sein.
  6. #15

    Wolkenkuckucksrtäume

    Zitat von thebear Beitrag anzeigen
    Erschütternd, wie sehr sich ein ganz grundlegender Fehler auf der ganzen Erde verbreitet: Etwas politisch durchsetzen zu wollen, obwohl die technischen Voraussetzungen einfach nicht gegeben sind.

    Die technischen Voraussetzungen für E-Autos sind ordentliche Batterien, und anstatt die Priorität richtig zu setzen (erst Batterien, dann Verbreitung von E-Autos) wollte man es umgekehrt machen.

    Das geht manchmal, aber bei solch einer gewaltigen Herausforderung wie Batterieentwicklung eben nicht.
    ich gebe Ihnen Recht! es ist mehr als erschütternd, wie in unserem Land getrieben von der Angst vor den Chinesen Wolkenkuckucksträume der E-Mobilität mit Steuergeldern gepuscht worden sind. Die Lust beim Abgreifen von Subventionen hat die Leute fast besoffen gemacht. Die von Intressenverbänden bestückte Nationale Plattform "E-Mobilität" palavert, streitet, prognostiziert und ist am Ende ahnungslos. Einige wenige nüchterne Blicke über den Tellerand hätten ausgereicht um die Aussichtlosigkeit dieses Unterfangens sofort zu begreifen. In Norwegen, wo es Strom ohne Ende gibt, werden die E-Mobile massiv bezuschußt und verkehrstechnisch privilegiert. Und? Die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge ist mehr als überschaubar, weil die Nachteile trotz politischen schönredens unübersehbar sind. Hier haben die E-Fahrräder ohne Subvention einen Boom ausgelöst, weil eben die Nachteile des E-Autos nicht voll durchschlagen. (leichte Akkus - damit überschaubarer Preis, Lademöglichkeit in der Wohnung oder im Keller, leichtes Fahrzeug, keine Reichweite-Anforderungen, Altengerechtheit)
    Daß ein Herr Kagermann von SAP sich für so einen Schwachsinn higegeben hat, ist mir wenig verständlich. Na ja - die Nähe zur Kanzlerin und zu den ebenfalls ahnungslosen Journalisten hat ja auch was. Schlimm nur, daß dafür Steuergeld ausgegeben wird!
    Kauri
  7. #16

    Möglicherweise haben die Chinesen ganz einfach nachgerechnet wiviel Windräder und Solarpanelfläche und Stromtrassen die Umstellung auf eine entsprechende Energiewirtschaft benötigt,pluss die notwendigen bereitzustellenden Kapitalmengen. Warum stehen denn wohl bald alle Autohersteller auf Elektro?Ganz einfach,willkommenes Werbegaga.Schwehr vorstellbar das ein durchgehend kompetenter Ingenieur ernsthaft an eine baldige Umsetzung glaubt.
  8. #17

    Möglicherweise haben die Chinesen ganz einfach nachgerechnet wiviel Windräder und Solarpanelfläche und Stromtrassen die Umstellung auf eine entsprechende Energiewirtschaft benötigt,pluss die notwendigen bereitzustellenden Kapitalmengen. Warum stehen denn wohl bald alle Autohersteller auf Elektro?Ganz einfach,willkommenes Werbegaga.Schwehr vorstellbar das ein durchgehend kompetenter Ingenieur ernsthaft an eine baldige Umsetzung glaubt.
  9. #18

    Ob

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Genau, der schlaue Automobilist zahlt lieber den dreifachen (Tendenz steigend) Preis für den Kilometer an der Zapfsäule!
    das "schlau" ist,weiß ich nicht.
    Zumindest kann dieser 1 und 1 zusammenzählen.
    Was Ihnen offensichtlich schwer fällt.
  10. #19

    Kleiner Plug in

    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Sie brauchen dann immer gleich 2 Autos. Das KANN nicht kostengünstig sein.

    Das Beispiel Ampera zeigt genau die Entwicklungsrichtung, wie man es NICHT machen sollte: Zu groß, zu schwer, auf Langstrecken zu durstig - und VIEL ZU TEUER.

    Toyota geht da schon eher in die richtige Richtung: Nach dem Prius den Auris und jetzt den Yaris als Hybrid. Dem dürften durch seine niedrige Fahrzeugmasse preisgünstiger Plug-In Fähigkeiten zu verpassen sein.
    So ein kleiner Plug in ist, wenn er so gemacht wird, wie man das von TOYOTA erwarten kann, eine gute Sache für den überwiegenden Kutzstreckenverkehr mit viel Stop-and-Go. Aber bitte eine Garage mit Stromanschluß! In den extremen Jahreszeiten wird aber der "Verbrenner" wegen der Heizung und Klimaanlage des Öfteren mitlaufen müssen. Und dann sollte man sich von erfahrenen und technisch vorgebildeten Prius-Besitzern etwas über das Kapazitätsvermögen im Langzeitbetrieb erklären lassen. Gerade bei Plug-In ist das von Bedeutung. Vielen Prius-Besitzern, die noch ohne Plug-In unterwegs sind (waren), ist erst sehr spät die nachlassende Kapazität der Akkus bewußt geworden. Man merkt es nicht so, weil es ein schleichender Prozess ist und nur Einfluß auf die Rekuperation hat - aber der Einfluß ist da und für Plug-In's entscheidend. Ich bin gespannt, wann die ersten Ampera-Kunden (wenn es denn welche gibt) das bemerken und desillusioniert nach Garantie/Kulanz verlangen.
    Insofern kann man es drehen und wenden, wie man will: Der Akku bleibt auf lange Zeit der begrenzende Faktor - auch wenn in diesem Forum einige Träumer, Weltverbesserer und ahnungslose Öko-Idealisten von sehr degressieven Preisentwickelungen, Skalen-Effekten und sonst was berichten!








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